Ein One-Way -Ticket kostet 95.000 Won, das Return-Ticket 171.000 Won.
(Quelle: Andre in Korea)
Am Abend habe ich dann das Heosimcheong Spa aufgesucht. Es ist eines der grössten Bäder Asiens, und bieten neben verschiedenen Pools auch einige Saunen. Auch hier gab es natürlich wieder eine strikte Geschlechtertrennung, da nackt gebadet wird. Jedenfalls war der Aufenthalt sehr entspannend!
Übrigens hat heute das dreitägige Erntedankfest begonnen, neben dem Chinesischen Neujahr die wichtigsten Feiertage in Korea. Trotzdem waren aber entgegen meiner Befürchtungen so gut wie alle Geschäfte geöffnet.
Im Anschluss bin ich in das schöne Einkaufsviertel Nampodong gefahren. In der Fussgängerzone in Richtung PIFF Square sind scheinbar schon alle auf das PIFF eingestellt, das Pusan International Film Festival, welches hier in wenigen Tagen beginnt.
Heute morgen habe ich dann begonnen, mich etwas in Busan umzuschauen.
Als erstes bin ich zum Geumgang Park gefahren und von dort aus mit der Seilbahn auf den Berg Geumjeongsan. Von dort aus hatte ich nicht nur eine schöne Sicht auf die Stadt, sondern konnte auch noch etwas wandern und die Überreste der Geumjeong Festung anschauen.
Da nach der Ankunft der U-Bahnbetrieb bereits eingestellt war, musste ich ein Taxi zu meiner neuen Unterkunft nehmen. Das war aber auch sehr gut! Alleine hätte ich das Busan Blue Backbackers nämlich niemals gefunden! Dieses kleine Hostel mit Platz für ca. 15 Personen ist in einer Wohnung und befindet sich um 18. Stock eines der typischen Apartmentblöcke. Die Wohnung und Ausstattung ist aber einfach nur super und ich kann diese Unterkunft mit gutem Gewissen weiterempfehlen. (Dank nochmals an Björn, von dem ich den Tipp bekommen habe. Im Lonely Planet wird dieses Hostel nicht aufgeführt!).
Nachtrag vom 1.4.2007: Inzwischen war ich nun schon das dritte Mal im Busan Blue Backpackers und ich kann mich nur wiederholen: Dieses Hostel ist einfach nur genial und das Beste, in dem ich jemals war. Auf der Homepage gibt es auch eine Wegbeschreibung mit Karte - so kompliziert ist es dann doch nicht zu finden. Und die Lage, 5 Minuten Fußweg von der Beomnaegol U-Bahnstation, ist auch perfekt zentral. Probiert es einfach mal aus, ihr werdet Euch dort wie zu Hause fühlen. Und grüßt die Eigentümerin Jin ganz lieb von mir!
Nebenbei bemerkt ist es auch vergleichsweise Preiswert: Nacht im kleinen Dorm kostet 15.000 Won, inklusive Frühstück (Toast, Kaffee). Manchmal ist es überfüllt, aber auch dann schmeißt Jin niemanden raus - und für die Übernachtung im Wohnzimmer auf der Couch oder dem Fußboden nimmt sie dann auch nur 10.000 Won, obwohl es nicht weniger gemütlich ist!
Für mich als Liebhaber asiatischer Filme eigentlich ein Muß. Doch leider ist mein Rückflug bereits am 10. Oktober. Vielleicht im nächsten Jahr....
Weitere Informationen: www.piff.org
Webseiten zum Thema asiatischer Film:
AsianFilmWeb.de
Die wohl größte deutsche Seite zu diesem Thema, mit vielen Filmvorstellungen und Diskussionsforen.