Aber nun zum eigentlichen Thema: Auf meiner Festplatte haben sich unzaehlige (tausende) Fotos von tollen Orten angesammelt, ueber die ich hier natuerlich auch berichten moechte. Im Sommer 2008 war Seyeong in Deutschland zu Gast und aus dieser Zeit stammen die in den letzten Wochen veroeffentlichen Bilder. Sobald ich damit durch bin, folgen noch einige letzte Eindruecke aus Korea, da ich, wie einige schon richtig mitbekommen haben, vor ca. 4 Wochen nach Deutschland zurueckgekehrt bin. Zur Zeit bin ich im Hotel Mama in einem Vorort von Hamburg untergebracht und fuer einen Internetdienstleister taetig, am 1.12. beginne ich jedoch einen neuen Job im Bereich IT-Beratung in Frankfurt am Main. Spaetestens im Januar soll es dann aber auch mit den Suedostasien-Berichten losgehen.
P.S: Wo kann man in Frankfurt eigentlich gut wohnen?
Ausserdem habe ich noch die aelteren Berichte ueber das Brandenburger Tor und die Berliner Mauer um einige neue Fotos ergaenzt.
Das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) ist ein deutsches Warenhaus mit einem gehobenen Sortiment und Luxuswaren, das von Adolf Jandorf gegründet und am 27. März 1907 eröffnet wurde. Es befindet sich in der Tauentzienstraße in Berlin-Schöneberg am Wittenbergplatz und ist das bekannteste Warenhaus Deutschlands. Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte wurde das Kaufhaus des Westens viele Male aus- und umgebaut, vier Mal wechselte der Mutterkonzern und einmal brannte es im Zweiten Weltkrieg aus. Heute ist das KaDeWe mit 60.000 m² Verkaufsfläche das größte Warenhaus Kontinentaleuropas. Eine besondere Attraktion ist seit Ende der 1920er-Jahre die Feinkostabteilung, die sogenannte Feinschmeckeretage, seit 1978 ist sie die zweitgrößte Lebensmittelabteilung eines Warenhauses weltweit. (Wikiepdia)
Hoffnung auf ein Bett konnte uns nur "Bob's Youth Hostel" geben: Dieses relativ grosse Hostel verfuegt nicht nur ueber eine exzellente Innenstadtlage, sondern nimmt Reservierungen erst gar nicht an. Zimmer werden nach dem "First come - first serve"-Prinzip vergeben, und bis zur Oeffnung am Vormittag blieb uns damit genug Zeit, rechtzeitig vor Ort einzutreffen.
Direkt nach dem Check-in ging es dann aber auch schon auf Erkundungstour, auf der wir so ziemlich alle Sehenswuerdigkeiten der Stadt abklapperten. Da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen, verzichte ich an dieser Stelle auf weitere Details. Auch wenn der Aufenthalt nur sehr kurz war, hat mir Amsterdam sehr gut gefallen und einen positiven Eindruck hinterlassen: eine tolle Stadt mit schoener Altstadt und internationalem Flair. Gerne mal wieder...
Die Deutsche Botschaft in Seoul und NAX - Netzwerk Architekturexport der Bundesarchitektenkammer präsentieren eine Auswahl deutscher Architekten und deren Projekte als deutschen Beitrag zur Seoul Design Olympiade 2009. Der Ausstellungsort, die PLATOON Kunsthalle, ist selbst ein Beispiel für die Kreativität deutscher Architekten im Ausland.
Die Ausstellung gliedert sich in drei Teile und zeigt einen Querschnitt durch die vielfältigen Facetten zeitgenössischer deutscher Architektur.
Teil A – Die NAX Paten repräsentieren eine Gruppe ausgewählter Architekturbüros aus Deutschland, die sich bereits einen internationalen Namen erarbeitet haben.
Teil B - „da! Architektur in und aus Berlin“ Die Berliner Architektenkammer zeigt eine Auswahl von 63 aktuellen Projekten aus Berlin, verteilt auf die Bereiche Wohnungsbau und Handel sowie öffentliche Bauten und Landschaftsarchitektur.
Teil C – Serie: „Die Baumeister - deutsche Architekten weltweit“ von Deutsche Welle TV. Wer in der Architekturszene vorne mitspielen will, muss international bauen: Satellitenstädte in China, Fußballstadien in Südafrika, Hochhäuser in Dubai. In dieser Serie stellt DW-TV fünf junge Architektenteams vor, die ihre ersten internationalen Erfahrungen sammeln und begleitet die Baumeister weltweit auf Baustellen und in die nagelneuen Häuser.
