Air China brachte uns von Frankfurt über Peking nach Manila. Der Flughafen der chinesischen Metropole war leider ziemlich enttäuschend, kaum Geschäfte und Restaurants. Immerhin gibt es Gratis-Internet gegen eine Reisepasskopie.
Für uns endete an dieser Stelle der Taiwanurlaub und die Rucksackreise 2009. Am folgenden Tag ging es zurück nach Hause.
Montag, 17. August 2009
Am vorletzten Tag in Taiwan sollte es noch einmal aus Taipeh raus gehen, und zwar in den Resortort Beitou. Bekannt für seine Hot Springs, konnten wir jedoch leider kein uns ansprechendes Angebot ausfindig machen. Somit blieb uns nur ein Spaziergang durch die kleine Parkanlage im Ort. Wirklich gelohnt hat sich der Ausflug damit nicht.
Sonntag, 16. August 2009
Auch am nächsten Tag standen wieder Tempelbesichtigungen an. Als erstes suchten wir den Longshan Temple auf. Obwohl nicht der grösste Tempel der Stadt, ist er doch beeindruckend und zieht zahlreiche Gläubige in seinen Bann.Samstag, 15. August 2009
Unsere Erkundungstour durch Taipeh begannen wir mit einem Spaziergang im 2-28 Peace Memorial Park. Der Park soll an die Opfer des Massakers vom 28. Februar 1947 erinnern.
(Quelle: Wikipedia)
Wikipedia schreibt dazu:
Mittlerweile gibt es das Getränk in zahlreichen Geschmacksrichtungen, in Taiwan wird häufig süße Kondensmilch und Honig hinzugefügt. Die Tapiokakugeln werden etwa 25 Minuten lang gekocht, bis sie eine kaugummiähnliche Konsistenz haben. Da die Stärke geschmacklos ist, werden die fertigen Kügelchen in eine Zuckerlösung getaucht. Sie werden dann mit dem Strohhalm aufgesaugt. Bubble tea hat in Asien und in den USA mittlerweile einen gewissen Kultstatus.
Direkt hinter der U-Bahn-Station beginnt die Promenade von Danshui. Die schöne Parkanlage am Danshui River ist auf jeden Fall einen Spaziergang wert.
Freitag, 14. August 2009
Gerade einmal eine Nacht in Taipeh, und schon geht es wieder raus aus der Stadt. Zumindest für einen Tag. In die kleine Universitäts- und Küstenstadt Danshui, einem der angesagtesten Ausflugsziele Taipehs. Die Stadt ist noch an das MRT-Netz von Taipei angebunden und damit relativ unkompliziert und schnell zu erreichen.
Das empfohlene Restaurant ist auf taiwanische Rindfleischsuppe mit Nudeln und chinesische Maultaschen spezialisiert und bietet dieses Gericht seit 1970 an. Der Geschmack zeigt, warum es dieses Restaurant schon so lange gibt: Einfach nur lecker!
Donnerstag, 13. August 2009
Flug von Singapur nach Taipeh, wo wir am Abend in der Jugendherberge eintreffen. Die Lage direkt am Hauptbahnhof ist sehr angenehm und auch der Grund, warum wir in Taipei auf den Komfort eines Doppelzimmers verzichten.
Alle Artikel und Fotos können hier in chronologischer Reihenfolge nachgelesen werden.
Der Aufenthalt hier in Hong Kong hat sich wirklich gelohnt. Diese Stadt ist sehr fazinierend und hat viele verschiedene Seiten. Ich denke in den vergangenen Tagen konnte ich einen guten und vielfältigen Eindruck gewinnen.
Meine persönlichen Highlights? Spontan würde ich sagen: Spaziergang durch Kowloon, Besuch des Ladies Market und der Abstecher nach Macau.
Die Fotos werden im Laufe der nächsten Woche nachgeliefert! Rückmeldung erfolgt aus Seoul...
