Jetzt fliege ich aber mal ganz schnell zur Universität....
Was bedeutet das nun? Im Prinzip, dass wir Zeit als knappes Gut ansehen, welches optimal genutzt werden muss. Daher ist uns das Einhalten von Terminen, Pünktlichkeit usw. auch sehr wichtig. Diese Normen spielen dagegen in Asien scheinbar eine nicht so große Rolle. Schließlich geht die Sonne jeden Tag von neuem auf, und die Zeit kann somit (bis zum nächsten Zyklus) anderweitig verwendet werden...
Dieser kulturelle Unterschied ist natürlich nicht nur für Geschäftsbeziehungen relevant, sondern erklärt sicher auch so einige kleine Missverständnisse in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Daher habe ich die FahrradSelbsthilfeWerkstatt der Fahrrad- und Verkehrs AG des AStA der TU Braunschweig aufgesucht. Diese ist zum Glück nicht weit von meiner Wohnung entfernt.
Dort wurde mir geholfen, mein Fahrrad wieder in Ordnung zu bringen. Ich wurde toll beraten und man hat mir das richtige Werkzeug in die Hand gedrückt. Dazu war dieser tolle Service auch noch kostenlos. Lediglich den neuen Keil musste ich bezahlen. Ganz großes Lob!!
Dank ihr habe ich einen tollen Einblick in das koreanische Alltagsleben erhalten, weit mehr als man als Tourist ohne engere Kontakte bekommen könnte. Und eine solche Möglichkeit möchte auch ich ihr nun bieten. Schließlich interessiert sie sich sehr für Deutschland und wird Deutsch vielleicht als Hauptfach in der Universität belegen. Und was bietet sich da schon passenderes an, als das Weihnachtsfest in einer deutschen Familie zu verbringen?
Ehrlich gesagt: Ich hatte kaum Hoffnung, dass ihre Eltern diese Idee auch nur im Ansatz unterstützen würden. Denn Korea ist konservativ geprägt, die Eltern sind oft sehr fürsorglich und Beziehungen gestalten sich daher schon etwas komplizierter als bei uns.
So habe ich in Seoul einen Japaner kennengelernt, der seine koreanische Freundin besuchen kam. Die beiden sind sich in Australien nähergekommen und dort mehrere Monate gemeinsam gereist. Es ist unfassbar für mich, dass er während seines Aufenthalts nicht in ihr Elternhaus eingeladen wurde! Denn der feste Freund wird in Korea oft erst kurz vor der Heirat der Familie vorgestellt.
Ohh...da fällt mir ein: Ich habe Jimin's Mutter kennengelernt! Bin ich nun so gut wie verlobt??? ;-)
Wie dem auch sei, tatsächlich haben Jimin's Eltern einem Besuch in Deutschland zugestimmt. Dabei ist sicher nicht der Wunsch ihrer Tochter, den deutschen Freund wiederzusehen das ausschlaggebende Argument gewesen. Denn eine günstigere Möglichkeit unser Land kennenzulernen wird sich wohl kaum ergeben. Angesichts der hohen Flugkosten finde ich aber auch diese Argumentation akzeptabel.
Jimin ist nun sehr zuversichtlich und möchte in kürze einen Flug buchen. Dennoch konnte sie mir keine 100%ige Zusage geben, da sie in den Ferien eventuell einen Kurs an ihrer Universität belegen muss. Ich drücke die Daumen, dass dem nicht so ist!
Im März werde ich wieder nach Seoul fliegen, mit einem Zwischenstopp in Hongkong. In der chinesischen Sonderverwaltungszone ist ein einwöchiger Aufenthalt geplant, über den es dann wohl auch sehr viel Interessantes zu berichten gibt. Ich bin sehr gespannt, insbesondere auch im Vergleich zu meinen Eindrücken von Korea. Dort werde ich mich anschliessend etwas länger aufhalten...
Stefan studiert zur Zeit koreanisch in Seoul und berichtet regelmässig über seine Erfahrungen und Erlebnisse im Land der Morgenstille.
Seine Artikel sind toll verfasst und lassen Seoul doch gleich viel näher rücken. Ohhh... wie gerne wäre ich doch wieder am 한강!
Sebastian hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass vom 9. bis zum 14. November das 18. Internationale Filmfest Braunschweig stattfindet.
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auch einige aktuelle koreanische Kinofilme gezeigt: Samaria, Silmido, Old Boy, Memories of Murder, Oasis, The Legend of the Evil Lake, Save the Green Planet.
Ich habe alle der genannten Filme bereits in Korea gesehen und kann insbesondere die vier erstgenannten empfehlen.
Informationen zu den Filmen und dem weiteren Programm des Filmfestes gibt es unter www.filmfest-braunschweig.de
Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick über die veröffentlichten Berichte geben. Dabei können einzelne Artikel über die entsprechenden Hyperlinks aufgerufen werden.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, alle Berichte in chronologischer Reihenfolge zu lesen.
NEU! Eine thematische und geographische Zusammenstellung mit vielen weiteren Südkorea-Berichten dieses Blogs bietet das Korea Portal.
Reiseland Korea
Korea ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wer das ganze Land sehen möchte, dem empfehle ich einen Aufenthalt von 4-5 Wochen. Korea ist sehr klein, und mein neunwöchiger Aufenthalt wäre ohne meine koreanische Freundin eindeutig zu lang gewesen.
In eigentlich jeder Stadt gibt es ein Touristenzentrum. Dort kann man fast immer auch Informations- und Kartenmaterial in englischer Sprache erhalten. Natürlich kostenlos. Zusätzlich empfehle ich als Reiseführer die aktuelle Ausgabe der Reihe Lonely Planet.
Das Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestaltet sich als sehr zuverlässig und angenehm. Korea verfügt über ein sehr gut ausgebautes Bus- und Bahnnetz.
Meine Reiseberichte
| Tagesausfluege - Berichte aus der Umgebung von Seoul | ||
| 12.08.2004 | Eulwangni Strand | |
| 15.08.2004 | Suwon (Hwaseong Festung) | |
| 16.08.2004 | Incheon | |
| 20.08.2004 | Gangchon | |
| 28.08.2004 | Seoul Grand Park & Noraebang (Karaoke) | |
| 29.08.2004 | Die innerkoreanische Grenze | |
| 05.09.2004 | Korean Folk Village | |
| 06.09.2004 | Icheon (Keramikstadt) | |
| 19.09.2004 | Ilsan Park | |
| 06.10.2004 | Independence Hall of Korea | |
| Reise auf der Insel Jeju | ||
| 25.08.2004 | Ab in den Süden | Flugbuchung |
| 30.08.2004 | Jeju-si |
Stadtteile Sinjeju und Gujeju
Fluss- (Sanjicheon) und Meerpromenade |
| 30.08.2004 | Seongsan-ri | Ankunft am Abend. Unterkunft zusammen mit einem Amerikaner und einer Kanadierin gemietet. |
| 31.08.2004 | Seongsan-ri |
Seongsan Ilchulbong (Sunrise Peak)
Ausflug an die Strände der kleinen Insel Udo |
| 01.09.2004 | Seogwipo |
Cheonjiyeon Wasserfall & Jeongbang Wasserfall
Jeju Conference Center & Daepo Küste Yakcheonsa Tempel Jungmun Strand |
| 02.09.2004 | Jeju-si | Wandern auf dem Mt. Halla |
| 03.09.2004 | Jeju-si | Gimnyeong Strand |
| 03.09.2004 | Zurück in Seoul | |
| Reise durch das westliche Gebiet | ||
| 14.09.2004 | Cheongju |
Studentenviertel Jungmun
Sangdangsanseong Festung |
| 15.09.2004 | Buyeo |
Gudurae Skulpturenpark
Busosan Park Jeongnimsa Tempelanlage General Gyebaek Denkmal |
| 15.09.2004 | Gongju |
Gongsanseong
Baekje-Graeber |
| 16.09.2004 | Daejeon | Marktbesuch in Daejeon |
| 16.09.2004 | Geumsan |
Koreas größter Marktplatz für Ginseng
Geumsan Ginseng Festival |
| 17.09.2004 | Jeonju |
Hanok Stadtviertel
Pungnammun Stadttor Nambu Markt Traditional Culture Center |
| 17.09.2004 | Boseong | Boseong Nokcha Dawon (Teeplantage) |
| 18.09.2004 | Gwangju |
18. Mai Nationalfriedhof
(Uebernachtung im Boston Motel) |
| Reise durch das nordöstliche Gebiet | ||
| 07.09.2004 | Chuncheon |
Skulpturenpark
Abbruch der geplanten Reise wegen Regen und Rückkehr nach Seoul |
| 22.09.2004 | Chuncheon |
Soyang Damm
Bootsfahrt auf dem Soyang Lake bis nach Yanggu, von dort aus weiter mit dem Bus nach Sokcho |
| 23.09.2004 | Sokcho | Seoraksan National Park |
| Es waren noch weitere Stationen an der Ostküste geplant. Doch aufgrund von Terminen in Seoul musste ich diese Rundreise leider auch im zweiten Anlauf frühzeitig abbrechen. Das wird aber noch nachgeholt. Irgendwann... :) | ||
| Reise durch das südöstliche Gebiet | ||
| 27.09.2004 | Busan |
Busan Blue Backpackers Hostel
Geumgang Park & Geumjeong Festung Stadtviertel Nampodong & PIFF Square Jagalchi Fischmarkt Heosimcheong Spa |
| 28.09.2004 | Busan | Beomeosa Tempel |
| 28.09.2004 | Daegu | Einkaufsviertel Yasigolmok |
| 29.09.2004 | Gyeongju |
Bulguksa Tempel
Seokguram Grotte Gyeongju National Museum |
| 30.09.2004 | Gyeongju |
Tumuli Park (Silla-Graeber)
Cheomseongdae (Sternwarte) Seokbinggo (Kuehlhaus) |
| 01.10.2004 | Andong |
Hahoe Folk Village
Andong Folk Village Andong Maskenfestival |
Gestern ist Ralf 25 Jahre alt geworden. Das musste natürlich gefeiert werden! Denn: So jung kommen wir nie wieder zusammen... hehe.
Die verbleibenden zwei Wochen der Semesterferien sollen schließlich sinnvoll genutzt werden: Seit Dienstag arbeite ich wieder in Hamburg. Momentan bin ich dabei, unsere Gentoo Linux-Systeme auf den aktuellen Stand zu bringen. Außerdem stehen auch noch einige kleinere Programmierarbeiten an.
Aber auch privat wird es in den nächsten Wochen am PC nicht ganz so langweilig. Es sind viele neue Programmpakete erschienen (u.a. KDE 3.3), und ich habe auch bereits einige interessante neue Applikationen auf kde-apps.org entdeckt (amarok, kaffeine, ...).
Das nächste Semester ist noch nicht bis ins letzte Detail geplant, aber eine grobe Vorstellung habe ich bereits. Ich werde mich insbesondere um mein Vertiefungsfach Marketing bemühen, ein Praktikum in Enterprise Applications belegen und ansonsten versuchen, möglichst viele der noch ausstehenden Scheine zu erarbeiten. Aber auch die im vergangenen Semester begonnene Studienarbeit muss endlich fertig gestellt werden! Es gibt also wieder genug zu tun...
Eine nicht so erfreuliche Nachricht kam dann noch am gestrigen Nachmittag über die Mailingliste: Der Dozent meiner Vertiefung "Verteilte Systeme" wird die Universität wechseln. Bleibt zu hoffen, dass die Prüfungen noch einige Semester abgenommen werden....
Dank der vielen Arbeit werde ich wenigstens nicht so viel Zeit haben, um Jimin zu vermissen :) Und mit etwas Glück wird sie mich über Weihnachten hier in Deutschland besuchen. Das wäre super!
Ich werde im laufe der nächsten Tage noch einen Abschlussartikel bzw. eine Übersicht meiner Korea-Berichte inklusive Landkarte mit eingezeichneten Reiserouten verfassen. Daher möchte ich an dieser Stelle nun nicht noch allzu viele Worte über meinen Urlaub verlieren.
Dank Jimin wurde aus dem Aufenthalt jedoch mehr als nur ein Urlaub, und ich werde voraussichtlich im Frühjahr 2005 wieder nach Korea fliegen...
Natürlich hat es auch Jimin und mich dorthin verschlagen. Die Vorführungen waren wirklich super. Insbesondere eine koreanische Gruppe hat eine tolle Show mit Kücheninstrumenten (Messer, Wasserbehältern, usw) geboten.
Auf das klassische Dinner im Restaurant haben wir verzichtet. Zur Feier des Tages gab es eine schöne Schokoladentorte :D
Ja, der Abschied von Seoul und Jimin wird schon schwer fallen, doch ich freue mich natürlich auch auf die Freunde daheim :)
Gestern habe ich ein paar Snacks und Getränke besorgt, die ihr, meine lieben Freunde, dann am Anfang des nächsten Semesters probieren dürft!
Heute werde ich mich noch auf die Suche nach einigen Artikeln begeben, die Björn mir in Auftrag gegeben hat.
Gestern war ich im größten Museum Koreas, der Independence Hall of Korea. Dieses ist ca. 1,5 Stunden von Seoul entfernt.
Das Museum ist riesig: In 7 permanenten Ausstellungshallen wird dem Besucher das Streben und der Kampf des koreanischen Volkes nach Unabhängigkeit von der japanischen Besetzungsmacht nahegebracht.
Ein 15 minütiger Film im 360-Grad Kino rundet den Besuch noch ab. In diesem Film werden koreanische Sehenswürdigkeiten gezeigt. Überrascht konnte ich jedoch auch einen Filmausschnitt vom Fall der Berliner Mauer identifizieren :)
Am Vormittag bin ich mit dem Zug in Andong eingetroffen. Mit dem Bus ging es dann weiter in das Hahoe Volkskundedorf. Dieses befindet sich ca. 24km außerhalb von Andong.