Für Ihre Fragen zu deutscher Architektur und Architek-ten steht Ihnen Herr Ralf Zabel, NAX-Repräsentant in Korea zur Verfügung: ralfzabel(at)gmail(dot)com
Auf den Fotos sind zwei Buchweizen-Gerichte zu sehen: Makguksu (막국수) ist eine mit Naengmyeon (물냉면) vergleichbare Eissuppe mit Buchweizennudeln, und Memiljeon (메밀전) ist eine Variante des koreanischen Pfannkuchens aus Buchweizenmehl.
Folgende Info erhielt ich per Email, die ich an dieser Stelle gerne weiterreiche:
Sagen Sie uns Ihre Meinung!
Das Marktforschungsunternehmen BASIS-KONTAKT GmbH & Co. KG sucht deutsche Teilnehmer/innen für eine Gruppendiskussion rund um das Thema Südkorea.
Sie sollten das Land im vergangenen Jahr und insgesamt schon mind. zweimal besucht haben - aus geschäftlichen bzw. beruflichen Gründen, im Rahmen eines Urlaubs oder für Studienzwecke. Zudem suchen wir weitere deutsche Teilnehmer/innen, die einen längeren Korea-Aufenthalt (mehr als 3 Monate) absolviert haben. Sie sollten Lust und Zeit haben, uns ihre Erfahrungen, Eindrücke und Probleme offen mitzuteilen.
Die Diskussionsrunde wird am 17.9.2009 um 17:00 Uhr in Hamburg-Altona stattfinden und rund zwei Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Als Dank für Interesse und Zeit erhalten Sie selbstverständlich eine kleine Aufwandsentschädigung (60,-€).
Haben Sie Interesse oder weitere Fragen?
Rufen Sie uns gerne an: 0800 - 22 74 756
Nicht nur über die Auszeichnung freue ich mich, sondern auch über den Preis: eine neue Digitalkamera. Ich hoffe nur, dass ich Sie auch hier in Korea direkt erhalten kann und sie mir nicht nach Deutschland geschickt wird. Mit meiner Email-Adresse aus der Gewinnerliste kann ich mich naemlich leider nicht auf der KTO-Homepage anmelden, um wie gefordert die Daten zu korrigieren.
Wer von den deutschen Korea-Bloggern wurde noch ausgezeichnet???
Den Urlaub in Suedostasien habe ich uebrigens gut ueberstanden und die Berichte folgen natuerlich auch noch. Nur nicht ganz so schnell ... aber eine Blog-Pause tut auch mal gut!
Auf zur zweiten Etappe: Nach einer spannenden Suedostasien-Reise 2008 geht es auch in diesem Jahr wieder in die Region. Die Rahmendaten:
| 18.07.2009 | Flug von Seoul ueber Taipei nach Singapur |
| 19.07.2009 | Ankunft in Singapur und Weiterflug nach Bali |
| 20.07. - 29.07.2009 | 10 Tage in Indonesien |
| 30.07.2009 | Rueckflug von Bali nach Singapur. Weiterflug nach Yangon. |
| 31.07. - 09.08.2009 | 10 Tage in Myanmar (Burma) |
| 10.08.2009 | Rueckflug von Yangon nach Singapur. |
| 11.08. - 12.08.2009 | 2 Tage in Singapur |
| 13.08.2009 | Flug von Singapur nach Taipei |
| 14.08.-17.08.2009 | 4 Tage in Taiwan |
| 18.08.2009 | Rueckflug von Taipei nach Seoul |
Die Fluege sind gebucht, allerdings fehlt noch das Visum fuer Myanmar. Dieses wollte/konnte man mir in Seoul nicht ausstellen, da ich mich hier als Tourist aufhalte und keinen festen Wohnsitz angemeldet habe. Es besteht jedoch die Moeglichkeit, ueber ein authorisiertes Reisebuero ein "Visum on Arrival" fuer Burma zu beantragen. Hierfuer haben wir uns an das von einem sehr kompetent wirkenden und freundlichen deutschen Auswanderer gefuehrte Reisebuero Reisen-Myanmar.net gewendet. Wenn alles nach Plan laeuft, sollten wir in kuerze die benoetigten Dokumente per Email erhalten. Fuer unsere Myanmar-Etappe bleibt dann nur zu hoffen, dass unser Air Asia Billigflug von Bali zurueck nach Singapur keine Verspaetung hat, da die Transferzeit fuer den Weiterflug nach Yangon leider recht knapp ist....
