Gangwon-Do, Korea

Chuncheon - Soyang Lake - Sokcho

Heute bin ich nochmals nach Chuncheon gefahren. Von dort aus bin ich aber gleich zum Soyang Damm aufgebrochen. Dies ist einer der groessten Staudaemme Koreas.

Soyang Staudamm

Am Soyang Staudamm

Mit einem recht schnellen Boot ging es dann weiter in den Ort Yanggu. Die Bootsfahrt durch das landschaftlich sehr schoene Gebiet hat 30 Minuten gedauert.

Soyang Lake

Soyang Lake

Von Yanggu bin ich am spaeten Nachmittag schliesslich mit dem Bus in die Stadt Sokcho an der Ostkueste gefahren.

Morgen Vormittag werde ich hoffentlich noch viel von Sokcho und dem angrenzenden Seoraksan Natonalpark sehen, bevor es dann am Nachmittag leider schon wieder zurueck nach Seoul geht.

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Seoul, Korea

Kimchi Museum

Eigentlich wollte ich heute mit dem Bus an die Ostkueste fahren. Aber wie es das Schicksal so will, hat es natuerlich wieder geregnet. Und bequem wie ich bin, ist mir die Couch im Hostel dann doch etwas lieber.

Am Nachmittag habe ich es dann aber doch noch geschafft, das Haus zu verlassen und bin wieder einmal in die COEX Mall gefahren. Dort habe ich das kleine Kimchi Museum besucht.

Kimchi Museum, COEX Mall Seoul

Kimchi Museum, COEX Mall Seoul

Kimchi Museum, COEX Mall Seoul

Wie wohl schon an anderer Stelle erwaehnt, ist Kimchi eine der wichtigsten Beilagen in Korea. Es wird zu jeder Mahlzeit gegessen und schmeckt etwas gewoehnungsbeduerftig. Jedoch ist Kimchi nicht gleich Kimchi. So habe ich bereits die Erfahrung gemacht, dass es in dem einem Restaurant wirklich lecker schmecken kann, im naechsten jedoch absolut widerlich ist :) Kimchi ist im Prinzip in Salzlache eingelegter Chinakohl. Dazu dann noch scharfe Gewuerze und ein paar andere Graeser.

Im Kimchi Museum wurden neben der Geschichte des Kimchi und dem Herstellungsprozess auch die verschiedensten Sorten vorgestellt. Nicht unbedingt eine der Top Touristenattraktionen, und mit 3000 Won meiner Meinung nach auch etwas teuer. Aber wenn man sonst nix zu tun hat....

Seoul, Korea

Hangang Flussufer bei Nacht

Heute Abend haben wir mal wieder am Hangang Flussufer verbracht. Da es den ganzen Nachmittag ueber geregnet hat, war es allerdings etwas feucht und ziemlich kuehl. Die neu angeschaffte Jacke hat sich also bereits ausgezahlt.

Am Hangang Flussufer

Zum Dinner haben wir uns koreanisches BBQ gekoennt, d.h. Schweinefleisch, welches man am Tisch selbst zubereitet und dann zusammen mit etwas Sosse und Kraut in ein Salatblatt einwickelt und so verspeist. Wirklich sehr lecker!

Nun hoffe ich auf besseres Wetter, damit ich meine Reise moeglichst bald fortsetzten kann...

Gyeonggi-Do, Korea

Ilsan Park

Heute Nachmittag sind Jimin und ich mit der U-Bahn zum Ilsan Park gefahren. Dieser befindet sich etwas ausserhalb von Seoul und die Fahrt hat ca. 1 Stunde gedauert.

Ilsan Park

Der Park wurde mir von der koreanischen Freundin eines Japaners hier aus dem Hostel empfohlen. Auch Jimin kannte ihn noch nicht. Wir waren beide sehr begeistert, und mir ist es raetzelhaft, warum diese Anlage in keinem meiner Reisefuehrer beschrieben wird.

Der Ilsan Park ist um einen See angelegt, und bietet insbesondere einen tollen Fahrradweg. Wir haben uns also ein Tandem gemietet und sind in ca. 40 Minuten einmal um den See geradelt. Dabei gibt es neben vielen tollen Gruenflaechen auch schoene grosse gepflastere Plaetze mit Springbrunnen, Baenken, usw. Sogar eine lokale Rockband hat ein kleines Konzert gegeben.

Erreichen kann man den Park ueber Linie 3 (Orange), Station Jeongbalsan.

