Siem Reap, Kambodscha

Tempel-Auszeit im Hotel-Swimmingpool

Nach 1,5 Tagen Tempelbesichtigungen stellte sich eine gewisse Saettigung ein... daher verbrachten wir den Nachmittag des zweiten Tages nicht in den Tempelanlagen, sondern im Swimmingpool eines Hotels in der Naehe unserer Unterkunft.

Hotel-Swimmingpool

Palmen

Siem Reap, Kambodscha

Apsara Traditional Dance Buffet

Am Abend genossen wir schliesslich zum Buffet eine traditionelle Apsara-Tanzshow. Wikipedia schreibt dazu:

Apsaras sind in der hinduistischen und Teilen der buddhistischen Mythologie halb menschliche, halb göttliche Frauen, die im Palast des Gottes Indra leben. Apsaras gelten auch als „Geister“ der Wolken und Gewässer und sind in dieser Hinsicht den Nymphen der griechischen und römischen Mythologie vergleichbar.

Einen besonderen Stellenwert erhielten Apsaras in der Mythologie der Khmer zur Zeit des historischen Konigreiches Kambuja, mit der heute als Angkor bekannten Hauptstadt (9. bis 15. Jahrhundert, Kambodscha). Eine Legende erzählt davon, dass König Jayavarman II., der als Gründer des Reiches Kambuja gilt, das Reich von Indra, dem König der Götter, zugewiesen bekam. Zugleich präsentierten die Apsaras den Menschen von Kambuja die Kunst des Tanzes.

Darstellungen der himmlischen, halb göttlichen, Tänzerinnen wurden in Angkor an vielen Tempelwänden in den Stein gehauen. Alleine im Angkor Wat finden sich insgesamt etwa 1850 Abbildungen, von denen keine einer anderen gleicht.

Die Tradition des höfischen Tanzes in Kambodscha, manchmal Apsara-Tanz genannt, geht auf den Königshof in Angkor zurück. Dieser kunstvolle Tanz hatte auch großen Einfluss auf die Entwicklung der im Westen bekannteren thailändischen Tanzkunst.

Traditioneller Apsara-Tanz im Jasmine Angkor, Siem Reap, Kambodscha

Traditioneller Apsara-Tanz im Jasmine Angkor, Siem Reap, Kambodscha

Traditioneller Apsara-Tanz im Jasmine Angkor, Siem Reap, Kambodscha

Siem Reap, Kambodscha

Landminen-Museum

Auf dem Weg zum naechsten Tempel legten wir einen Zwischenstopp im Landmine Museum ein. Zum Landminen-Wahnsinn in Kambodscha schreibt Unicef: "Drei Jahrzehnte Krieg haben Kambodscha ein tödliches Erbe hinterlassen. Zwischen vier und sechs Millionen Landminen lauern an Wegen, auf Feldern und in der Nähe von Schulen oder Brunnen in den Dörfern. Jeden Monat explodieren mindestens 60 Minen. Sie treffen vor allem die Zivilbevölkerung, jedes dritte Opfer ist ein Kind. Kambodscha hat die meisten Minenamputierten der Welt: Etwa 35.000 Menschen haben durch Unfälle bereits Füße, Beine oder Arme verloren."

Landminen-Museum in Siem Reap, Kambodscha

Landminen-Museum in Siem Reap, Kambodscha

Landminen-Museum in Siem Reap, Kambodscha

Landminen-Museum in Siem Reap, Kambodscha

Landminen-Museum in Siem Reap, Kambodscha