Hier im Blog werde ich - wie bereits in Vorjahr - gar nicht erst versuchen, live von der Reise zu berichten. Auch wenn sich die Berichterstattung ueber den letzten Urlaub fast ueber ein Jahr hingezogen hat, war dies eindeutig die bessere Wahl: So kann ich den Urlaub ohne studenlange Aufenthalte in Internetcafes besser geniessen, und mich im Nachhinein noch einmal ausfuehrlich mit den bereisten Orten auseinander setzten.
In diesem Sinne: Eine schoene Sommerpause und bis bald!
The Secret of Monkey Island
(Special Edition), Quelle: joystiq.com
Nach einem Bericht auf Joystiq.com koennten durchaus weitere Special Editions folgen, je nachdem wie gut das aktuelle Remake angenommen wird. Meine persoenlichen Wunschkanditaten nach Monkey Island waeren Indiana Jones and the last crusade sowie Day of the Tentacle...
Obwohl ich jahrelang in unmittelbarer Naehe von Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover gewohnt habe, bin ich erst kurz vor Ende meines Studiums zu einem Besuch zwecks Sightseeing gekommen. Hier nun einige Fotos von dem Rundgang durch die Innenstadt, entlang dem "roten Faden". Diese rote Linie auf dem Asphalt bzw. Fussgaengerweg fuehrt den Besucher durch die Stadt entlang einigen interessanten Sehenswuerdigkeiten.
Als wir nun am vergangenen Wochenende in Samcheong-dong waren, haben wir wieder so ein vermeintliches Matjib entdeckt: Ein kleines Restaurant in einer Seitenstrasse, dass uns dank der langen Schlange vor dem Eingang schon bei unserem ersten Besuch in Samcheong-dong vor einigen Wochen aufgefallen ist. Dieses Restaurant war auf das Gericht "Ddoekbogi" (떡복이) spezialisiert, eine Art Reiskuchen in scharfer Sosse. Nun, ich muss ganz ehrlich sagen: So umwerfend war das Essen in diesem Restaurant nun leider doch nicht - etwas zu suess fuer meinen Geschmack. Auch Seyeong meinte, dass eine lange Schlange nicht immer "Matjib" bedeuten wuerde, bei einer Schlangenbildung die Koreaner dies jedoch annehmen und die Schlange dadurch automatisch immer laenger wird. Vielleicht das naechste Mal doch lieber wieder ins altbekannte Jjigae-Matjib in Jongno ...
Bei dem Ausflug nach Samcheong-dong ist mir nun jedoch ein kleines chinesisches Restaurant aufgefallen, in dem doch tatsaechlich einmal keine Jjangmyeong & Co auf der Speisekarte stehen: Neben Fruehlingsrollen findet man unter anderem auch zwei verschiedene Sorten gebratener Nudeln, die meiner deutschen Vorstellung von chinesischem Essen schon naeherkommen. Ob die Inhaber nun aber tatsaechlich auch aus China kommen, ist natuerlich wieder ein ganz anderes Thema. Zumindest ist jedoch Koreanisch nicht ihre Muttersprache.
Vor einigen Tagen hat sich nun ergeben, dass ich nach einer spaeten Feier in Sinchon weder Lust auf eine Uebernachtung in der Sauna oder im teuren Motel, noch auf eine Taxifahrt zurueck nach Incheon hatte. Und so kam mir die Idee, einfach mal wieder im Travelers A vorbeizuschauen. Bei meiner Ankunft im Hostel wurde ich zunaechst durch eine komplett renovierte Rezeption und einen neuen Aufenthaltsraum ueberrascht.
Waehrend diese Entwicklung positiv zu bewerten ist, liessen die aus meiner Sicht schlechten Neuigkeiten leider auch nicht lange auf sich warten: Es gibt kein Dormitory mehr! Es werden nur noch komplette Zimmer vermietet, und so konnte man mir als guenstigste Option nur ein Vierbettzimmer (ohne eigenes Bad) fuer 35.000 Won anbieten. Dieser Preis bezieht sich zudem auf die Nutzung durch nur eine Person - will man das gleiche Zimmer zu viert belegen, kostet es noch einmal bedeutend mehr. Ich finde es wirklich bedauerlich, dass man sich fuer diesen Schritt entschieden hat. Damit wird diese Jugendherberge fuer allein Reisende, aber auch Paare total uninteressant: Fuer 30.000 bis 40.000 Won bekommt man naemlich schon ein komfortables Motelzimmer mit eigenem Bad, manchmal sogar mit Whirpool und eigenem PC.