Die Anlage ist ebenso sehenswert wie das Volkskundedorf in Suwon, jedoch mit dem großen Unterschied, dass dieses Dorf tatsächlich bewohnt ist.
In einem der Restaurants habe ich zum Mittag die lokale Spezialität "Andong Chicken Chim" gegessen: Hühnerfleisch in süßlicher Soße, dazu Glasnudeln, Reis, Kartoffeln, Spinat und weiteres Gemüse. Unglaublich gut!
Im Anschluss bin ich dann noch in das zweite Volkskundedorf dieser Region gefahren, das Andong Folk Village. Im Gegensatz zum Hahoe-Dorf jedoch enttäuschend. Darauf hätte ich verzichten können!
Die Fahrt hat sich aber trotzdem gelohnt, denn das angrenzende kleine Andong Folk Museum war durchaus interessant.
Während ich am Bahnhof auf meinen Zug gewartet habe, ist noch eine Parade anlässlich des Andong Maskenfestivals vorbeigezogen.
Hier gibt es, ähnlich wie in Gongju, viele Grabhügel zu bewundern. Diesmal handelt es sich allerdings nicht um Baekje-, sondern natürlich um Silla-Gräber. Die Hügel hier sind bedeutend größer als in Gongju.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist Cheomseongdae, laut Reiseführer die älteste Sternwarte in Fernost. Hinter der einfachen Architektur verbirgt sich jedoch bei weitem mehr: 12 Grundsteine symbolisieren die Monate eines Jahres, 30 Schichten die Tage eines Monats und die insgesamt 366 verwendeten Steine die Tage eines Jahres.
Schließlich gab es noch Seokbinggo zu bewundern, welches während der Joseon Dynastie als Kühlhaus genutzt wurde.
Gyeongju war einst Hauptstadt des Silla-Königreiches und hat dementsprechend viele Sehenswürdigkeiten aus dieser Zeit zu bieten.
Mit dem lokalen Bus bin ich zuerst zum Bulguksa Tempel gefahren. Dieser befindet sich ca. 16km außerhalb der Stadt. Diese Anlage ist ein Meisterwerk der Silla-Architektur und auch von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt.
Von dort aus ging es dann weiter zur Seokguram Grotte. In diesem Gewölbe, welches man leider nur durch eine Glasscheibe bewundern kann, sitzt ein riesiger Buddha aus Stein. Ein wirklich beeindruckendes Werk. Fotografieren war allerdings nicht gestattet.
Während ich anschließend auf den Bus zurück in die Stadt gewartet habe, wurde ich von einem jungen koreanischen Ehepaar angesprochen. Sie haben mir angeboten, mich in ihrem Auto mitzunehmen.
Sie sind selbst Touristen aus Busan und über die Feiertage nach Gyeongju gereist. Spontan haben wir uns entschieden, vor der Rückkehr in die Stadt noch das Gyeongju National Museum zu besuchen.
Und wie Koreaner eben so sind, haben sie mich am Abend dann auch noch zum Essen eingeladen. Ich glaube so voll war der Tisch noch nie. Bestimmt 20 kleine Schüsselchen mit Kimchi, Fleisch, Fisch, verschiedenen Suppen und und und... Lecker, teilweise aber doch etwas zu exotisch für mich :)
Um 13.00 Uhr bin ich mit dem Zug nach Daegu gefahren. Allerdings leider nicht ganz so direkt wie geplant, da ich die Station verschlafen habe. Aber alles halb so schlimm... mit 1,5 Stunden Verspätung bin ich dann schließlich doch noch an meinem Ziel angekommen.
Daegu selbst hat jedoch nicht so viel zu bieten, daher bleibe ich nur bis morgen früh. Ich habe mir eben das Einkaufsviertel Yasigolmok angeschaut und werde mich nun etwas ausruhen.
Am Abend habe ich dann das Heosimcheong Spa aufgesucht. Es ist eines der grössten Bäder Asiens, und bieten neben verschiedenen Pools auch einige Saunen. Auch hier gab es natürlich wieder eine strikte Geschlechtertrennung, da nackt gebadet wird. Jedenfalls war der Aufenthalt sehr entspannend!
Übrigens hat heute das dreitägige Erntedankfest begonnen, neben dem Chinesischen Neujahr die wichtigsten Feiertage in Korea. Trotzdem waren aber entgegen meiner Befürchtungen so gut wie alle Geschäfte geöffnet.
Im Anschluss bin ich in das schöne Einkaufsviertel Nampodong gefahren. In der Fussgängerzone in Richtung PIFF Square sind scheinbar schon alle auf das PIFF eingestellt, das Pusan International Film Festival, welches hier in wenigen Tagen beginnt.
Heute morgen habe ich dann begonnen, mich etwas in Busan umzuschauen.
Als erstes bin ich zum Geumgang Park gefahren und von dort aus mit der Seilbahn auf den Berg Geumjeongsan. Von dort aus hatte ich nicht nur eine schöne Sicht auf die Stadt, sondern konnte auch noch etwas wandern und die Überreste der Geumjeong Festung anschauen.
Da nach der Ankunft der U-Bahnbetrieb bereits eingestellt war, musste ich ein Taxi zu meiner neuen Unterkunft nehmen. Das war aber auch sehr gut! Alleine hätte ich das Busan Blue Backbackers nämlich niemals gefunden! Dieses kleine Hostel mit Platz für ca. 15 Personen ist in einer Wohnung und befindet sich um 18. Stock eines der typischen Apartmentblöcke. Die Wohnung und Ausstattung ist aber einfach nur super und ich kann diese Unterkunft mit gutem Gewissen weiterempfehlen. (Dank nochmals an Björn, von dem ich den Tipp bekommen habe. Im Lonely Planet wird dieses Hostel nicht aufgeführt!).
Nachtrag vom 1.4.2007: Inzwischen war ich nun schon das dritte Mal im Busan Blue Backpackers und ich kann mich nur wiederholen: Dieses Hostel ist einfach nur genial und das Beste, in dem ich jemals war. Auf der Homepage gibt es auch eine Wegbeschreibung mit Karte - so kompliziert ist es dann doch nicht zu finden. Und die Lage, 5 Minuten Fußweg von der Beomnaegol U-Bahnstation, ist auch perfekt zentral. Probiert es einfach mal aus, ihr werdet Euch dort wie zu Hause fühlen. Und grüßt die Eigentümerin Jin ganz lieb von mir!
Nebenbei bemerkt ist es auch vergleichsweise Preiswert: Nacht im kleinen Dorm kostet 15.000 Won, inklusive Frühstück (Toast, Kaffee). Manchmal ist es überfüllt, aber auch dann schmeißt Jin niemanden raus - und für die Übernachtung im Wohnzimmer auf der Couch oder dem Fußboden nimmt sie dann auch nur 10.000 Won, obwohl es nicht weniger gemütlich ist!
Heute morgen bin ich um 8.00 Uhr aufgestanden und mit dem Bus zum Seoraksan National Park gefahren. Der äußere Teil dieses Parks ist nur 20 Minuten von Sokcho entfernt.
An der Bushaltestelle habe ich einen Hongkong-Chinesen getroffen, der das gleiche Ziel ins Auge gefasst hatte. Wir haben uns dann entschlossen, den Park gemeinsam zu erkunden.
Als erstes sind wir ca. eine Stunde zu einem Wasserfall gewandert.
Nach der Rückkehr zum Ausgangspunkt sind wir dann mit einer Seilbahn auf einen ca. 1000 Meter hohen Berg gefahren. Dort sind wir noch ein wenig Richtung Gipfel geklettert. Es war allerdings sehr steinig, und ich hielt die Gefahr in dem kaum abgesicherten Gelände abzurutschen dann doch für zu groß, um den Gipfel zu erklimmen.
Im Anschluss haben wir uns noch eine riesige Buddha Statue angeschaut. Diese war wirklich beeindruckend.
Nach dem Mittagessen - mal wieder Bibimbab (Reis mit Ei, Gemüse und scharfer Chillipaste) - bin ich dann mit dem Bus (4 Std.) wieder zurück nach Seoul gefahren.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass der Seoraksan Park nicht umsonst als einer der schönsten Koreas gilt. Gerne wäre ich länger geblieben und hätte auch etwas vom inneren Teil des Parks erkundet. Vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit.... irgendwann :)
Heute bin ich nochmals nach Chuncheon gefahren. Von dort aus bin ich aber gleich zum Soyang Damm aufgebrochen. Dies ist einer der größten Staudämme Koreas.
Mit einem recht schnellen Boot ging es dann weiter in den Ort Yanggu. Die Bootsfahrt durch das landschaftlich sehr schöne Gebiet hat 30 Minuten gedauert.
Von Yanggu bin ich am späten Nachmittag schließlich mit dem Bus in die Stadt Sokcho an der Ostküste gefahren.
Morgen Vormittag werde ich hoffentlich noch viel von Sokcho und dem angrenzenden Seoraksan Nationalpark sehen, bevor es dann am Nachmittag leider schon wieder zurück nach Seoul geht.
Am Nachmittag habe ich es dann aber doch noch geschafft, das Haus zu verlassen und bin wieder einmal in die COEX Mall gefahren. Dort habe ich das kleine Kimchi Museum besucht.
Wie wohl schon an anderer Stelle erwähnt, ist Kimchi eine der wichtigsten Beilagen in Korea. Es wird zu jeder Mahlzeit gegessen und schmeckt etwas gewöhnungsbedürftig. Jedoch ist Kimchi nicht gleich Kimchi. So habe ich bereits die Erfahrung gemacht, dass es in dem einem Restaurant wirklich lecker schmecken kann, im nächsten jedoch absolut widerlich ist :) Kimchi ist im Prinzip in Salzlache eingelegter Chinakohl. Dazu dann noch scharfe Gewürze und ein paar andere Gräser.
Im Kimchi Museum wurden neben der Geschichte des Kimchi und dem Herstellungsprozess auch die verschiedensten Sorten vorgestellt. Nicht unbedingt eine der Top Touristenattraktionen, und mit 3000 Won meiner Meinung nach auch etwas teuer. Aber wenn man sonst nichts zu tun hat....
Heute Abend haben wir mal wieder am Hangang Flussufer verbracht. Da es den ganzen Nachmittag über geregnet hat, war es allerdings etwas feucht und ziemlich kühl. Die neu angeschaffte Jacke hat sich also bereits ausgezahlt.
Zum Dinner haben wir uns koreanisches BBQ gegönnt, d.h. Schweinefleisch, welches man am Tisch selbst zubereitet und dann zusammen mit etwas Soße und Kraut in ein Salatblatt einwickelt und so verspeist. Wirklich sehr lecker!
Nun hoffe ich auf besseres Wetter, damit ich meine Reise möglichst bald fortsetzten kann...
Der Park wurde mir von der koreanischen Freundin eines Japaners hier aus dem Hostel empfohlen. Auch Jimin kannte ihn noch nicht. Wir waren beide sehr begeistert, und mir ist es rätselhaft, warum diese Anlage in keinem meiner Reiseführer beschrieben wird.
Der Ilsan Park ist um einen See angelegt, und bietet insbesondere einen tollen Fahrradweg. Wir haben uns also ein Tandem gemietet und sind in ca. 40 Minuten einmal um den See geradelt. Dabei gibt es neben vielen tollen Grünflächen auch schöne große gepflasterte Plätze mit Springbrunnen, Bänken, usw. Sogar eine lokale Rockband hat ein kleines Konzert gegeben.
Erreichen kann man den Park über Linie 3 (Orange), Station Jeongbalsan.
Mit dem Bus bin ich dann zum May 18th National Cemetery (18. Mai Nationalfriedhof) gefahren, einer Gedenkstätte an das Massaker von Gwangju.
Im Jahre 1980 fanden große Studentendemonstrationen gegen das damalige Regime statt. Am 18. Mai 1980 ist schließlich das Militär in Gwangju eingezogen. Obwohl die Soldaten anfangs ohne scharfe Munition ausgestattet waren, wurden viele Demonstranten mit Schlagstöcken getötet oder verletzt. Dies hatte zur Folge, dass auch die Demonstranten aufgerüstet haben. Öffentliche Gebäude wurden besetzt, Polizeistationen verwüstet, und schließlich das Militär aus der Stadt vertrieben. Doch die brutale Antwort des Militärs gab es neun Tage später: Am 27. Mai 1980 wurde die Stadt von mit Schusswaffen ausgestatteten Soldaten eingenommen. Obwohl niemand damit gerechnet hatte, haben die Soldaten beim Zusammentreffen mit den Demonstranten das Feuer eröffnet. Während des Aufstands wurden insgesamt 154 Personen getötet, 70 gelten als vermisst und weitere 4089 wurden verletzt oder inhaftiert. (Frei nach LP)
Als weitere Sehenswürdigkeit bot sich noch die Gwangju Biennale an, ein internationales Kunstfestival. Da die Busfahrt zum und vom Friedhof leider sehr lange gedauert hat, habe ich jedoch darauf verzichten müssen.
Nach ca. 3,5 Stunden Busfahrt und 30 Minuten U-Bahn bin ich dann um 18.15 wieder im Hostel in Seoul eingetroffen, wo Jimin bereits auf mich gewartet hat.
Eigentlich wollte ich diese Nacht in einer im Reiseführer empfohlenen privaten Unterkunft verbringen. Diese sollte jedoch nicht das beste sein, dafür aber 20000 Won kosten. Also habe ich mein Glück zuerst in einem der vielen Motels versucht. Mit Erfolg! Im Boston Motel konnte ich den Zimmerpreis von 30000 auf 22000 unterhandeln, und wie man auf den Bild erkennen kann, ist das Zimmer wirklich spitze! Hier habe ich sogar einen modernen Rechner mit Internet! :)
In Boseong dreht sich alles um Grünen Tee. Und dafür ist dieser Ort auch Landesweit bekannt.