Jeollanam-Do, Korea

Gwangju - May 18th National Cemetery

Heute Vormittag hat es leider wieder geregnet. Zudem hatte ich auch noch ein weiteres Problem: Kein Geld. Abgesehen davon, dass Samstag ist und sowieso keine Bank geoeffnet hat, war auch keine in Sicht. Die Touristeninformation hat mir dann aber ein Kaufhaus empfohlen, in dem ich nach einer laengeren Diskussion schliesslich auch meine American Express Traveller Cheques losgeworden bin. Die Angestellten am Wechselschalter haben doch tatsaechlich noch nie so einen Cheque gesehen!! ...

Mit dem Bus bin ich dann zum May 18th National Cemetery (18. Mai Nationalfriedhof) gefahren, einer Gedenkstaette an das Massaker von Gwangju.

18. Mai Nationalfriedhof

18. Mai Nationalfriedhof

18. Mai Nationalfriedhof

Im Jahre 1980 fanden grosse Studentendemonstrationen gegen das damalige Regime statt. Am 18. Mai 1980 ist schliesslich das Militaer in Gwangju eingezogen. Obwohl die Soldaten anfangs ohne scharfe Munition ausgestattet waren, wurden viele Demonstranten mit Schlagstoecken getoetet oder verletzt. Dies hatte zur Folge, dass auch die Demonstraten aufgeruestet haben. Oeffentliche Gebauede wurden besetzt, Polizeistationen verwuestet, und schliesslich das Militaer aus der Stadt vertrieben. Doch die brutale Antwort des Militaers gab es neun Tage spaeter: Am 27. Mai 1980 wurde die Stadt von mit Schusswaffen ausgestatteten Soldaten eingenommen. Obwohl niemand damit gerechnet hatte, haben die Soldaten beim Zusammentreffen mit den Demonstranten das Feuer eroeffnet. Waehrend des Aufstands wurden insgesamt 154 Personen getoetet, 70 gelten als vermisst und weitere 4089 wurden verletzt oder inhaftiert. (Frei nach LP)

Als weitere Sehenswuerdigkeit bot sich noch die Gwangju Biennale an, ein internationales Kunstfestival. Da die Busfahrte zum und vom Friedhof leider sehr lange gedauert hat, habe ich jedoch darauf verzichten muessen.

Nach ca. 3,5 Stunden Busfahrt und 30 Minuten U-Bahn bin ich dann um 18.15 wieder im Hostel in Seoul eingetroffen, wo Jimin bereits auf mich gewartet hat.

Jeollanam-Do, Korea

Boston Motel in Gwangju

Eigentlich wollte ich diese Nacht in einer im Reisefuehrer empfohlenen privaten Unterkunft verbringen. Diese sollte jedoch nicht das beste sein, dafuer aber 20000 Won kosten. Also habe ich mein Glueck zuerst in einem der vielen Motels versucht. Mit Erfolg! Im Boston Motel konnte ich den Zimmerpreis von 30000 auf 22000 runterhandeln, und wie man auf den Bild erkennen kann, ist das Zimmer wirklich spitze! Hier habe ich sogar einen modernen Rechner mit Internet! :)

Boston Motel

Jeollanam-Do, Korea

Boseong - Teeplantage

Nach dem "Mittagessen" bin ich von Jeonju mit dem Bus weiter nach Gwangju gefahren, und von dort aus in die kleine Stadt Boseong. Die Busfahrten haben insgesamt knapp 3 Stunden gedauert.

In Boseong dreht sich alles um Gruenen Tee. Und dafuer ist dieser Ort auch Landesweit bekannt.

Mit dem lokalen Bus bin ich vom Boseong Terminal zur Boseong Nokcha Dawon, der Teeplantage eines des groessten koreanischen Teeunternehmens (Daehan) gefahren. Diese steht Besuchen offen und das gut gepflegte Gelaende kann bei einem schoenen Spaziergang erkundet werden.

Boseong Teeplantage

Boseong Teeplantage

Natuerlich konnte man sich im Shop dann noch mit diversen Tee-Artikeln eindecken. Ich habe etwas Gruenen Tee sowie Bonbons aus selbigen erworben.

Im Cafe habe ich dann schliesslich noch einen Milchshake mit Gruenem Tee getrunken, welchen ich waermstens weiterempfehlen kann.

Obwohl es am Nachmittag etwas verregnet war, hat sich der Ausflug nach Boseong doch gelohnt. Nun bin ich aber wieder in Gwangju eingetroffen, damit ich diese Stadt gleich morgen Vormittag erkunden kann. Am Nachmittag soll es naemlich wieder zurueck nach Seoul gehen, denn schliesslich wartet dort jemand auf mich ;-)

Jeollabuk-Do, Korea

Jeonju - Hanok Stadtviertel, Pungnammun Stadttor, Nambu Markt

Heute Vormittag habe ich mich etwas in Jeonju umgeschaut. Die grosse Attraktion in der Landeshauptstadt von Jeollabukdo ist das Hanok Stadtviertel.