Nachtrag: Am letzten Abend bin ich nochmals nach Kowloon gefahren. Dort habe ich mir den Temple Street Night Market angesehen. Gekauft habe ich mir das neue Album von den Twins, einer sehr bekannten Hong Kong Girlie-Group :)
Außerdem gab es auch hier einige schöne enge Seitenstraßen mit vielen interessanten Geschäften.
Mit der Tram bin ich dann zurück nach Central gefahren.
Ich werde mich nun Richtung Victoria Park begeben und mir den dortigen Tin Hau Tempel ansehen. Es soll der bekannteste auf Hong Kong Island sein.
In Stanley habe ich mir zunächst den Stanley Market angesehen. Dieser ist zwar nicht so beeindruckend wie der Ladies' Market in Kowloon, aber dennoch schön. Ich habe mir meinen Namen in bunten chinesischen Zeichen schreiben lassen. Nach dem Marktbesuch habe ich Dim Sum gegessen, das wollte ich schon seit meiner Ankunft. Wirklich lecker.
Abschliessend habe ich mir noch einen Tin hau Tempel sowie das Murray House, ein aus Central hierher verlegtes Gebäude von 1884. Es musste 1982 dem Bank of China Tower in Central weichen.
Dort habe ich also den heutigen Tag verbracht, und es hat mir sehr gefallen. Heute war auch endlich richtig warmes T-Shirt-Wetter. In Macau habe ich mich einmal wieder nach den Empfehlungen meines Reiseführes gerichtet und so allerhand gesehen. Es gibt hier vorallem zahlreiche Kirchen und Casinos. Aber auch einen Tempel habe ich bewundert. Die schönen Bauten aus der Kolonialzeit geben der Stadt einen ganz besonderen Charme.
Zum Mittagessen gab es dann auch eine örtliche Spezialität, das sogenannte African Chicken: Hühnchen in süss-scharfer Sosse mit Karrtoffelecken. Natürlich alles andere als Chinesisch - eher portugisisch - aber dennoch sehr sehr lecker.
Eigentlich hat Macau eine eigene Währung. Mit den ganzen Passkontrollen kam es mir eh so vor, als würde ich in ein anderes Land reisen. Aber gleucklicherweise wird fast überall der Hong Kong Dollar akzeptiert, da der Kurs etwa 1:1 an den HK$ gebunden ist. Somit musste ich mein Portemonnaie mit nicht noch einer Währung füllen.
Anschliessend sind wir durch den sogenannten Ladies' Market in der Tung Choi St. geschlendert. Den Aufbau dieses Marktes durfte ich gestern Vormittag bereits bewundern. Zu dem Zeitpunkt waren die eng aneinander gereiten Zelte jedoch noch nicht gefüllt. Nun bot sich ein absolut spannender Anblick: Tausende von Sachen, diverser kunterbunter Schnickschnack und Kopien einer Vielzahl an Markenartikeln. Und dazwischen diese Menschenmasse!
Zum Abschluss des Tages bin ich dann nochmals mit der Fähre von Kowloon zurück nach HK Island gefahren. Dabei konnte ich die bunt erleuchtete Skyline in der Dunkelheit bewundern.
In Mui Wo angekommen, musste ich erstmal eine Weile auf den Bus warten.
Dann ging es aber los in Richtung Ngong Ping, ein Plateau, auf dem sich die Tian Tan Statue befindet, eine der weltweit größten Buddhastatuen. Sehr beeindruckend.
Auf dem Weg dorthin wurde noch ein Zwischenstopp am größten Strand der SAR Hong Kong, Cheung Sha Beach, eingelegt. Es war heute zwar schon sehr warm, aber für ein Bad hat es dann doch nicht gereicht.
Schließlich ging es weiter nach Tai O, einem kleinen Fischerdort. Eins kann ich euch sagen: dort möchte ich nicht wohnen!
Die Gegensätze, die es in dem Gebiet der SAR Hong Kong gibt, beeindrucken mich jeden Tag von neuem. Absolut spannend!