Mit dem lokalen Bus bin ich vom Boseong Terminal zur Boseong Nokcha Dawon, der Teeplantage eines des größten koreanischen Teeunternehmens (Daehan) gefahren. Diese steht Besuchen offen und das gut gepflegte Gelände kann bei einem schönen Spaziergang erkundet werden.
Natürlich konnte man sich im Shop dann noch mit diversen Tee-Artikeln eindecken. Ich habe etwas Grünen Tee sowie Bonbons aus selbigen erworben.
Im Cafe habe ich dann schließlich noch einen Milchshake mit Grünem Tee getrunken, welchen ich wärmstens weiterempfehlen kann.
Obwohl es am Nachmittag etwas verregnet war, hat sich der Ausflug nach Boseong doch gelohnt. Nun bin ich aber wieder in Gwangju eingetroffen, damit ich diese Stadt gleich morgen Vormittag erkunden kann. Am Nachmittag soll es nämlich wieder zurück nach Seoul gehen, denn schließlich wartet dort jemand auf mich ;-)
Unter Hanok versteht man die typischen historischen Häuser Koreas. In vielen Teilen des Landes sind diese Gebäude verfallen und wurden durch moderne Apartmentblöcke ersetzt. Jeonju ist eine der wenigen Städte, der diese Häuser erhalten geblieben sind und Touristen zugänglich gemacht werden.
Neben dem Hanok Stadtviertel gab es schließlich noch das Pungnammun, das einzige erhaltene Stadttor der früheren Stadtmauer sowie den dort angrenzenden Nambu Markt zu besichtigen.
Auch das an das Hanokviertel angrenzende Traditional Culture Center hatte einige nette Gebäude vorzuweisen. Darunter eine Hochzeitshalle (für traditionelle koreanische Zeremonien) und einen großen Vorplatz für traditionelle Spiele.
Auf dem Weg zurück zum Busterminal habe ich dann noch eine Kleinigkeit gegessen: Im Supermarkt (bzw. Convenience Store)! Ich bin da jedoch kein Einzelfall :) In diesen 24-Stunden Läden gibt es nämlich fast immer auch eine kleine Sitzecke, in der man die dort gekauften Instantnudeln oder Hamburger sofort verzehren kann. Heißes Wasser für die Nudeln bzw. Microwelle für den Hamburger wird kostenlos zur Verfügung gestellt.
Schnell wurde ein Dolmetscher der Touristeninformation auf mich aufmerksam und hat mich über das Festival- und Marktgelände geführt. Er hat mir einiges zu den verschiedenen Produkten erzählt und ich erhielt auch die Möglichkeit, diverse zu probieren. Sehr lecker war beispielsweise ein Milchshake mit Ginseng und Honig. Aber auch Ginsengschokolade sollte man einmal probieren.
Nach einem kleinen zweiten Mittagessen - frittierter Ginseng - habe ich mich dann natürlich auch noch mit ein paar Produkten ausgestattet. Ginsengtee und -tabletten speziell für Mama und dann noch ein wenig Ginsengschokolade und -bonbons.
Am späten Nachmittag habe ich dann meine Reise fortgesetzt und bin inzwischen in Jeonju eingetroffen.
Die vergangene Nacht habe ich in einem vom Reiseführer empfohlenen Motel verbracht. Die Unterkunft war sauber und ich hatte endlich einmal wieder die Möglichkeit, ein warmes Bad zu nehmen. Und für die extra große Spielwiese gab es dann auch noch blaue Beleuchtung... schade das ich dort alleine schlafen musste ;-) haha...
Am heutigen morgen wollte ich dann so gegen 8.00 Uhr aufstehen und mir Daejeon anschauen. Da es aber draußen geregnet hat, habe ich dies ein wenig nach hinten verschoben. Ich habe mir dann nur ein unterirdisches Einkaufszentrum und einen Markt angeschaut. Aus Zeitgründen habe ich schließlich auf die wohl einzige Sehenswürdigkeit dieser Stadt verzichtet, den Expo 93 Park.
Nach dem Mittagessen in einem Restaurant der koreanischen Fastfoodkette Lotteria bin ich dann mit dem Bus weiter nach Geumsan gefahren.
Am Nachmittag bin ich dann von Buyeo mit dem Bus nach Gongju (ca. 1 Std.) gefahren.
Als erstes wollte ich das im Reiseführer angepriesene Korea Folk Drama Museum besuchen. Dieses bietet angeblich
Nun, entweder hat der Taxifahrer mich zum falschen Ort gebracht, oder der Reiseführer hat ein wenig übertrieben. Schon nach der Ankunft kam es mir ein wenig seltsam vor, denn das angebliche Museumsgebäude war ziemlich winzig. Die Tür war zwar geöffnet, doch auch hier war wieder kein Mensch anzutreffen! Somit habe ich nur einen kurzen Blick in das Gebäude riskiert. Tatsächlich waren in dem kleinen Raum einige Musikinstrumente zu sehen, aber keinesfalls besonders historische. Und von Puppen und Masken fehlte jede Spur. Zudem war dieses "Museum" auch irgendwo in der Pampa, und ich brauchte im Anschluss bestimmt 20 Minuten, bis ich ein Taxi zurück in die Zivilisation bekommen konnte. Dieser Abstecher war also ein absoluter Reinfall! Dumm gelaufen...
Im Anschluss habe ich dann die Gongsanseong-Anlage aufgesucht. Auch hier gab es wieder ein paar historische Gebäude zu bewundern. Im wesentlichen nichts neues, und somit habe ich mir auch nicht die Zeit genommen, die gesamte Anlage zu besichtigen.
Als letzte Sehenswürdigkeit für den heutigen Tag habe ich schließlich noch die Grabanlage von Baekje König Muryeong besucht. Die Gräber konnte man zwar nur von außen bewundern, doch in einer Ausstellungshalle waren einige Abschnitte vom Inneren der Gräber nachgebaut.
Um 19.00 Uhr habe ich dann den Bus nach Daejeon (ca. 1,5 Std.) genommen und werde mich hier morgen Vormittag ein wenig umschauen. Nun wird es aber wieder Zeit, eine Unterkunft zu finden...
Im Anschluss habe ich mich dann auf die Suche nach der Jugendherberge begeben. Diese konnte ich zum Glück schnell ausfindig machen, wurde dort aber etwas überrascht: Die Tür war zwar offen, doch es war ziemlich dunkel und der Empfang nicht besetzt! Dabei war es erst 22.30 Uhr! Nachdem ich dann ca. 10 Minuten gegrübelt habe, ob ich es mir auf dem Sofa im Eingangsbereich gemütlich machen oder eine neue Unterkunft suchen sollte, ist dann aber doch noch jemand auf mich aufmerksam geworden. Ich konnte diese Person schließlich auch davon überzeugen, mir ein Zimmer für die Nacht zu geben. Und dieses war wirklich gut. Man erwartet von Jugendherbergen ja im allgemeinen nicht so viel, und schon gar nicht in Korea. Aber diese Unterkunft war wirklich toll: Ich hatte ein Einzelzimmer mit eigenem Bad. Und das für nur 11000 Won (mit DJH-Karte, sonst 16000 Won).
Heute morgen bin ich dann frühzeitig aufgestanden um Buyeo zu erkunden. Buyeo ist die letzte Hauptstadt des Baekje Königreichs und ist dementsprechend ganz dieser Epoche gewidmet.
Als erstes habe ich mir den Gudurae Skulpturenpark angesehen, da dieser direkt gegenüber der Jugendherberge liegt.
Im Anschluss habe ich dann den Busosan Park aufgesucht. Hier kann man die Überreste der Baekje-Festung sowie einige Tempel, Pavillons und Schreine bewundern. Der Besuch des Tempels wurde aber zu einem teuren Spaß: Man konnte dort seinen Namen auf eine Karte schreiben, die dann an der Decke des Tempels aufgehängt wird. Dies soll Glück bringen. Ich bin davon ausgegangen, dass hier eine freiwillige Spende von ca. 1000 Won ansteht, jedoch durfte ich dann 10000 Won abdrücken. Naja, vielleicht bringt es dann ja wenigstens Glück :) Ob eine Reklamation im Unglücksfall möglich ist, wollte ich dann aber doch nicht erfragen...
Im Anschluss habe ich den Jeongnimsa Tempel aufgesucht. Die Anlage machte jedoch einen geschlossenen Eindruck und so habe ich sie nur von der Straße aus betrachtet. Aber hier gleicht sowieso ein Tempel dem anderen, und hat man einen gesehen, so hat man eigentlich auch alle gesehen... von daher nicht so tragisch!
Auf dem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit, einem Pavillon in einem See sowie dem riesigen Denkmal zu Ehren des Generals Gyebaek gab es dann auch noch eine weitere Statue eben dieses Mannes zu bewundern.
Am Vormittag bin ich also vom Nambu Bus Terminal in Seoul nach Cheongju (1,5 Std) gefahren. Nach meiner Ankunft bin ich vom Busterminal in das Studentenviertel Jungmun gefahren.
Hier gibt es neben den vielen Bars auch eine ganze Reihe preiswerter Restaurants. Gegessen habe ich mal was neues, und zwar eine scharfe Tofu-Suppe, dazu Reis und noch viele weitere kleine Beilagen. Gekostet hat das Essen nur 3000 Won (2,50 Euro), und es war mehr als genug.
Im Anschluss bin ich mit dem lokalen Bus zur Sangdangsanseong Festung gefahren (ca. 3km außerhalb von Cheongju) und habe dort einen Spaziergang (4km) um die Befestigung gemacht. Dort habe ich auch ein älteres koreanisches Ehepaar getroffen. Er ist Pastor und konnte erstaunlich gut Englisch sprechen. Wir haben uns gut unterhalten (Standardgesprächsthema mit älteren Koreanern ist die Wiedervereinigung Deutschlands) und nach dem Rundgang hat er mich mit seinem Auto zurück zum Busterminal in Cheongju gebracht.
Dort bin ich dann gleich in den nächsten Bus nach Buyeo (2 Std) gestiegen. Nun ist es schon dunkel und ich werde gleich im Anschluss versuchen, die im Reiseführer beschriebene Jugendherberge ausfindig zu machen. Morgen früh werde ich dann die Sehenswürdigkeiten vor Ort erkunden.
Gestern Abend waren Tsunehisa (Tessy) aus Japan, sein koreanischer Bekannter Jong-Keun und ich in Sinchon unterwegs. Dort haben wir uns in einer Sojubar niedergelassen. Hier gibt es neben Bier und dem klassischen Soju auch Soju-cocktails. Getrunken haben wir den grünen Maesil-Soju, welcher mich ein wenig an Waldmeister erinnert hat. Jedenfalls war das Zeug unglaublich süß.
Wenn man in Korea in eine Bar geht, wird auch immer eine Kleinigkeit zu essen bestellt. In dieser Sojubar haben wir frittierte Chips (oder so ähnlich, jedenfalls war es ziemlich fettig) gegessen. Vorher waren wir noch in einer anderen Kneipe, dort haben wir sehr scharfe Chickenwings gegessen. Und mit Scharf meine ich, dass die Zunge noch nach zwei Stunden brennt ;)
Heute Abend und morgen bin ich wieder mit Jimin verabredet, aber am Sonntag werde ich den zweiten Versuch einer kleinen Reise in Richtung Ostküste starten. Dann wird es hoffentlich auch wieder spannendes zu berichten geben.
Im Anschluss habe ich dann das Kriegsmuseum besucht. Hier gibt es Austellungen sowohl über die Kriege zur Zeit der drei Königreiche Koreas sowie natürlich auch über den Koreakrieg in den 50er Jahren. Das Museum ist ziemlich gross, und leider reichten die 1,5 Stunden bis zur Schliessung nicht ganz aus, um alle Ausstellungsstücke in Ruhe zu betrachten. Hier könnte mal eigentlich schon fast einen halben Tag verbringen.
Nach dem Mittagessen bin ich mit der U-Bahn in das Viertel Donamdong gefahren. Es ist ein grosses Jugendviertel mit vielen Bekleidungsgeschaeften, Boutiquen und Restaurants. Im Prinzip also nichts besonderes, aber trotzdem einen Spaziergang wert.
Nach meiner Rückkehr habe ich mich noch spontan mit Jimin auf einen Kaffee im Starbucks getroffen und konnte so wenigstens den Abend dieses ansonsten recht bescheidenen Tages retten.
Und hier noch ein Foto von gestern Abend im Hostel:
Eigentlich hatte ich für diese Woche eine schöne Rundreise durch das nordöstliche Korea geplant. Somit bin ich heute morgen auch mit dem Bus nach Chuncheon gefahren, wo meine Route beginnen sollte. Von hier aus wollte ich mit Bus und Boot weiter nach Sokcho an die Ostküste, um von dort aus morgen im Park zu wandern.
Doch seit gestern Abend regnet es, und trotz meiner Hoffnung soll es auch die nächsten Tage weiterhin feucht bleiben. Ich bin jetzt ein wenig nass und habe die Schnautze voll. Mit dem nächsten Bus gehts gleich zurück nach Seoul... in der Hoffnung auf besseres Wetter in den nächsten Tagen...
Gestern waren Jimin und ich in dem Keramikdorf Icheon, ca. 1 Std. von Seoul mit dem Bus. Nun, dort gab es, wie der Name schon sagt, viel Keramik zu bewundern. Leider sind die verschiedenen Sehenswürdigkeiten sehr verteilt, so dass wir uns nur eine Marktstrasse mit diversen Keramikgeschäften angeschaut haben. Nicht so spannend, aber so gut wie alle anderen Sehenswürdigkeiten hier in der näheren Umgebung habe ich bereits gesehen....
