- Wie wohl schon im letzten Jahr erwaehnt, besteht das Essen hier meist aus mehreren Komponenten. Zwei wesentliche Komponenten, die bei keiner Mahlzeit (morgens, mittags, abends) fehlen, sind Reis und Kimchi.
- In der Wohnung werden i.d.R. weder Schuhe noch Socken getragen. Das Parkett wird mit der Fussbodenheizung warm gehalten.
- Dem Vater gebuehrt der meiste Respekt. Wenn er morgens das Haus verlaesst, verabschieden sich alle anwesenden von ihm an der Tuer. Kommt er abends nach Hause, wird er an der Tuer entsprechend empfangen.
- Unverheiratete Paare sollten sich nicht alleine in einem Zimmer aufhalten, vor allem nicht in einem Schlafzimmer. Wenn doch, dann auch nur tagsueber und die Tuer bleibt geoeffnet.
Nachtrag: Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Man muss sich leider doch mit der Windows-Software authentifizieren, aber wenn man anschliessend die PCMCIA-Karte entfernt (ohne sich abzumelden) und dann schnell genug in Linux bootet, funktioniert es weiterhin :)
Nachtrag 2: Ich habe einen Linux-Client fuer den Nespot-Wireless Router gefunden: Linspot
Der Aufenthalt hier in Hong Kong hat sich wirklich gelohnt. Diese Stadt ist sehr fazinierend und hat viele verschiedene Seiten. Ich denke in den vergangenen Tagen konnte ich einen guten und vielfaeltigen Eindruck gewinnen.
Meine persoenlichen Highlights? Spontan wuerde ich sagen: Spaziergang durch Kowloon, Besuch des Ladies Market und der Abstecher nach Macau.
Die Fotos werden im Laufe der naechsten Woche nachgeliefert! Rueckmeldung erfolgt aus Seoul...
Nachtrag: Am letzen Abend bin ich nochmals nach Kowloon gefahren. Dort habe ich mir den Temple Street Night Market angesehen. Gekauft habe ich mir das neue Album von den Twins, einer sehr bekannten Hong Kong Girlie-Group :)
Ausserdem gab es auch hier einige schoene enge Seitenstrassen mit vielen interessanten Geschaeften.
Mit der Tram bin ich dann zurueck nach Central gefahren.
Ich werde mich nun Richtung Victoria Park begeben und mir den dortigen Tin Hau Tempel ansehen. Es soll der bekannteste auf Hong Kong Island sein.
In Stanley habe ich mir zunaechst den Stanley Market angesehen. Dieser ist zwar nicht so beeindruckend wie der Ladies' Market in Kowloon, aber dennoch schoen. Ich habe mir meinen Namen in bunten chinesischen Zeichen schreiben lassen. Nach dem Marktbesuch habe ich Dim Sum gegessen, das wollte ich schon seit meiner Ankunft. Wirklich lecker.
Abschliessend habe ich mir noch einen Tin hau Tempel sowie das Murray House, ein aus Central hierher verlegtes Gebaeude von 1884. Es musste 1982 dem Bank of China Tower in Central weichen.
Dort habe ich also den heutigen Tag verbracht, und es hat mir sehr gefallen. Heute war auch endlich richtig warmes T-Shirt-Wetter. In Macau habe ich mich einmal wieder nach den Empfehlungen meines Reisefuehres gerichtet und so allerhand gesehen. Es gibt hier vorallem zahlreiche Kirchen und Casinos. Aber auch einen Tempel habe ich bewundert. Die schoenen Bauten aus der Kolonialzeit geben der Stadt einen ganz besonderen Charme.
Zum Mittagessen gab es dann auch eine oertliche Spezialitaet, das sogenannte African Chicken: Huehnchen in suess-scharfer Sosse mit Karrtoffelecken. Natuerlich alles andere als Chinesisch - eher portugisisch - aber dennoch sehr sehr lecker.
Eigentlich hat Macau eine eigene Waehrung. Mit den ganzen Passkontrollen kam es mir eh so vor, als wuerde ich in ein anderes Land reisen. Aber gleucklicherweise wird fast ueberall der Hong Kong Dollar akzeptiert, da der Kurs etwa 1:1 an den HK$ gebunden ist. Somit musste ich mein Portemonnaie mit nicht noch einer Waehrung fuellen.