Unter Hanok versteht man die typischen historischen Haeuser Koreas. In vielen Teilen des Landes sind diese Gebaeude verfallen und wurden durch moderne Apartmentbloecke ersetzt. Jeonju ist eine der wenigen Staedte, der diese Haeuser erhalten geblieben sind und Touristen zugaenglich gemacht werden.

Jeonju Hanok Village

Jeonju Hanok Village

Jeonju Hanok Village

Neben dem Hanok Stadtviertel gab es schliesslich noch das Pungnammun, das einzige erhaltene Stadttor der frueheren Stadtmauer sowie den dort angrenzenden Nambu Markt zu besichtigen.

Pungnammun

Am Nambu Markt

Auch das an das Hanokviertel angrenzende Traditional Culture Center hatte einige nette Gebaeude vorzuweisen. Darunter eine Hochzeitshalle (fuer traditionelle koreanische Zeremonien) und einen grossen Vorplatz fuer traditionelle Spiele.

Hochzeitshalle

Vorplatz fuer traditionelle Spiele

Auf dem Weg zurueck zum Busterminal habe ich dann noch eine Kleinigkeit gegessen: Im Supermarkt (bzw. Convenience Store)! Ich bin da jedoch kein Einzelfall :) In diesen 24-Stunden Laeden gibt es naemlich fast immer auch eine kleine Sitzecke, in der man die dort gekauften Instantnudeln oder Hamburger sofort verzehren kann. Heisses Wasser fuer die Nudeln bzw. Microwelle fuer den Hamburger wird kostenlos zur Verfuegung gestellt.

Chungcheongnam-Do, Korea

Geumsan Ginseng Festival

Am Nachmittag bin ich in Geumsan eingetroffen, Korea's groesstem Marktplatz fuer Ginseng. Zu meiner Ueberraschung findet ausgerechnet in dieser Woche das oertliche Ginseng Festival statt.

Schnell wurde ein Dolmetscher der Touristeninformation auf mich aufmerksam und hat mich ueber das Festival- und Marktgelaende gefuehrt. Er hat mir einiges zu den verschiedenen Produkten erzaehlt und ich erhielt auch die Moeglichkeit, diverse zu probieren. Sehr lecker war beispielsweise ein Milchshake mit Ginseng und Honig. Aber auch Ginsengschokolade sollte man einmal probieren.

Shop fuer Ginsengprodukte

Ginseng

Ginsengfestival

Ginsengfestival

...und diverse weitere Kraueter auf dem angrenzenden Medizinmarkt

Noch mehr Kraeutermedizin

Nach einem kleinen zweiten Mittagessen - frittierter Ginseng - habe ich mich dann natuerlich auch noch mit ein paar Produkten ausgestattet. Ginsengtee und -tabletten speziell fuer Mama und dann noch ein wenig Ginsengschokolade und -bonbons.

Am spaeten Nachmittag habe ich dann meine Reise fortgesetzt und bin inzwischen in Jeonju eingetroffen.

Chungcheongnam-Do, Korea

Daejeon

It\'s Daejeon

Irgendwo in Daejeon

Die vergangene Nacht habe ich in einem vom Reisefuehrer empfohlenen Motel verbracht. Die Unterkunft war sauber und ich hatte endlich einmal wieder die Moeglichkeit, ein warmes Bad zu nehmen. Und fuer die extra grosse Spielwiese gab es dann auch noch blaue Beleuchtung... schade das ich dort alleine schlafen musste ;-) haha...

Motel in Daejeon

Am heutigen morgen wollte ich dann so gegen 8.00 Uhr aufstehen und mir Daejeon anschauen. Da es aber draussen geregnet hat, habe ich dies ein wenig nach hinten verschoben. Ich habe mir dann nur ein unterirdisches Einkaufszentrum und einen Markt angeschaut. Aus Zeitgruenden habe ich schliesslich auf die wohl einzige Sehenswuerdigkeit dieser Stadt verzichtet, den Expo 93 Park.

Untergrund-Shoppingcenter in Daejeon

Markt in Daejeon

Markt in Daejeon

Traditionelle koreanische Kleidung, hier insbesondere fuer Kinder

Nach dem Mittagessen in einem Restaurant der koreanischen Fastfoodkette Lotteria bin ich dann mit dem Bus weiter nach Geumsan gefahren.

Lotteria im Daejeon Bahnhof