Central bietet den Anblick, den eigentlich jeder kennt: Die berühmte Hong Kong Skyline. Super viele Pracht- und Protzbauten. Jetzt weiß ich zumindest, wo meine Bank (Citi) ihr Geld lässt... die haben da einen richtig schönen Turm. Aber auch der Bank of China Tower ist nicht schlecht. Vom 43. Stockwerk kann man eine schöne Aussicht genießen. Nächstes Mal aber bitte die Fenster putzen! (Oder ist die Luft so verschmutzt?)
Neben den vielen Hochhäusern gibt es hin und wieder auch einige Grünflächen zu bewundern. Und Palmen gibt's!
Was mir noch gerade am Rande einfällt: Habe ich eigentlich schon die Rolltreppen erwähnt? Die sind echt der Hammer! Da es hier auf Hong Kong Island sehr stark ansteigt, gibt es in Central eine große Anzahl an überdachten Rolltreppen. Laut Reiseführer insgesamt 800m! Dabei geht's vormittags bergab in Richtung Bürogebiet, und dann um ca. 10.30 Uhr wechselt die Richtung bergauf. Bequemer geht's nicht.
Nebenbei habe ich bei meiner Erkundungstour dann auch nochmals Soho und Lan Kwai Fong mitgenommen, die beiden Unterhaltungsviertel. Hier sollte ich aber vielleicht doch nochmals am Abend vorbeischauen um das chinesische Bier zu testen.
Von Central bin ich anschließend mit der historischen Straßenbahn nach Sheung Wan gefahren.
Dort gibt es unter anderem einen Medizinmarkt und viele Geschäfte für getrocknete Meeresfrüchte - die man wahrscheinlich auch ungetrocknet nicht hätte identifizieren können ;) Im Vergleich zu Central ist auch Sheung Wan nicht mehr ganz so protzig, aber nicht so "schlimm" wie Kowloon.
Für heute bleibt festzuhalten, das die SAR Hong Kong ein absolut spannendes Gebiet zu sein scheint. Man trifft hier auf lauter Gegensätze. Trotz der Kolonialherrschaft, und der Normalität des Nebeneinanders von zwei Rassen und Sprachen, fühle ich mich hier fremder als in Seoul. Ich komme mir vor wie in einer anderen Welt!
Zwei weitere Gedanken des Tages:
Nach Kowloon - wie wird es wohl erst im Hinterland aussehen? Das könnte nochmal ein spannender Urlaub werden ;-)
Trotz all dem geheule: Wir (Deutschland) sind reich! :)
Kowloon hat schon einen krassen Eindruck bei mir Hinterlassen. War es doch anders als alles was ich bisher von der SAR Hongkong gesehen habe. Von der Pracht in Central auf HK Island gab es nicht mehr allzuviel zu spüren. Dabei muss ich jetzt insbesondere an die sogenannten Chungking Wohnungen denken. Dagegen ist ostdeutscher Plattenbau wohl purer Luxus. Sobald die Fotos im Netz sind, werdet ihr (die noch nicht hier waren) verstehen, was ich meine...
Auch hätte ich einen viel bunteren Anblick erwartet. Ich denke jetzt mal an die viele Neonreklame aus Korea. Ich dachte, hier wäre es noch schlimmer. Ist aber nicht der Fall. Es gibt sie zwar auch, aber in Kowloon kam es mir ziemlich grau und teilweise verblasst vor. Die Temple Street war allerdings gut geschmückt. Dort soll auch ein empfehlenswerter Nachtmarkt stattfinden. Den werde ich mir in den nächsten Tagen dann wohl nochmal ansehen.
Nachtrag: Auch in Kowloon gibt es sehr noble Kaufhäuser, die ich bei meinem ersten Besuch gar nicht richtig wahrgenommen habe :)
Mit dem Airport-Expresszug bin ich in knapp 25 vom Flughafen nach Hongkong Central gefahren. Dort habe ich das Auffinden des Hostels einem Taxifahrer überlassen :) Das hat auch wunderbar geklappt, und mein Zimmerschlüssel lag auch schon bereits. Ich habe ein schön grosses und sauberes Einzelzimmer mit eigenem Bad. Fotos folgen... Nochmals Danke an Chris für die Empfehlung!
