In Chau Doc wechselten wir wieder das Boot, um uns einige Orte in der naeheren Umgebung anzusehen, bevor es ueber die Grenze nach Kambodscha gehen sollte. Den ersten Stopp legten wir an einer Fischfarm ein. Nicht wirklich spektakulaer, aber immerhin erhielten wir so die Moeglichkeit, auch einmal eines der vielen Hausboote zu betreten.
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Die Reihenfolge der hier aufgefuehrten Seiten ist willkuerlich und nicht wertend zu verstehen. Hinweise und Vorschlaege zu weiteren interessanten Vietnam-Websites und Blogs werden in Form von Kommentaren gerne angenommen!
Direkt nach dem Aufstehen suchten wir ein Reisebuero auf, um uns ueber die Weiterfahrt nach Phnom Penh in Kambodscha zu erkundigen. Urspruenglich wollten wir zwei Tage in Saigon verbringen und dann direkt mit dem Bus nach Kambodscha fahren. Im Reisebuero aenderten wir jedoch unsere Planung und entschieden, nur den heutigen Tag hier in der Stadt zu verbringen und dafuer am naechsten Morgen mit dem Boot eine zweitaegige Reise durch das Mekong-Delta bis nach Phnom Penh anzutreten. Da Seyeong seit mehreren Tagen von einem merkwuerdigen Ausschlag geplagt wurde, mussten wir anschliessend leider den halben Tag im Wartezimmer eines Krankenhauses verbringen. SIe erhielt eine Spritze und Medikamente, etwas wirklich schlimmes war es aber wohl nicht... Allerdings konnten wir dementsprechend wenig von der Stadt sehen - die aufgesuchten Museen waren bei unser Ankunft schon geschlossen...
Die Fotos zeigen die Tran Nguyen Hai Statue am Ben Thanh Markt. Sie ist nicht zu uebersehen und ein guter Orientierungspunkt der Stadt.
Gegen Mitternacht landeten wir auf dem Tan Son Nhat Flughafen in Ho Chi Minh City (Saigon), keine wirklich gute Ankunftszeit fuer eine fremden Stadt. Zuerst mussten wir die ganzen Scammer abwimmeln - so begegnete uns ein angeblicher Taxifahrer - jedoch ohne Taxi. Und in einen Privatwagen steigen kam uns auch nicht geheuer vor. Zum Glueck standen aber auch noch richtige Taxen bereit.
Eine Hotel-Reservierung hatten wir nicht, und so wollten wir uns einfach zu einer im Lonely Planet vorgeschlagenen Adresse bringen lassen. Dort angekommen, war jedoch kein Hostel weit und breit in Sicht. Also wieder im LP geschaut, und den Fahrer um einen Anruf gebeten. Er brachte uns dann zu einer Seitenstrasse der Pham Ngu Lao (Touristengebiet). Den Namen des angerufenen Hostels erkannten wir sogar auf einem Schild, doch es war alles dunkel, keine offene Tuer (obwohl unser Kommen angekuendigt!), und wir ohne Telefon... Zum Glueck gab es in besagter Gasse noch zahlreiche weitere Hotels, Motels und Gaestehaeuser, so dass unsere Sorge schnell verflog und wir schliesslich doch noch eine akzeptable Bleibe fuer die beiden Naechte in Ho Chi Minh Stadt fanden.
An unserem dritten und letzten Tag in Halong Bay wurden wir nach dem Fruehstueck mit dem Boot nach Cat Ba Island gebracht, der groessten Insel in der Halong Bucht. Dort wurden unser kleinen Truppe Fahrraeder ausgehaendigt und wir machten eine kleine Fahrradtour durch den Nationalpark. Dummerweisse liessen wir unser Gepaeck und auch die Kameras im Bus, so dass von der schoenen Landschaft nicht so viele Bilder gibt.
Am zweiten Tag in Halong Bay ging es zusammen mit unserem Tourguide auf eine weitere Insel im Cat Ba National Park, deren Namen habe ich leider vergessen habe. Auf dem Programm stand eine Trekking-Tour und der Besuch eines vietnamesischen Dorfes. Das ganze war allerdings nicht so spannend wie es jetzt klingen mag, aber immerhin besser als den ganzen Tag nur am Strand zu liegen.