Am Abend habe ich mich dann wieder mit Jimin getroffen und wir haben etwas Zeit am See vor dem Lotte World Park verbracht. Der Blick auf die Gebäude von Lotte World war auch von aussen ganz nett.
Die Speicherkarte meiner Kamera war nun zwar wieder leer, die Batterien leider auch. Und in Suwon konnte ich leider keine Lithium Batterien finden. Daher gibt es keine Fotos :(
Wie versprochen habe ich jetzt auch die Fotos der vergangenen Tage eingestellt...
Nun sitze ich im Jeju Flughafen und es sind noch knapp 40 Minuten bis zum Rückflug nach Seoul. Für heute Abend ist leider noch nichts weiter geplant, denn Jimin hat irgendein Treffen mit Kommilitonen und Professor... ja, hier wird Freizeit und Studium schön verbunden :( Ich werde wohl ins PC Bang gehen um meine Kamera zu entleeren und Euch neue Fotos präsentieren. Die Speicherkarte ist seit gestern voll, es wird also höchste Zeit.
Auf dem Weg dorthin gab es noch die Mysterious Road zu bewundern. Angeblich wird der Betrachter hier durch eine optische Täuschung in die Irre geführt: Obwohl die Straße abfällt, scheint es als wenn eine Steigung vorliegt. Ich selbst konnte dies aber irgendwie nicht so ganz nachvollziehen....
Um 9 Uhr bin ich dann am Anfang des Gwaneumsa-Wanderweges angekommen. Dieser ist knapp 9 km lang und führt auf einen über 1800m hohen Aussichtspunkt auf dem Mt. Halla. Eine Richtung hat ca. 3,5 Stunden in Anspruch genommen. Es war wirklich anstrengend... hätte ich das vorher gewusst... :) :) Dafür war die Aussicht natürlich super und auch sonst eben mal ein ganz anderes Erlebnis als bisher.
Zum Abschluss habe ich mir dann noch den Jungmun Strand angeschaut, welcher im besseren Resortgebiet der Insel liegt. Dort befinden sich auch die grossen Hotels. Da es heute jedoch wieder einmal bewölkt war, habe ich von einem längeren Aufenthalt abgesehen.
Mit dem Bus bin ich dann vor knapp 2 Stunden wieder nach Jeju-si gefahren. Als erstes habe ich am Flughafen meinen Rückflug nach Seoul umgebucht. Allerdings habe ich ihn nur um drei Stunden nach hinten verschoben. Denn am Freitag soll es wieder sonnig werden, und so kann ich noch etwas mehr Zeit an einem der vielen Strände verbringen.
Bevor ich hier das Internetcafe aufgesucht habe, bin ich in ein Minbak hier in Jejusi eingekehrt. Warum der Reiseführer diese heruntergekommene Bruchbude empfohlen hat weiss ich nicht. Aber alles andere kostet eben doppelt so viel. Und ein oder zwei Nächte wird es schon gehen... Morgen werde ich eh den ganzen Tag wandern.
Obwohl ich nun schon fast mehr als genug Tempel in Seoul bewundern konnte, habe ich mir auch hier in der Region einen der Tempel angeschaut, den Yakcheonsa Tempel. Und die Besichtigung hat sich gelohnt! Der Tempel ist wunderschön, sowohl außen und innen. Auch ist es der größte buddhistische Tempel Asiens. Im Erdgeschoss gibt es einen großen Altar mit riesigen Buddha Statuen. Im Obergeschoss konnte man dann noch tausende kleine Buddhas bewundern.
Ich war bei zwei der drei Wasserfällen in diesem Gebiet, Cheonjiyeon und Jeongbang. Letzterer mündet direkt ins Meer und ist angeblich der Einzige dieser Art in Asien.
Nach dem Frühstück wollen wir mit der Fähre auf die kleine Insel Udo aufbrechen. Da die Wolken von gestern so gut wie verschwunden sind, werden wir dort hoffentlich einen schönen Strand vorfinden und etwas entspannen.
Der Ausflug auf Udo hat sich gelohnt. Den ganzen Tag lang hat die Sonne geschienen. Mit einem Bus-Tagesticket konnten wir die kleine Insel erkunden und haben uns für mehrere Stunden an zwei verschiedenen Stränden niedergelassen.
Am Abend haben Estelle und ich uns entschlossen, eine weitere Nacht in dem Minbak (=privates Zimmer) zu verbringen. John wollte eigentlich nach Seoul zurückfliegen. Überrascht ist er dann aber in der Nacht wieder zu uns gestoßen, da er den letzten Flug verpasst hat (Die Dame am Telefon hat ihm die falsche Zeit genannt...). Wir haben den Tag dann mit einem Bierchen vor dem Fernseher (Es lief der französische Film A la folie (He loves me, he loves me not) abgeschlossen. Filme werden hier übrigens nicht nachsychronisiert, sondern nur untertitelt. So konnte sogar ich ein wenig verstehen :)
Pünktlich um 4.30 hat der Wecker geklingelt, und um 5.00 Uhr waren wir bereits dabei den Sunshine Peak zu erklimmen. Allerdings haben nur John und ich uns auf den Weg gemacht. Estelle war nicht aus dem Bett zu kriegen :)
Der Aufstieg hat weniger Zeit in Anspruch genommen als angenommen. Bereits um 5.30 Uhr waren wir die ersten auf dem Berg. Doch die koreanischen Touristen ließen nicht lange auf sich warten :) Doch so schnell sie dort oben waren, sind sie nach Sonnenaufgang und den obligatorischen Fotos auch wieder verschwunden. Unverständlich, denn es war wirklich ein schöner Ausblick. Wir haben wohl den perfekten Tag erwischt: Vollmond bei klarem Himmel bescherte selbst vor Sonnenaufgang eine tolle Sicht auf Seongsanri und das Meer.
Inzwischen bin ich in Seongsanri angekommen. Mit im Bus waren John, ein Amerikaner und Estelle, eine Kanadierin. Wir sind zusammen essen gegangen und haben uns eben gerade gemeinsam ein nettes Zimmer gemietet. Inklusive Internet :) Somit wird die erste Übernachtung hier also doch nicht ganz so teuer. Für das Zimmer zahlen wir insgesamt nur 40000 Won. Zum Vergleich: Als Einzelperson zahlt man hier in der Region auch zwischen 20000 und 30000.
Morgen früh werden wir dann wohl gemeinsam so gegen 5.00 Uhr den bereits erwähnten Sunshine Peak erklimmen.
Auch kenne ich nun den Grund für die Bewölkung hier: In Japan wütet gerade ein wirklich extremer Typhoon, der Jeju nur knapp verfehlt hat. Dies sieht man auch auf den Fotos:
Pünktlich um 11.40 Uhr bin ich mit Korean Air vom Gimpo Airport in Seoul in Richtung Jejudo gestartet. Da ich auf dieser Insel nur bis Freitag bleiben werde, habe ich das meiste Gepäck im Hostel in Seoul zurückgelassen und nur das nötigste Handgepäck dabei. Somit lässt es sich doch wirklich angenehm reisen!
Der Flug hat eine Stunde gedauert, und vom Flughafen auf Jejudo bin ich mit dem Bus in die Stadt Jeju-si gefahren. Als erstes bin ich in Sinjeju ausgestiegen, dem neueren Stadtteil. Das war allerdings keine so gute Idee, denn dort gab es nichts weiter als ein paar Geschäfte und Shopping Malls.
Nach dieser Feststellung und einigen Kommunikationsproblemen mit den Busfahrern bin ich dann aber schließlich doch noch im älteren Stadtteil, Gujeju, angekommen. Hier habe ich mir einen Markt angeschaut und bin durch die doch recht ansprechende Fußgängerzone geschlendert. Auch ein Spaziergang an einer, wenn auch kurzen, Flusspromenade (Sanjicheon) sowie dem Meerufer war ganz schön.
Eigentlich hätte ich mich gerne direkt nach der Ankunft für ein paar Stunden an den Strand gelegt, doch leider wurde ich hier von schönen grauen Wolken begrüßt. Noch ist es zwar warm und trocken, aber es gibt bestimmt noch Regen. Hoffentlich wird es die nächsten Tage besser....
Heute Abend werde ich mit dem Bus in den Ort Seongsan-ri an der Ostküste fahren. Die Fahrt soll laut Reiseführer 1,5 Std. dauern (Jeju-si ist in der Mitte der Nordküste). Dort möchte ich morgen früh vor Sonnenaufgang auf den Ilchulbong, auch Sunrise Peak genannt, wandern. Vorausgesetzt ich komme rechtzeitig aus dem Bett :)
Nach der Rückkehr von der DMZ habe ich mich mit Jimin zum Nachtpicknick getroffen. Wir haben es uns auf der Grünfläche vor der Seoul City Hall gemütlich gemacht. Überrascht wurden wir von einer Band, die Lieder von den Beatles gecovert hat. Insgesamt also ein gelungener Abend, auch als Abschied. Zumindest für knapp eine Woche... :) Denn Morgen fliege ich für ein paar Tage nach Jejudo. Das Wochenende werde ich dann aber wohl wieder "zu Hause" in Seoul verbringen.
Vom Dora Observatory hat man einen schonen Blick auf das unbewohnte Propagandadorf des Nordens und auch die dort gehisste riesige nordkoreanische Fahne.
Die Besichtigung des 3. Tunnels. Nordkorea hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Tunnel unter der DMZ gegraben. Der Tunnel befindet sich 73 Meter unter der Erde und endet nur 44 km von Seoul entfernt.
Die Dorasan Station (Bahnhof) wurde von Südkorea gebaut, um nach einer Wiedervereinigung den Personenzugverkehr mit dem Norden wieder aufnehmen zu können. Momentan dient dieses Bahnhofsgebäude jedoch nur als Touristenattraktion.
In die Grenzstadt Panmunjeom, welche direkt an der Demarkationslinie am 38. Breitengrad liegt, konnten wir leider nicht. Dafür hätten wir eine andere Tour buchen müssen. Da für diesen Ort jedoch ein sehr strikter Dresscode besteht (keine Jeans, usw.) kam ein Ausflug dorthin für die meisten von uns sowieso nicht in Frage.
Insgesamt war der Ausflug ganz nett, aber auch nicht ganz billig. Mit 46000 Won waren wir dabei, Touristenpreise eben. Leider durfte man in der DMZ nur an sehr wenigen Orten fotografieren. Die Fahrt mit dem Bus durch die leeren Straßen, teilweise mit Blockaden, Checkpunkten und natürlich sehr viel Stacheldraht und Hinweisschilder auf die Minenfelder war aber dennoch ein einmaliges Erlebnis.
Nun bin ich wieder im Hostel und werde wohl noch mit einigen Leuten hier zusammen etwas trinken.
Heute war ich zusammen mit Jimin im Seoul Grand Park. Dieser befindet sich etwas außerhalb (ca. 1 Std.) der Stadt und bietet verschiedene Attraktionen. Wir haben den Tag im Zoo verbracht. Der ist zwar nicht besonders groß und hat auch keine ausgefallenen Tiere zu bieten, aber ansonsten war ich nun ja auch schon fast überall in dieser Stadt :)
In Südkorea besteht Wehrpflicht, wohl auch aufgrund der angespannten Beziehung zu Nordkorea. Die Dienstzeit beträgt drei Jahre und dürfte kein Zuckerschlecken sein. Überall in Seoul trifft man daher auch auf uniformierte Soldaten, wie hier an der Wangsimni U-Bahn Station.
Das Lieblingsspielzeug der Koreaner ist das Mobiltelefon. Jeder hat eins, und jeder benutzt es. Ob in der U-Bahn oder im Restaurant, überall piept und summt es, überall wird auf der kleinen Tastatur im Megatempo gehämmert. Und ob Mann oder Frau: jedes Handy wird verziert und es baumelt irgendein Kitsch an den kleinen Geräten. Auch Jimin ist Weltmeister im SMS schreiben. Ich schätze mal, dass sie so um die 20 Stück pro Tag versendet. Dabei kann sie natürlich blind auf der kleinen Tastatur tippen und hat die Nachricht bereits so schnell verschickt, dass man es kaum glauben kann :)
Eben war ich im großen Elektronikmarkt in Yongsan. Der Markt ist wirklich riesig, und bietet Unmengen an Computern, Notebooks, MP3-Playern und Mobiltelefonen. Vermisst habe ich jedoch Haushaltsgeräte und andere Kleinelektronik. Vielleicht war ich aber auch nur zu blind.
Daher sind wir spontan mit der U-Bahn auf die Insel Yeouido gefahren. Diese Insel befindet sich im Hangang, dem Han Fluss, welcher Seoul in Nord und Süd teilt. Dort kann man am Flussufer sitzen und den Tag genießen. Dementsprechend viel war auch los. Insbesondere junge Menschen haben es sich dort bei einem Bierchen gemütlich gemacht.
Nach Anbruch der Dunkelheit haben wir dann von Yeouido aus eine einstündige Bootsfahrt auf dem Han Fluss unternommen. Das war ein tolles Erlebnis, zumal die Lichter von Seoul einen schönen Blick bieten. Und bei der ganzen Romantik durften koreanische Lovesongs während der gesamten Fahrt natürlich auch nicht fehlen....;-)
Nach der Besichtigung sind wir nach Ahyeon gefahren. Diese Shopping-Strasse ist insofern etwas besonderes, als dass es hier unzählige Geschäfte für Hochzeitskleider gibt. Da haben wir doch gleich mal was passendes ausgesucht... haha. Kleiner Scherz! ;-) Die Auswahl war aber wirklich riesig! Eigentlich wollten wir im Anschluss noch etwas singen, doch um 17.00 Uhr waren die dortigen Noraebang noch alle geschlossen.