Abends bin ich dann nochmal raus, wollte eigentlich ein Internetcafe aufsuchen. Die gibt es hier aber leider nicht wie in Korea an jeder Ecke. Daher erfolgt die Rückmeldung auch erst heute vormittag (es ist gerade mal kurz nach 7 Uhr und sitze in einem Coffeeshop). Dafür konnte ich aber schon einen ersten Eindruck in Central's Soho (South Of HOllywood Street) District sammeln. Hier gibt es viele Kneipen. Jetzt bin ich darauf gespannt, was der heutige Tag noch so bietet... :)
Es ist soweit: Der vorerst letzte Eintrag aus Deutschland! Heute Abend um 20:20 Uhr fliege ich von Hamburg (über London) nach Hong Kong. Dort werde ich eine Woche verbringen und die Stadt erkunden. Am 20.3. geht es dann weiter nach Seoul. Dort werde ich voraussichtlich die folgenden 6 Monate verbringen.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle lieben Menschen die an mich denken und mir alles Gute wünschen :) Btw, lieber Jani und liebe Annika: Hab mich über euer Geschenk ganz besonders gefreut! Knuddel.. hehe
Der nächste Bericht folgt dann hoffentlich bald aus HK...
Entfernung berechnet bei indo.com, Strassenschild generiert von CustomRoadSign.com. Darauf aufmerksam geworden via The Generator Blog, der auf noch mehr Spielzeug verlinkt ... zum Beispiel einen Candy Heart Generator :)
In diesem Sinne,.... Adieu!
Mein Reiseführer für Hongkong; nach den guten Erfahrungen aus Korea natürlich wieder aus der Reihe Lonely Planet.
Im Regal steht er bestimmt schon seit zwei Monaten - nun habe ich es aber doch geschafft, einen ersten Blick zu riskieren.
So langsam bekomme ich eine kleine Vorstellung von dieser riesigen Stadt. Die geplanten 7 Tage sollten allerdings für meine Zwecke ausreichen. Eventuell werde ich auch einen Tagesausflug nach Macau einplanen.
Das von Chris empfohlene Hostel ist zwar (scheinbar) in dem Kartenmaterial des Reiseführers markiert, vorgestellt wird es jedoch nicht. Aber so weiß ich nun zumindest, wo sich die "Caine Rd." befindet und wie ich dort hinkomme :)
Am 13. März geht es los mit British Airways.
Chris hat mich auf eine Unterkunft in Hongkong hingewiesen. Klingt interessant.
Hi Florian,
also ob du nun auf Hongkong Island oder in Kowloon wohnst, ist in Sachen Nähe zu Sehenswürdigkeiten relativ egal. Hong Kong ist sehr kompakt und das Nahverkehrsnetz perfekt, so dass du überall in kürzester Zeit hinkommen kannst.
Was eher entscheident für dich sein wird, ist die Frage des Preises. Auf Hong Kong Island sind die Preise natürlich wesentlich höher als auf dem Festland. Die günstigsten Zimmer findest du sicher in Kowloon... nicht schön aber billig und du bist ja schließlich nicht wegen deinem Zimmer in dieser geilen Stadt, oder :-)
Auf HK Island gibts auch noch ein Caritas Hostel, wo du sehr billig unterkommen kannst (nur für Männer). Schau mal hier vorbei, da habe ich auch die erste Woche gewohnt: http://www.oleb.de/hongkong/000181.php
Würde auf deiner Stelle direkt dorthin, denn dort bist du wirklich im Zentrum und billig/sauber ist es auch noch obendrein :-)
[...]
Schöne Grüße
Chris
Die Anschrift: Caritas Hostel, 2-8 Caine Road, Central.
Telefon: +852-2524-2071
Im März werde ich wieder nach Seoul fliegen, mit einem Zwischenstopp in Hongkong. In der chinesischen Sonderverwaltungszone ist ein einwöchiger Aufenthalt geplant, über den es dann wohl auch sehr viel Interessantes zu berichten gibt. Ich bin sehr gespannt, insbesondere auch im Vergleich zu meinen Eindrücken von Korea. Dort werde ich mich anschliessend etwas länger aufhalten...