Wie bereits erwaehnt hatten wir eine 3-Tages-Tour nach Halong Bay gebucht. Die Reise begann zunaechst mit einem Bustransfer von Hanoi nach Haiphong. Haiphong ist eine Hafenstadt und quasi das Tor zur Halong Bucht. Dort angekommen schauten wir uns zunaechst kurz im Hafen um, bevor es direkt auf unser Boot ging.
Kommunistische Propaganda praegt auch heute noch das Strassenbild von Hanoi.
Im Anschluss erkundeten wir die Gegend um den Hoan Kiem Lake noch bei einem kleinen Spaziergang durch die Dunkelheit, bevor wir den Abend mit einem Cocktail abschlossen.
Die Geographie Vietnams wird auch als „Bambusstange mit zwei Reisschalen“ beschrieben: Im Norden und Süden liegen zwei fruchtbare reisliefernde Flussdeltas, dazwischen als Verbindung ein schmales, eher karges, von Wald und Gebirge geprägtes Gebiet. Insgesamt ist Vietnam ein zu 3/4 von Bergen und Hochebenen geprägtes Land.
Quellen: Textausschnitte aus Wikipedia Vietnam vom 17.4.2008; die Karte stammt aus dem CIA World Factbook "Vietnam".
Klima
Durch seine große Nord-Süd-Ausdehnung liegt Vietnam in zwei Klimazonen:
Der Norden hat ein subtropisches Klima. Es gibt zwei Jahreszeiten, der Winter dauert etwa vom November bis April, der Sommer vom Mai bis Oktober. Die kühlsten Monate sind meist der Dezember und der Januar, wo es in Hanoi oft um die 15 °C kühl und nass ist (Nieselregen). In den Bergen um Sapa kommt es auch vor, dass zeitweise etwas Schnee fällt. Der Sommer ist im Norden sehr heiß, 30 °C und mehr sind im Juni/Juli die Regel.
Der Süden ist dagegen tropisch. Man unterscheidet drei Jahreszeiten: Die kühle Zeit vom November bis Januar (in Ho-Chi-Minh-Stadt mit tagsüber 28 °C–30 °C, nachts kühlt es oft unter 20 °C ab), die heiße Jahreszeit vom Februar bis im Mai (schwül und oft über 35 °C) und die Regenzeit vom Juni bis Oktober, während der es ebenfalls heiß ist, aber es häufig ein bis zwei Stunden lange Regengüsse gibt. Tagelange Regenfälle sind auch mitten in der Regenzeit die absolute Ausnahme. Besonders um Hoi An, aber auch im Mekong-Delta gibt es in dieser Jahreszeit jedoch oft Überschwemmungen.
Die Klimagrenze liegt beim Wolkenpass zwischen Hue und Da Nang.
Quellen: Text und Diagramme aus: Wikitravel Vietnam vom 17.4.2008
Wechselkurs
Waehrung in Vietnam ist der Vietnamesische Dong (VND) und der heutige Kurs liegt bei etwa 1 EUR = 25000 VND
Quelle: Die Grafik stammt von Yahoo; dort kann auch der aktuelle Kurs eingesehen werden: Euro € zu Vietnamesischer Dong Wechselkurs
Sicherheitshinweise
Aktuelle Sicherheitshinweise und sonstige Reisehinweise, insbesondere auch ueber die Touristen-Abzocken (Scam) findet man auf der Webseite vom Auswaertigen Amt.
Derzeit lieget für dieses Land keine spezifischen Sicherheitshinweise vor. Gewarnt wird jedoch vor hoher Diebstahlkriminalitaet.
Visum
Deutsche Staatsbuerger benoetigen ein Visum, welches vor der Einreise bei einer Botschaft ausserhalb Vietnams beantragt werden muss. Dieses ist in der Regel 30 Tage gueltig und ermoeglicht die einmalige Einreise in das Land. Gegen Aufpreis ist auch ein Visum fuer die mehrfache Ein- und Ausreise erhaeltlich. Der Preis und die Ausstellungsdauer variiert je nach Botschaft, hier in Seoul kostet es z.B. 67.000 Won und ist in 4 Tagen abholbereit. Koreanische Staatsbuerger benoetigen fuer bis zu 15 taegigen Aufenthalt kein Visum. (Quelle: Botschaft in Seoul, Korea)
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