Am 10.8. bin ich das erste Mal zur Gyeongbokgung Palastanlage gefahren. Dort angekommen musste ich leider feststellen, dass diese ausgerechnet Dienstags geschlossen ist. Also durfte ich nur die Eingangstore bewundern.
Anschließend bin ich eine Station weiter nach Insa-Dong. Dort bin ich ziellos durch die Gegend gewandert und habe schließlich auch ein einigermaßen gutaussehendes Restaurant gefunden.
Nun fragt ihr euch sicher, wie ich denn bestellt habe? Nun, glücklicherweise waren im Schaufenster Fotos von den Gerichten, und dazu der koreanische Name. Ich habe also die Zeichen abgeschrieben und dem Kellner unter die Nase gehalten. Hat alles gut geklappt! Das Essen war wirklich super gut!! Und hat nur 5000 Won (also so 4 Euro) gekostet. Dazu gab es Wasser kostenlos. (Mehrmaliges Auffüllen war auch nötig, denn erstens war es draußen ja immer noch mehr als heiß, zum anderen war das Fleisch gut gewürzt...)
Heute hat es aber endlich geklappt. Gegen Mittag habe ich mich mit Jimin am Gyeongbokgung Palast getroffen. Heute konnten wir die Palastanlage aber endlich betreten und ich wurde sehr positiv überrascht! Ich hätte nicht erwartet, dass die Anlage so groß und gut gepflegt ist. Ohne Bedenken kann man diesen Ort wohl als DIE Sehenswürdigkeit von Seoul bezeichnen.
Für heute gibt es nicht so viel zu berichten. Um 12.00 Uhr habe ich mich mit Jimin zum Picknick im Olympia Park getroffen. Dort haben wir auch den ganzen Tag verbracht. Es war angenehm ruhig und auch das Wetter hat mitgespielt. Der Park ist jedoch riesig und meine Füße danken mir nun eine Ruhezeit im Hostel :)
Dort gab es einige historische Gebäude, Tempel und Schreine zu bewundern. Jedoch ist dieses Gebiet keine typische Touristenattraktion. Menschen leben hier bzw. suchen diesen Ort für Gebete und Meditation auf. Daher konnte ich verständlicherweise auch nicht sehr viele Fotos machen. Da dies alles auf bzw. an einem Berg (mit einem recht steilen Anstieg) angesiedelt ist, hatte ich auch noch einen netten Blick auf den Seoul Tower.
Im Anschluss bin ich nach Yongsan gefahren und wollte mir den dortigen Markt für Elektronikartikel anschauen. Laut Reiseführer ist dies der größte Markt seiner Art in Asien. Doch leider war er schon geschlossen. Naja, vielleicht dann nächste Woche nochmal...
Gangchon ist ein recht beliebtes Ausflugsziel bei Studenten. Nach dem Mittagessen haben wir uns Fahrräder gemietet und sind zu einem nahegelegenen Wasserfall gefahren. Auch wenn ich nun nicht gerade ein Radsportprofi bin, fielen mir zu Jimins Geschick nicht mehr viele Worte ein... Sie hat scheinbar seit 10 Jahren kein Fahrrad mehr benutzt, und brauchte daher erst einige Anläufe um von der Stelle zu kommen :) Nachdem ich ihr dann noch erklärt habe, wozu eine Gangschaltung gut ist, konnten wir uns auch in einem einigermaßen akzeptablen Tempo fortbewegen.
Am Abend haben wir uns vor der Rückkehr nach Seoul noch einen Film im DVDBang angeschaut.
Gestern bin ich zum Mittagessen zum Worldcup Stadion gefahren und habe mir dieses - wenn auch nur von außen - angeschaut. Da ich auf die schnelle kein ansprechendes koreanisches Restaurant finden konnte, gab es zum ersten Mal seit meiner Ankunft hier amerikanisches Fastfood (KFC) :)
Um 15.00 Uhr war ich dann mit Takeshi verabredet, einem Japaner, den ich hier im Hostel kennengelernt habe. Zusammen mit seinem koreanischen Bekannten sind wir in eine traditionelle koreanische Sauna gefahren. Nun, im Prinzip unterscheidet diese sich nicht viel von den Saunen bei uns zu Lande. Man liegt jedoch auf Matten auf dem Fußboden. Der größte Unterschied ist jedoch, dass man in der Sauna sowohl eine kurze Hose als auch ein T-Shirt trägt. Dafür sind dann aber auch beide Geschlechter vertreten. Nach der Sauna nimmt man ein Bad. Die Bäder sind nun aber getrennt und es wird nackt gebadet.
Im Anschluss sind wir in das Viertel der Hongik Universität gefahren. Hier haben wir weitere Koreaner getroffen und wir waren gemeinsam Essen. Das war schon eine spannende Sache, mit so vielen Personen hier gemeinsam zu speisen. Es gab Schweinefleisch, welches wir selbst am Tisch gebraten haben. Dieses wurde nun zusammen mit verschiedenem Gemüse und einer scharfen Soße in einem Salatblatt eingewickelt und dann verspeist. Sehr lecker!
Am Anschluss sind wir dann noch in einige Bars gefahren und haben Soju und Bier getrunken. Eigentlich wollten Takeshi und ich noch in einen Club, aber gegen 23.00 Uhr waren wir bereits so müde, dass wir die Koreaner verlassen haben und ins Hostel zurückgekehrt sind.
Von diesem Tag gibt es leider keine weiteren Fotos, da ich meine Kamera am Abend nicht dabei hatte. Schade!
Gestern Abend habe ich zusammen mit zwei Japanern hier im Hostel ein wenig Soju getrunken. Unglaublich, wie billig dieser doch recht hochprozentige Alkohol ist. Für eine ca. 0,33 Liter Flasche bezahlt man nur 1 Euro. Das wär doch was für Dich, Sebastian??? ;-)
Das Essen war sehr gut (wir haben einmal Reis mit Seafood und Reis mit Hühnchen bestellt), jedoch für koreanische Verhältnisse etwas teuer. Wobei 7 Euro p.P. natürlich immer noch günstig sind. Dazu muss ich auch noch sagen, dass es hier generell überall kostenlos Wasser zum Essen dazu gibt, man also in der Regel nicht wie in Deutschland noch zusätzliche Getränke bestellt.
Nach dem Essen haben wir uns zuerst einige Geschäfte in Insadong angeschaut. Mama würde es hier lieben, denn in diesem Stadtteil gibt es sehr viele Kunstgalerien, Antiquitätengeschäfte und kunsthandwerklichen Schnickschnack. Ich habe hier erstmal ein paar Postkarten gekauft (Ich dachte schon, sowas gibt es in Korea nicht!).
Um 5 Uhr musste Jimin dann leider nach Hause, da um 6 Uhr ihr Englischunterricht beginnt.
Ich habe eben gerade noch Heejung angerufen, und wir werden uns gleich zum Abendessen treffen. Beim letzten Treffen konnten wir uns aufgrund der Lautstärke in dem Lokal leider nicht so viel unterhalten, ich denke mal das werden wir dann heute nachholen.
Ok, was ist ein DVDBang? Das ist ein kleiner Raum, der im Prinzip aus zwei Dingen besteht: einem Projektor mit Leinwand und einem riesigen Sofa (der Begriff Spielwiese wäre wohl passender...). Dort kann man dann in aller Ruhe und ungestört einen Film anschauen. Wir haben uns für eine koreanische Komödie entschieden. Und keine Angst, wir waren anständig ^^;;
Seit gestern Nachmittag regnet es hier. Trotzdem sind wir am Abend noch nach Namsan gefahren und dort mit der Seilbahn hoch zum Seoul Tower.
Die Aussicht war dem Wetter entsprechend nicht besonders gut, aber was solls. Es war schon ein kleines Abenteuer, im Anschluss noch ein Taxi zu bekommen. Aber irgendwann hat es dann doch geklappt und wir sind wieder ins Zentrum gefahren.
Soeben bin ich aus Incheon zurück gekommen. Incheon ist eine wichtige Hafenstadt und ebenso wie Suwon noch an das Seouler U-Bahnnetz angeschlossen. Die Fahrt dauert ca. 1,5 Stunden. Nun, wirklich toll war es dort nicht. Es gibt dort einen ganz netten Park und eine Chinatown, wo ich heute Mittag auch etwas gegessen habe.
Eigentlich wollte ich heute Abend nach Namsan, dort soll man eine gute Sicht auf Seoul haben. Da es aber wohl noch Regen geben wird, fällt diese Idee ins Wasser. Naja, mal abwarten was Jimin so sagt...
Heute habe ich einen Ausflug in die Stadt Suwon (1 Mio Einwohner) gemacht. Diese ist noch mit der U-Bahn (ca. 1 Std.) von Seoul aus zu erreichen.
Ich habe die Stadtmauer einmal komplett umlaufen. Dies hat ca. 2 Std. gedauert und war teilweise ganz schön hügelig. Aber es hat sich doch gelohnt.
Jetzt werde ich mir erstmal irgendwo etwas zu essen suchen und anschließend wieder nach Seoul zurück fahren.
Als Bonus noch der Grund, warum man Lebensmittel vor dem Verzehr waschen sollte ;-)
Gestern Vormittag bin ich nach Kangnam gefahren und habe mir die COEX Mall angeschaut, ein riesiges Einkaufszentrum. Dort soll auch irgendwo ein schöner Tempel sein, doch leider ist mir das Mittagessen nicht so ganz bekommen und ich bin recht schnell wieder ins Hostel gefahren.
Nach einer kurzen Ruhezeit ging es mir aber zum Glück wieder besser.
Gestern war ich bei Jimin zu Hause zum Mittagessen eingeladen. Ihre Mutter hat für uns gekocht. Es gab eine recht große Auswahl: drei verschiedene Arten von Kimchi, Nudeln mit Gemüse, gebratenes Fleisch, Reis und Suppe. Es war wirklich lecker. Jimins Mutter war sehr freundlich zu mir und wir haben uns sehr gut verstanden, auch wenn sie kaum Englisch spricht. Aber mit einem Lächeln kommt man eben überall weiter :) Und mein koreanisch Vokabular wächst auch mit jedem Tag. Die Wohnung ist auch schön eingerichtet und recht geräumig.
Nach dem Essen hat Jimin für mich zwei Stücke am Piano gespielt. Sie ist zwar ein wenig aus der Übung, aber es klang doch ziemlich gut (Kanon von Johann Pachelbel) :)
Am Abend haben wir uns dann mit Heejung und Boram in Kangnam getroffen. Wir sind dort in eine Kneipe gegangen und haben einen Cocktail getrunken. Leider mussten die beiden schon sehr früh wieder nach Hause.
Jimin und ich haben uns anschließend einen Noraebang - einen Karaoke-Raum - für eine Stunde gemietet. Das ist ein kleiner Raum mit Tisch und Bänken, für ca. 2-6 Personen. An einem Computersystem kann man dann aus bestimmt mehr als 10.000 Songs auswählen. Es gab auch sehr viele englische Songs, also blieb auch ich vom singen nicht verschont :) Es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ich vielleicht nicht immer die richtige Tonlage getroffen habe :) Ich hoffe das wiederholen wir in den nächsten Tagen noch einmal.
Hier noch ein Foto, das ich gestern Nacht nach meiner Rückkehr ins Hostel aufgenommen habe:
Für heute habe ich noch keine konkrete Planung. Ich werde wohl die Stadt noch etwas weiter auf eigene Faust erkunden. Mal schauen was der Tag noch so bringt. Nachdem es in der vergangenen Nacht geregnet hat, ist die Luft hier nun auch wieder etwas abgekühlt.
Dort angekommen haben wir als erstes einmal etwas gegessen. Und zwar Nudelsuppe mit reichlich Muscheln. Das war total lecker und hat auch nur 5000 Won gekostet!
Anschließend haben wir uns einen Sonnenschirm gemietet (1000 Won für den ganzen Tag!!) und das schöne Wetter genossen. Naja, einen Sonnenbrand hab ich leider trotzdem davon getragen. Der Strand wird zwar den deutschen Ansprüchen nicht ganz gerecht (in Punkto Sauberkeit), aber es war unglaublich viel los.
Zum Abschluss sind wir nochmals essen gegangen, diesmal gab es Reis, andere Meeresfrüchte, usw. (für mich unidentifizierbar, aber lecker). Wir waren dort den ganzen Tag, ich bin eben gerade erst wieder im Hostel angekommen. Es hat sich also gelohnt. Jimins Freundin Taeeun ist auch eine wirklich freundliche Person. Wir wollen demnächst wohl nochmal zusammen etwas unternehmen.
Morgen bin ich aber erstmal bei Jimin zu Hause, und ihre Mutter will wohl auch etwas für uns kochen. Da bin ich ja mal gespannt. Am Abend treffen wir uns dann mit Heejung und Boram. Einen konkreten Plan haben wir jedoch noch nicht gemacht. Eventuell ins Noraebang (Karaoke), DVDbang (Video gucken) oder einfach nur irgendwo Soju trinken!
Am frühen Abend war ich noch kurz in Itaewon. Dort gibt es viele Kneipen und Clubs, und daher auch relativ viele Amerikaner. Auf die hatte ich ehrlich gesagt nicht allzu viel Lust, daher bin ich auch nur einmal kurz die Straße abgegangen und dann wieder Richtung Dongdaemun Markt. Dort wollte ich was essen.
Im Restaurant habe ich vier junge Koreaner getroffen. Sie konnten zwar so gut wie kein Englisch, aber sie haben mich zum Essen eingeladen und wir haben ein Bierchen getrunken. War also ganz witzig, auch ohne sinnvolle Unterhaltung.
Jetzt gehe ich gleich ins Bett, denn morgen Vormittag wollen Jimin, eventuell ihre Freundin Tae-eun und ich gemeinsam zu einem Strand ans Wasser...
Wichtige Ergänzung vom 8.6.2009: Das Hostel wurde inzwischen komplett renoviert und auch die Konditionen haben sich geändert. Weitere Infos im Beitrag: Das neue Travelers A Hostel in Seoul: Renoviert, aber jetzt ohne Dormitory!
Hier noch ein paar Fotos von dem Hostel in dem ich momentan übernachte:
Nachtrag: Weitere Info in diesem Artikel zum Traveler's A. Ich habe dort fast 5 Wochen lang gewohnt und die Unterkunft ist absolut in Ordnung! Die Angestellten sind freundlich, es gibt kostenlosen Kaffee und Internetzugang (wenn auch nicht gerade mit den neusten PCs), es wird regelmäßig geputzt. Minus: Die Küche ist etwas heruntergekommen.
Wegbeschreibung: U-Bahnstation Euljiro 4-ga, Exit 6. 10 Meter geradeaus, dann gleich links in die erste Seitenstrasse einbiegen. Nach ca. 300 Metern seht ihr das Hostel auf der linken Strassenseite.
Für alle daheimgebliebenen Singles ;-)
Auf dem Plakat im Hintergrund konnte man sich verewigen und dann wurde ein Foto vor diesem Hintergrund gemacht. Dieses hat man dann gleich als Digitalausdruck mitbekommen.
Um 15.00 Uhr bin ich zur U-Bahnstation Jansil gefahren gefahren. Das hat ca. 45 Minuten gedauert. Dort war ich mit Jimin verabredet. Wir sind dort zusammen in den Lotte World Park gegangen.
Dieser hat sowohl einen riesigen Indoor- und einen Outdoor Bereich mit Karussells, usw. Sehr überrascht war ich, dass ich diesen Park schon aus einigen koreanischen Filmen kannte ;-) Jedenfalls war es echt super! Aber die Schlangen waren teilweise sehr lang. Am Schloss,welches sich im Eingangsbereich befindet, klebt übrigens der Bundesadler als Wappen! Und beim tollen Karussell hängen unsere Schwarz-Rot-Goldenen Farben :) Da fühlt man sich ja schon fast wieder heimisch :))) Jedenfalls waren wir dort bis 22.00 Uhr. Um 21.30 gab noch eine tolle Lasershow. Wir wären gerne länger geblieben, aber Jimin muss sich immer um 23.00 Uhr zu Hause zurückmelden...
Die Rückkehr ins Hostel hat Dank dem wirklich guten U-Bahn-System gut geklappt. Ohne diese U-Bahn wäre ich hier wohl auch total aufgeschmissen :)
Ich bin pünktlich um 11.10 angekommen. Der Flug war ok, von der Stewardess Stefanie gab es sogar noch eine Flasche Sekt als Geschenk mit auf dem Weg. Nochmals vielen Dank an dieser Stelle!
Kurz nachdem ich das Gepäck abgeholt habe, hat mich auch schon Jimin gesichtet. Sie ist also tatsächlich erschienen und wir haben bis 16.00 Uhr die Gegend erkundet.
Zuerst haben wir mein Gepäck in dem Hostel abgegeben, und danach waren wir essen - natürlich koreanisch. War gar nicht so scharf wie angenommen. Und guuut!
Über meine Geschenke hat Jimin sich sehr gefreut. Von ihr bekomme ich wohl auch noch etwas, wenn ich das richtig verstanden habe. Sie hat mir aber auch schon einen kleinen Regenschirm, einen Mini-Ventilator für Unterwegs und ihre Straßenbahnkarte mit Startguthaben geschenkt. Später musste sie leider zur English-Schule. Aber morgen Nachmittag wollen wir zusammen in den Vergnügungspark Lotte World gehen (etwa vergleichbar mit Heide Park denke ich mal).
Nachdem sie dann also nach Hause gefahren ist, habe ich noch etwas den Dongdaemun Markt erkundet und danach in das Hostel zurückgekehrt. Dort musst ich erstmal duschen. Heute war wohl der heißeste Tag hier, laut Jimin. Das hat man gespürt, bzw. geschwitzt.
Die weiteren Erfahrungen des heutigen Tages mal kurz zusammengefasst:
Bis später!
Morgen Nachmittag geht es auf die grosse Reise nach Korea! Und der gute Aldi-Rucksack ist bereits gepackt. Schon in Kanada hat er sich als zuverlässig erwiesen.
Ich habe mich nun doch sehr stark an die von mir bereits veröffentlichte Packliste gehalten.
Rausgeflogen sind die beiden Pullover, dafür habe ich aber ein zusätzliches Paar Schuhe eingepackt. Auch werde ich keine Lebensmittel mitnehmen (nur kleine Süßigkeiten zum verschenken) und auf den analogen Fotoapparat verzichten. Meine koreanische Freundin hat mir empfohlen, anstelle von Regenjacke und -hose lieber vor Ort einen kleinen Regenschirm zu erwerben. Daher bleiben auch diese zu Hause.
Analoge Fotos sind zwar meist noch etwas schöner als die digitalen Bilder, aber ich habe weder Lust zwei Apparate mit mir zu schleppen noch will ich alles doppelt knipsen. Ich hoffe ich bereue die Entscheidung für digital später nicht. Besucher meines Blogs dürfen sich daher natürlich auf (hoffentlich) regelmässige Foto-Updates freuen. Internetcafes mit Breitbandanschluß, sogenannte PC Bang (PC방), gibt es in Korea praktischerweise an jeder Ecke :)
Das komplette Gepäck bringt übrigens 13 KG auf die Waage. Davon sind allerdings fast 4 KG Geschenke für meine Freunde aus Seoul. Diese Last werde ich also schnell wieder los :)
Die Hyperlinks zu den Feeds für den gesamten Blog befinden sich unten rechts auf der Hauptseite. Es können aber auch Feeds für die einzelnen Kategorien abgerufen werden. Dazu einfach die Seite einer Kategorie aufrufen (z.B. in der Auflistung im rechten Seitenbereich). Die entsprechenden Hyperlinks werden dann an gleicher Stelle angezeigt.
Da ich diese Funktionalität bisher noch nicht ausgiebig testen konnte, wird sie vorerst noch als BETA gekennzeichnet ;)
Die Feeds werden übrigens unter Einsatz der PHP Klasse Feedcreator generiert.
Mit PHP TrackBack habe ich nun auch eine schöne Klasse entdeckt, die den TrackBack Standard implementiert. Sobald sich wieder etwas Zeit findet werde ich mich auch um diese Funktionalität bemühen...
Wichtige Ergänzung vom 8.6.2009: Das Hostel wurde inzwischen komplett renoviert und auch die Konditionen haben sich geändert. Weitere Infos im Beitrag: Das neue Travelers A Hostel in Seoul: Renoviert, aber jetzt ohne Dormitory!
Ich habe mich in den vergangenen Tagen mit der Frage beschäftigt, in welchem Hostel in Seoul ich als erstes einkehren möchte.
Nach Internet-Recherche und Studium des Lonely Planets bin ich zu dem Entschluss gekommen, zuerst das Traveler´s A aufzusuchen. Dessen Website klingt auch recht vielversprechend:
Die Beschreibung im Loney Planet lässt den Schuppen zwar in einem etwas anderen Licht erscheinen,
dennoch spricht die Lage direkt am Dongdaemun Markt und der unschlagbar günstige Preis (12000 Won abzüglich Studentenrabatt, also unter 10 Euro) unbedingt dafür!
Aus Vorsicht habe ich aber erstmal nur für 3 Tage reserviert...
Im Anschluss habe ich mich mit Björn getroffen und wir sind zusammen mit Carin und dem kleinen Maurice ins Freibad Die Insel gegangen. Wir fanden es zwar recht klein, aber zum planschen hat es gereicht :) Und dem kleinen Zwerg hat es wirklich gut gefallen.
Am Abend waren wir dann noch im Bonny's Diner. Dort sind Jan, Marc und Ralf zu uns gestoßen. Das Bier war allerdings nicht der Hit. Die Cocktails (zum halben Preis) waren aber gut. Björn ging es später jedoch ziemlich schlecht. Ob das nun vom Bier oder den Nachos bzw. der etwas merkwürdigen Soße hervorgerufen wurde, kann ich nicht sagen...
Jedenfalls ist dieser Laden eine echte Bereicherung für Winsen. Endlich gibt es eine Alternative zum Chateau!
Momentan bin ich also wieder in der Heimat. Da ich heute etwas früher Feierabend gemacht habe, bin ich nach Winsen (an der Luhe) gefahren. Natürlich war es nicht sehr aufregend - Winsen ist eben doch nur eine verschlafener Vorort von Hamburg.
Am Gymnasium Winsen (siehe Foto) habe ich im Jahre 2000 mein Abitur gemacht. Daran erinnert auch unser Sternchen. Wir waren damals der zweite Jahrgang, der einen solchen Stern vor das Gymnasium gesetzt hat. Inzwischen sind weitere hinzugekommen, aber unser ist natürlich der schönste ;-)
Doch in der Realität sieht es leider etwas anders aus - zumindest wenn man in Deutschland wechseln möchte. So konnte mir die Sparkasse nur einen sehr schlechten Kurs (1000 Won für 1 Euro) anbieten. Man hat mir jedoch versichert, dass der Kurs bei Geldwechsel in Korea besser sein wird. Ein kleiner Trost also.
Ich werde mir jetzt nur ein paar US Dollar besorgen, und diese dann direkt nach der Ankunft in Incheon am Flughafen umtauschen. Das wird hoffentlich günstiger und sollte für die ersten paar Tage ausreichen... bis ich eine Citibank ausfindig gemacht habe :)
Einen kurzen Artikel zum koreanischen Won gibt es bei PRKorea/Inews (Englisch).
Ich habe gerade den neuen Internetauftritt der Moose Travel Network Ltd. bewundert. Erster Eindruck: ansprechender als die vorherige Version, jedoch noch zu wenige Inhalte und Informationen. (Viele Seiten sind noch mit dem Hinweis "Under Construction" ausgestattet.)
Moose Travel betreibt ein Busnetz speziell für Rucksackreisende in Kanada. Die Busse (mit jeweils ca. 20 Plätzen) fahren festgelegte Strecken 2-3x die Woche ab. Man bucht eine solche Strecke, kann an den einzelnen Stationen jedoch einen beliebig langen Aufenthalt einlegen.
Ich bin mit Moose im vergangenen Jahr unterwegs gewesen und kann dieses Unternehmen jedem Kanada-Reisenden empfehlen. Die Busfahrer bzw. Tourguides waren sehr nett und aufgeschlossen. Es wurden regelmäßig Stopps eingelegt, an Supermärkten und Sehenswürdigkeiten. Man wurde bequem von Jugendherberge zu Jugendherberge transportiert. Die Mitreisenden waren alle im Alter von 20-30 Jahren und haben natürlich auch erheblich zu der guten Stimmung im Bus beigetragen!
Zur Zeit läuft auf n-tv eine 5-teilige Reportage mit dem Titel "Mythos Hongkong".
Die Themen und Sendetermine:
Folge 1: Schillernde Metropole
Montag, 26. Juli 2004 um 17.30, 21.30 und 00.30 Uhr
Folge 2: Eine Region wächst zusammen
Dienstag, 27. Juli 2004 um 17.30, 21.30 und 00.30 Uhr
Folge 3: Ein Land - Zwei Systeme
Mittwoch, 28. Juli 2004 um 17.30, 21.30 und 00.30 Uhr
Folge 4: Kultur und Tradition
Donnerstag, 29. Juli 2004 um 17.30, 21.30 und 00.30 Uhr
Folge 5: Lebensqualität und Geschäftschance
Freitag, 30. Juli 2004 um 17.30, 21.30 und 00.30 Uhr
Weitere Informationen zu den Sendungen sind hier erhältlich.
Zur Zeit installiere ich Gentoo Linux Systeme. Praktisch, dass ausgerechnet heute die neue Release 2004.2 erschienen ist.
Heute Mittag waren wir beim Japaner. Das Essen war wirklich sehr lecker! Als Vorspeise gab es Sushi und Maki. Als Hauptgerichte haben wir Tori Katsu, Teppanyaki Filetsteak, Teppanyaki Meeresfrüchte, Yaki Udon und Tempura gewählt. Davon gibt es leider keine Fotos. Vielleicht nach dem nächsten Besuch :)
Ich habe vorhin einen wirklich süßen Flash Film bei Sambakza.net gefunden.
Den Film kann man sich hier anschauen.
Gestern hat mich mein Schulfreund Ralf mit seiner Freundin Sonja hier in Braunschweig besucht. Das war ein wirklich gelungener Start in die Ferien! Schließlich haben wir uns schon ewig nicht mehr gesehen.
Doch auch heute will ich nicht ruhen: Um 18.00 Uhr treffe ich mich mit meinen Braunschweiger Freunden im Park. Dort werden wir bei dem tollen Wetter endlich einmal wieder den Grill anheizen.
Am Sonntag Mittag werden wir dann noch einmal gemeinsam essen gehen. Zum Japaner... Sushi! Das wird bestimmt auch toll.
Ab Montag bin ich dann für 1-2 Wochen wieder in Hamburg auf der Arbeit. Darauf freue ich mich natürlich auch schon. Wie ich eben erfahren habe, werden wir am Montag Abend in der Firma grillen. Das ist doch ein wirklich vielversprechender Start in Arbeitswoche!
Und in knapp 2 Wochen geht es dann endlich in den Urlaub...
Für mich als Liebhaber asiatischer Filme eigentlich ein Muß. Doch leider ist mein Rückflug bereits am 10. Oktober. Vielleicht im nächsten Jahr....
Weitere Informationen: www.piff.org
Webseiten zum Thema asiatischer Film:
AsianFilmWeb.de
Die wohl größte deutsche Seite zu diesem Thema, mit vielen Filmvorstellungen und Diskussionsforen.
Eine englische Seite mit vielen Informationen rund um das koreanische Kino.
Südkorea besteht aus neun Provinzen (do, 도, 道) und sieben Städten mit Spezialstatus (gwang-yeog-si, 광역시, 廣域市). Diese Städte sind in der folgenden Liste mit einem * markiert:
Busan * (부산광역시; 釜山廣域市)
Nord-Chungcheong (충청북도; 忠清北道)
Süd-Chungcheong (충청남도; 忠清南道)
Daegu * (대구광역시; 大邱廣域市)
Daejeon * (대전광역시; 大田廣域市)
Gangwon (강원도; 江原道)
Kwangdschu * (광주광역시; 光州廣域市)
Gyeonggi (경기도; 京畿道)
Nord-Gyeongsang (경상북도; 慶尚北道)
Süd-Gyeongsang (경상남도; 慶尚南道)
Incheon * (인천광역시; 仁川廣域市)
Jeju (제주도; 濟州道)
Nord-Jeolla (전라북도; 全羅北道)
Süd-Jeolla (전라남도; 全羅南道)
Seoul * (서울특별시; 漢城特別市)
Ulsan * (울산광역시; 蔚山廣域市)
Die Hyperlinks verweisen auf die jeweiligen Eintrag bei Wikipedia.
Weitere Interessante Seiten bei Wikipedia:
Die Halbinsel Korea
Themen: Namen, Geschichte, Korea unter japanischer Herrschaft, Die Teilung von Korea
Republik Korea (Südkorea)
Themen: Geschichte, Politik, Provinzen und Städte, Geographie, Wirtschaft, Bevölkerung, Sprache, Religion, Kultur
Demokratische Volksrepublik Korea (Nordkorea)
Themen: Bevölkerung, Religion, Geschichte, Politik, Atomwaffenkonflikt, Informationsfreiheit, Verwaltungsgliederung (Provinzen), Geographie, Wirtschaft
Die Koreanische Sprache (Koreanisch) wird hauptsächlich in Korea (Süd- und Nordkorea) von mehr als 70 Mio. Menschen gesprochen. Die lokalen Namen sind Choseoneo (조선어) oder Choseonmal (조선말) in Nordkorea und Han-guk-eo (한국어) oder Han-gungmal (한국말) in Südkorea. Die unterschiedlichen Namen kommen von den unterschiedlichen Eigenbezeichnungen Süd- bzw. Nordkoreas für ihr Land. Auf dem Gebiet der Volksrepublik China gibt es eine koreanischsprachige Minderheit (Eigenbezeichnung "Joseonjeok" ;조선적). In China hat koreanisch offiziell den Status einer anerkannten Minderheitensprache. In den zentralasiatischen Republiken der ehemaligen Sowjetunion lebt eine koreanischsprachige Minderheit mit der Eigenbezeichnung "Goryeoin" oder "Goryeosaramdeul" (고려인, 고려사람들). Weitere größere koreanischsprachige Minderheiten außerhalb Koreas gibt es in Japan und den USA.
Die koreanische Schrift Hangul wurde neben anderen Reformen 1446 von König Sejong bzw. in seinem Auftrag von Gelehrten entwickelt. In jener Zeit sprachen und schrieben Gelehrte nur Chinesisch. Hangul ermöglichte es auch einfacheren Menschen, zu lesen und sich schriftlich zu äußern.
Anm. Die Darstellung ist nicht ganz vollständig. Eine weitere Grafik gibt es hier, jedoch mit abweichender Umschrift.
Optisch ähnelt Hangul für westliche Augen dem Chinesischen, ist aber leicht anhand der häufig vorkommenden Kreise zu erkennen; Kreise erscheinen in chinesischen Zeichen nur sehr selten.
Das Hangul knüpft insofern an die vorherrschende chinesische Kultur an, als dass jede Silbe in einem (quadratischen) Block dargestellt wird. Andererseits setzt sich jeder dieser Blöcke aus ausgesprochen konstruierten Zeichen für Konsonanten und Vokale zusammen. Eine Silbe besteht mindestens aus einem initialen Konsonanten und einem Vokal, ein abschließender Konsonant kann folgen.
Ein großer Teil der koreanischen Sprache besteht aus chinesischen Lehnwörtern, so dass auch die chinesischen Zeichen (in Korea Hanja genannt) benutzt werden, auch wenn ihr Gebrauch stark zurückgeht. In Nordkorea wird ausschließlich Hangeul benutzt.
Quelle: Wikipedia:Koreanische Sprache, Hangeul.
Zur allgemeinen Information gibt es an dieser Stelle einmal eine Karte von Korea. Leider sind dort die Namen der Provinzen nicht verzeichnet, aber ansonsten doch ganz nett. Diese Abbildung und weitere Informationen zu Korea sind bei ISIC TravelMax (Englisch) abrufbar.
Dort ist auch der Internationale Studentenausweis erhältlich, den ich inzwischen schon besitze. Damit gibt es erfreulicherweise einige tolle Vergünstigungen in Korea. Insbesondere der Preisnachlass von 20% auf die ohnehin schon günstigen Zugtickets erfreut mich. Auch auf einige Fährverbindungen scheint es 20% zu geben. Das klingt sehr interessant, insbesondere im Hinblick auf einen Ausflug auf die Insel Jeju.
Ein Rückblick auf das Wetter im letzten Jahr verspricht nicht unbedingt viel gutes. Es könnte feucht werden. Aber so eine Regenzeit zu erleben ist doch auch mal was...
In knapp einem Monat ist es nun also soweit, es geht auf die grosse Reise. Vorher werde ich jedoch noch mindestens eine Woche vollzeit arbeiten, und auch Klausuren stehen noch an. Es ist also durchaus angebracht, sich schonmal Gedanken über das Gepäck zu machen.
Die Erfahrungen des letzten Urlaubs helfen hier natürlich. Das wichtigste Fazit: Lieber zu wenig Gepäck, als zu viel. Ich bleibe schliesslich in der zivilisierten Welt :-) Der Rucksack wurde mir im letzen Jahr doch etwas zu schwer, obwohl ich ihn Dank dem Backpacker-Bustransport nur selten längere Zeit auf dem Rücken tragen musste. Die Reise durch Korea ist jedoch bei weitem weniger geplant und organisiert und ich werde nicht auf einen solchen von Jugendherberge-zu-Jugendherberge Transport wie in Kanada zurückgreifen können. Dadurch bin ich zwar noch flexibler, doch der Rucksack wird wohl des öfteren auf meinem Rücken verweilen.
Dies ist nun mein vorläufiger Leitfaden für die Gepäckplanung (Die Liste habe ich bereits vor einiger Zeit auf Englisch verfasst, und habe nun keine Lust diese ins Deutsche zu übersetzen...):
|
Bags
Backpack Daypack Shoulder bag Neck pouch Clothes 5 underwear 5 pair of socks a pair of warm socks 3 t-shirts 2 sweaters 2 long trousers a short trousers swimming trunks rain jacket and trousers short and long towels Personal Hygiene toothbrush and -paste 5 packs of tissue Nivea soft cream Labello cotton swaps small hand mirror nail scissors tweezers pack of plaster |
Kitchen
closeable plastic plate closeable cup knife, spoon, fork Food multi-vitamin fizzy tablets instant coffee cereals bar chewing gum sweets Money cash credit cards and pins traveller cheques US$ Documents insurance documents passport drivers license inoculation pass hostel member card international student card 2 copies of all documents addressbook for postcards |
Utilities
roll of duct tape 3 big plasic bags 2 padlocks small sewing kit paper and pen travel guides and maps lighter signal whistle Electronics flash light analog camera and films digital camera mp3 music player wristwatch alarm clock batteries battery charging unit Medicaments various |
Inwiefern ich nun wirklich alle genannten Gegenstände mit auf die Reise nehme, wird sich jedoch erst nach einem "Probepacken" des Rucksacks entscheiden. Wie gesagt, lieber weniger als zu viel...
Nun möchte ich auch noch etwas zum Thema Geld sagen: Auch wenn Korea ein sehr sicheres Reiseland ist, sollte man natürlich wie bei jeder Reise nur begrenzt Bargeld bei sich tragen. Doch wie soll man im Ausland günstig an Bargeld kommen? In Kanada habe ich einige Male meine Kreditkarte am Automaten verwendet. Davon kann ich aufgrund der hohen Gebühren (5 Euro!) jedoch nur abraten. Aus diesem Grund habe ich ein Konto bei der Citibank (jetzt: Targobank), der weltgrössten Privatkundenbank, eröffnet. Diese ist auch an mehreren Standorten in Korea vertreten, und dort kann ich mit meiner EC-Karte kostenlos Bargeld abheben. Wunderbar! Desweiteren werde ich mir noch einige American Express Traveller Cheques in US Dollar besorgen. (Anmerkung vom 23.06.2010: Sehr empfehlenswert ist auch das Konto der Deutschen Kreditbank AG Berlin, DKB AG, da man mit der Kreditkarte weltweit an jedem beliebigen Geldautomaten kostenlos Bargeld erhalten kann!)
Und die Reiseplanung? Nun, da ich neun Wochen in Korea verbringen werde, besteht kein zwingender Bedarf für eine komplette Planung. Ich habe meine beiden Reiseführer gelesen und auf einer Landeskarte einmal alle für mich interessanten Orte und Städte markiert. In welcher Reihenfolge ich diese bereisen werde, und wie lange ich an den einzelnen Orten bleibe, werde ich dann spontan vor Ort entscheiden. Die ersten zwei bis drei Wochen der Reise werde ich mich jedoch im Grossraum Seoul aufhalten, da ich dort auch einige Bekannte besuchen werde.
Meine Reiseführer:
Die Reihe "Lonely Planet" ist wohl jedem Rucksacktouristen ein Begriff. Diese Reiseführer richten sich an Individualtouristen und decken Orte im ganzen Land ab. Neben Kartenmaterial, Sehenswürdigkeiten gibt es auch Informationen zu relativ günstigen Unterküften, dem Nachtleben usw. Auch Hintergrundinformationen zu Kultur und Sprache sind enthalten.
Den zweiten Reiseführer habe ich von der KNTO (Korea National Tourism Organisation) kostenlos zugeschickt bekommen. Man könnte meinen es sei eine reine Werbebroschüre für das Land. Nun, dem ist nicht so. Es ist wirklich ein sehr brauchbarer Reiseführer mit vielen interessanten Informationen.
Nachdem es auf meinem Blog für nun über einen Monat keine Updates mehr gab, habe ich doch tatsächlich wieder etwas zu berichten:
Am Samstag war der sogenannte TU Day an der Technischen Universität Braunschweig. Dort durften wir von der Redaktion Campus-Braunschweig.de natürlich auch nicht fehlen! An unserem kleinen Stand haben wir das Portal und uns selbst den interessierten Menschenmassen vorgestellt. Nun, Menschenmassen waren es leider nicht, denn es hat den ganzen Tag lang geregnet. Aber dennoch sind wir einstimmig der Meinung, dass der Auftritt Spaß gemacht hat und sich durchaus gelohnt hat.
Nun noch etwas zu meinem Blog: Auch in diesem Monat wird es nicht allzu viele neue Einträge geben. Das Semester neigt sich dem Ende, Klausuren stehen an. Auch an meiner Studienarbeit habe ich noch zu tun. Aber es ist Besserung in Sicht! In knapp 30 Tagen fliege ich endlich nach 서울 (Seoul) in den Urlaub. Oh.. ich freue mich! Insbesondere auf Karaoke mit meinen Freunden 지민 (Jimin), 희정 (Heejung) und 보람 (Boram). Dann wird es hoffentlich auch wieder schöne neue Fotos und Berichte geben!
The Schanzenviertel is one of my favourite areas of Hamburg. Location- and Eventguide available at: http://www.schanze-online.de
In der nächsten Woche werde ich mich mal wieder in Hamburg aufhalten. Um der Arbeit nachzugehen, versteht sich. Trotzdem freue ich mich darauf, wieder in der Hansestadt zu sein und meine dortigen Freunde zu treffen.
Gestern habe ich mich ausführlich mit Heejung aus Seoul unterhalten. Wir freuen uns schon auf unser Treffen im August, dann ist endlich Karaoke angesagt! :) Von Jimin habe ich leider schon eine Woche lang nichts mehr gehört, sie scheint durch ihr Studium sehr eingespannt zu sein. Trotzdem freue ich mich natürlich auch auf das Treffen mit ihr! Doch noch sind es 73 Tage bis zum Abflug nach Seoul...
Meine Studienarbeit beschäftigt mich momentan natürlich auch, aber hier geht es zum Glück voran. Die Arbeit sollte eigentlich noch vor meinem Urlaub fertig werden.
Lots of very nice panorama shots from Seoul can be found here.
Ich durfte soeben feststellen, dass durch die Überlastung der Uni-Mailserver tatsächlich (eingehende) Mails verloren gehen.... ganz schön ärgerlich!
Dann werde ich wohl im Laufe der nächsten Tage meine Emails erneut versenden müssen, mit der Bitte, Antworten nochmals an mich zu schicken.
Ich muss schon zugeben: Das ist wirklich sehr professionell...
Danke, TU Braunschweig.
Update 1:28 Ganz großes Lob an die Admins der TU! Auf meine Anfrage, ob man einmal in den Logs nach eingehenden Emails für meinen Account schauen könnte, habe ich doch tatsächlich eine kompetente und schnelle Antwort erhalten! Super! Ob das jetzt wirklich alles war, ist natürlich fraglich, aber immerhin beruhigt mich die vorhandene Auskunft.
Even in my town there's a webcam. And it's located at one of my favourite places, the Burgplatz.
The webcam can be found here.
I also added it and a weather report to the right side of my homepage.Mein Glück scheint mich in dieser Woche verlassen zu haben - zumindest was die Anbindung an das Internet angeht.
Am vergangenen Wochenende ist mein DSL-Router gestorben. Ok, halb so schlimm: das DSL-Modem hängt nun direkt am Rechner. Aber ärgerlich ist es schon, zumal ich nun nur noch mit dem Desktop ins Netz komme, und nicht mehr mit dem Notebook.
Der nähste GAU liess jedoch nicht lange auf sich warten: Vor zwei Tagen wurden die Mailserver der Universität von einer Spam-Welle ergriffen und sind seitdem vollkommen berlastet. Dies äussert sich vor allem darin, dass vielen Benutzern - einschliesslich mir - seitdem keine Mails mehr zugestellt wurden. Hoffentlich gehen keine Daten verloren, denn schliesslich warte ich auf einige wichtige Schreiben.
Und da wären wir auch schon beim nächsten Thema: Wichtige Schreiben. Ich habe in letzter Zeit einige sehr interessante Berichte ber Auslandspraktika gelesen, und nun hat auch mich das Interesse gepackt. Auch wenn noch viel Zeit bis zu meinem gewnschten Ausreisetermin (März 2005) ist, habe ich bereits bei einigen Unternehmen diesbezglich angefragt. Auf die Antworten warte ich momentan jedoch vergeblich, siehe oben. Wo es hingehen soll, das dürfte eigentlich jedem klar sein: Natürlich nach Asien! Ganz oben steht Seoul, gefolgt von Hongkong.
Vielleicht ist die Wahl von Seoul etwas voreilig, schliesslich war ich noch nicht dort, und wer weiss welche Überraschung ich im August dieses Jahres in meinem Urlaub erleben werde. Die Stadt soll ja - milde ausgedrückt - nicht wirklich sauber sein. Dafür dürfte das Klima aber etwas angenehmer sein als in der City of Life - Hongkong. Und auch die koreanische Kultur interessiert mich mehr als die chinesische, von daher werde ich meine Entscheidung bestimmt nicht bedauern!
Nun fehlt also nur noch ein geeigneter Arbeitsplatz...
In his Gallery, he has more than 1200 photos of Hong Kong, China and Macau.
Definitely worth visiting!
Information about this person here (German)
Toronto's CN Tower, according to it's official website, is at 553 meters the world's tallest building.
No doubt: Toronto is probably one of the most fascinating cities I've ever been to. I could fill pages with reasons, but this town's multicultural mix of friendly people beats them all. It's a great feeling, being surrounded by people from all over the world. And most of them are easy-going, ready for a nice small talk about this and that. Oh yes, I really miss this town!
I visit some Toronto photobloggers regulary. For more impressions of this city, give them a try: Daily dose of imagery is my most favourite blog, followed by Ground Glass and Photojunkie.
Gauss was born in Braunschweig, Duchy of Brunswick-Lneburg (now part of Germany) as only son of lower-class uneducated parents. According to legend, while in elementary school, his teacher tried to occupy pupils by making them add up the (whole) numbers from 1 to 100. Shortly thereafter, to the astonishment of all, the young Gauss produced the correct answer, having realized that pairwise addition of terms from opposite ends of the list yielded identical intermediate sums.
Yesterday's weather was great, so we left the city behind us, and had a picnic in the nature.
Yesterday morning, on my way to the travel agency. The weather was great, and many people were at the market and on the streets.
I paid for the flight to Korea which I booked on Friday. So now it's official: I am going to South Korea on August 8th, returning October 10th. (Cool dates, eh?) I am looking forward to blog 'live' from Korea for you then ;-)
Anyway, it seems the weather will be great today, too. So there are already plans to meet all the guys and gals at 4pm in the park. It's time to start the BBQ season!! :-D
I am such a peculiar girl
Have my dreams and thoughts in another world
But I live my life
So lost in time, so lost in space
I belong to an unknown human race
But I live my life
Perhaps, I will come back again
But I, I don't bother how or when
See all my dreams don't belong to you
They have nothing with your world to do
They just live my life
So who are you, o' so wise
Who can tell what is wrong or right
And I'll just stay right where I am
My dreams belong to dreaming land
I'm not coming back again, my dreams
Belonging to dreaming land, that's why
I'll stay right where I am, see I
I don't need a helping hand
I am such a peculiar girl
Keep my secret thoughts in a secret world
That's how I live my life
So don't tell me how one's supposed to live
'Cause your eyes don't shine, they have done their time
You have lived your life
That's why, I'll stay right where I am
'Cause I, I don't want to die my friend
No I, I don't want those withered eyes
'Cause I, I want to live my life
No I, don't want those withered eyes
See, I want to live to live my life
I think it's good we have this kind of campaigns and social advertising in Germany. It's important to inform the people, especially the youth, about serious matters like the HIV. I hope other countries will follow this example, as it's probably a better prevention than sticking to mottos like 'No sex before marriage' (without any sexual education).
A friend sent me the link to Elena's Homepage.
Elena enjoys driving through the so-called Chernobyl 'dead zone' with her Kawasaki, and took several shocking, but also interesting pictures, to document the current situation of the area.
Twenty firefighters died immediately from overexposure to radioactivity, while hundreds suffered from severe radiation sickness. Pripyat, Chernobyl, and nearby towns were evacuated. People who lived near the plant in Ukraine and Belarus at the time have seen a greatly increased incidence of thyroid cancer, and genetic mutations have been discovered in children later born to exposed parents. Ukraine has estimated that as many as 8,000 people died as a result of the accident and during its cleanup. The agricultural economies of E and N Europe were temporarily devastated, as farm products were contaminated by fallout. One Chernobyl reactor remained in operation until Dec., 2000, when the complex was shut down. (bartleby.com)
As promised, now some notes about the weekend:
On saturday, we took our friend Martin into town, to celebrate his last few days in freedom. He will marry on Friday.
So we made some funny T-shirts and bought small alcoholic drinks, which he had to sell to people. With the money, we bought even more alcohol. For ourselves, of course :)
That night was great fun, not only because we all got pretty much drunk. I also cannot remember being in so many bars and pubs at one evening! Now I probably know every location in downtown Braunschweig :p But I wonder if I could go there again.... hehe.
Next drinking experience will be on friday, at the wedding. Of course our girls will be there too (ok, not mine :p), so maybe it won' t end in such a headache like this.
The weather was so great yesterday! It was crazy hot here (compared to the last days of course!). Wow, hope it stays like this. Unfortunately, I have to study at the moment...
I had to bring my dead computer power supply (The second time within a year!!) to the post office. On my way back home, I found out not to be the only one enjoying the sun: Hi Betti! Hi Christiane! :)
Till Eulenspiegel [Ger.,=owl-mirror, hence English Owlglass], a north German peasant clown of the 14th cent. who was immortalized in chapbooks describing his practical jokes on clerics and townsfolk. The first Till chapbook (c.1500) was probably in Saxon, but the story it told spread all over Europe and North Britain. Till is the hero of a tone poem by Richard Strauss and of many novels, poems, and stories. (bartleby.com)
There is a story about his stay in Braunschweig, where he found a job as baker's assistant.
After working for two days, the master baker ordered Till to bake all night on his own. When Till asked "What should I bake?", the master answered sneeringly "You are a baker's assistant, and ask what to bake? What do people usually bake? Owls and long-tailed monkeys?".
When the master woke up the next morning, he found neither rolls nor cakes. Instead, many owls and long-tailed monkeys. He got angry, said he couldn't sell these things, and ordered TIll to pay for the dough. Till paid, and left with his bakery products.
Till didn't need long time to figure out what to do with it, as it was the day before St.Nicolaus. He sold all his products in front of the church, and earned even more money than he had to pay to the baker. The people loved his extraordinary products. (bs-net.de)
Today is so-called "White Day" in Korea.
While we in Germany only know Valentine's day, Koreans have this additional day to show their love. On Valentine's day, korean girls usually give chocolate to their boyfriends. The favour is returned by the boys on White Day, in form of candy.
But just one candy is not enough for my girl, so please take the whole store!
Happy White Day, Jimin!
What would a city be without street musicians? Probably very quiet, lifeless and boring. Thanks to people like him, walking through the city gets a special flair. Wonderful. (another photo here)
From Yorick's diary:
When you really start to know a rabbit, you notice at times it can have an evil character. It sits there in it's cage, looking, eating, grunting, kicking you when you try to pet him. It's planning for a way out. I know it wants to attack his owner, kill it. REVENGE! The rabbit thinks. I assume rabbits that live free in nature have similar plans. They dig tunnels to undermine our civilisation. They are a great collective, just waiting for the right moment to attack the human race.
When I first figured this out, the thought scared me. But not anymore haha. When my time comes, I want to be killed by a rabbit. Feel it breathing over me, punch his sharp teeth in my throat. Kill me, kill me, kill me!!! My desire for this moment is so great that I want a killer rabbit for myself!
The trip took three and a half hours by car, but I would say it was worth it, although there were less business people and company presence than I expected. Too many freaks :-)
The organisators provided sleeping place in a sports hall, which was a good stay for a great price (5 Euro including a nice breakfast buffet).
Also notable for the weekend was our selfmade after-show party, which was prepared in advance by buying lots of beer and some potatoe chips :)
I find adventure everywhere,
and friends with whom I'd like to share.
This is my stop along the way.
Don't really know how long I'll stay.
Stop over. The world is my friend.
Stop over along the road without end.
Traveling around from town to town.
Sometimes I think I'll settle down.
But I know I'd hunger to be free.
Rovin' is the only life for me.
A-driftin'. The world is my friend.
I'm travelin' along the road without end.
By the way, I could go crazy for all this lomo here and there. As a result, here is a lomolized version of the above image. It has been processed with The Gimp and the Photo:Lomo script. Another Lomo: Yesterday's road with the truck
Looks like we're comin' into town.
Seems like this train is slowin' down.
Can't help but wonder what's in store.
Could be I've been here once before.
A-driftin'. The world is my friend.
I'm travlin' along the road without end.
Ridin' these rails town to town.
Sometimes I think I'll settle down.
But I know I'd hunger to be free.
Rovin's the only life for me.
A-driftin'. The world is my friend.
I'm travlin' along the road without end.
There's a voice that keeps on calling me.
Down the road. That's where I'll always be.
Oh, every stop I make, I make a new friend.
Can't stay for long. Just turn around, and I'm gone again.
Maybe tomorrow, I'll want to settle down.
Until tomorrow, I'll just keep movin' on.
So, if you want to join me for awhile,
just grab your hat, and we'll travel light. That's hobo style.
Maybe tomorrow, I'll want to settle down.
Until tomorrow, I'll just keep movin' on.
Until tomorrow, the whole world is my home.
A photoalbum of a two germans' trip to Japan, with funny and ironic comments :)
Link: here
Sorry folks, it's in german only...
Last Saturday, I went to a small party at Christiane's and Martin's place.
Most important reason for the gathering was to discuss some issues regarding Martin and Christiane's upcoming wedding (at March 26). It will take place in a small town, approx. three hours from Braunschweig. So the No.#1 topic for the evening was organizing the trip and some beds for all of us.
This time again, we were surprised by the variety of alcoholic drinks at their place, and also by some tasty foods. It is always a pleasure visiting them :)
As usual, lots of pictures have been taken, and, as usual, are in the internet already. Check out the gallery here.
Thanks Martin, Thanks Christiane!
I updated my homepage's blog publishing system. Articles are now categorized by topic, and also the behaviour when clicking on photos changed to open a popup window with a larger version of the image. Every post got a new so-called "Permalink", a hyperlink, with which the article is always reachable. If you open the article via the Permalink or the Comments link, you will notice a new navigation at the right side, which also features references to "related articles".
As I mentioned before, there has also some work done on the layouting possibilities. These made some progress, and so I am now able to give the articles a more individual look. I will try that with the next post :)
Did you ever eat those korean, chinese or japanese instant noodles? Yes, I mean the colorful small packs, which look so cheap and not very tasty? :p
But in fact,... some of them are very good :) And although all look the same, there are really different types available! So the one in the picture has very thick noodles (compared to the other packs I ate).
Anyway, it feels like getting addicted to this stuff...
More noodles: SehrCool.de, BitSoup.de, NasenFisch.de (all sites in german)
Yesterday, I lost my time again. I was so fascinated about the possibilities of HTML/CSS for layouting, and wrote new code for my homepage all day. Unfortunatly, it is not ready yet, but I am looking forward to complete it within the next few weeks. The new system will allow me to publish also more story-like entries and also gives me more options for layouting the individual stories.
Anyway, enough of that technic blabla... my head is telling me yesterday's beer was cheap. We had a secret gathering here at my place to talk about a friend's upcoming wedding.
I probably need some silence today....
The Braunschweiger Karneval was actually not as bad as expected. Some people had beautiful costumes, but most observers were only interested in the sweets. And they threw much. Not only sweets. I got almost killed by a flying package of Pinnacle InstantCopy.
Am I the only one to see the mysterious girl from the woods?
I finally managed to get my new site up and running, although there are still some pages missing. Weblinks, Gallery, and maybe even some short info about me should follow soon.
The old website was rather static, new content hardly appeared. I am looking forward to change this with the launch of this new design. Be sure to check back soon for some updates and new images.
This time the special thanks fly out to Sebastian Rosemann, who did the nice artwork for the new homepage.
The photo along this post shows the Burgplatz in Braunschweig, the town I am currently living in. It is well guarded by the Lion, don't you think so?