In Korea gibt es in jeder U-Bahnstation oeffentliche Toiletten. Ich nehme mal an, dass viele auch mit Wickeltischen ausgestattet sind? Wirklich wissen tue ich es aber nicht. Sofern es Gruenflaechen gibt und sie auch von Einheimischen betreten werden, wird es sicher keine Probleme geben. Auch in Asien kommen oft Piktogramme zum Einsatz, so dass Toiletten und aehnliche Einrichtungen auch ohne Sprachkenntnisse identifiziert werden koennen. An den Sehenswuerdigkeiten und in Touristenvierteln (in Seoul z.B. Insadong, Itaewon) kann man mit Englisch sowie Haenden und Fuessen gut auskommen - besucht man dagegen ein kleines koreanisches Restaurant in einer rein koreanischen Wohnsiedlung, koennte das Bestellen etwas schwieriger werden. Was Babynahrung angeht habe ich absolut keine Ahnung. Ich vermute mal, dass man sie schon irgendwie erkennen wird? Aber vielleicht meldet sich hier ja noch jemand zu Wort, der in aehnlicher Situation in Asien unterwegs war oder ist...
Hilfreich sind in solchen Faellen die beruechtigten Love Hotels, oder auch Fashion Hotels genannt. Das sind Motels, wie sie auch in Korea anzutreffen sind, die vor allem von jungen Paaren stundenweise besucht werden. Viele Koreaner - und vermutlich auch Japaner - leben naemlich bis zur Hochzeit bei Ihren Eltern, und von denen wird in den wohl meisten Faellen Enthaltsamkeit gepredigt. Diese Unterkuenfte sind zwar nicht gerade guenstig (am Wochenende fuer die ganze Nacht ca. 10.000 Yen, d.h. ca. 140.000 Won; zum Vergleich: Eine Motel-Uebernachtung in Korea kostet ca. 30.000 bis 50.000 Won), koennen in den meisten Faellen aber nicht reserviert werden und ein Check-In fuer ein "Stay", also eine Uebernachtung, ist erst ab ca. 22.00 Uhr moeglich. Daher bestehen gute Chancen, spontan ein Dach fuer die Nacht zu ergattern. In japanischen Love Hotels wird uebrigens akribisch auf Sauberkeit geachtet, so dass man sich in dieser Hinsicht eigentlich keine Gedanken machen muss.
Hier die Bilder vom Hafen in Busan, von wo aus wir mit der Kobee-Faehre (das koreanische Pendant zum japanischen Beetle) aufbrachen. Die Ueberfahrt dauert knapp 3 Stunden, Preis fuer Hin- und Rueckfahrt je Person knapp 200.000 KRW.
Nach dem Fruehstueck mussten wir von Batu Ferringhi Abschied nehmen und machten uns auf die lange Rueckreise nach Seoul. Zunaechst ging es mit dem Bus nach Georgetown, um von dort aus zum Penang International Airport zu gelangen. Von Penang flogen wir zurueck nach Bangkok, dem Ausgangspunkt unser Reise. Die Nacht verbrachten wir ganz unspektakulaer am Flughafen, um am fruehen Morgen zurueck nach Seoul zu fliegen. Kaum zu glauben, aber nach 4 aufregenden Wochen war der Urlaub vorbei!
Der naechste Tag bescherte uns das erhoffte Strandwetter, und so konnten wir die Erlebnisse der zurueckliegenden 4 Wochen an unserem quasi letzten Urlaubstag sehr entspannt am Strand von Batu Ferringhi ausklingen lassen. Auch wenn der Urlaub nun schon fast 1 Jahr zurueckliegt: das traumhafte Fruehstueck mit perfektem Kaffee direkt am Wasser, dazu das Rauschen des Meeres und Air Supplys "All out of love", sind mir noch in so guter Erinnerung, als waere es erst gestern gewesen.
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Gegen Mittag nahmen wir Abschied von George Town und fuhren mit dem Bus nach Batu Ferringhi, dem wohl bekanntesten Strand der Insel Pulau Penang. Nachdem die Anfahrt bzw. Suche nach dem korrekten Bus mehr Zeit als erwartet in Anspruch genommen hat und wir zudem bei der relativ spaeten Ankunft auch noch durch ein betruebtes Wetter begruesst wurden, mussten wir den ersehnten Strandbesuch jedoch vorerst vertagen... Den Tag liessen wir entsprechend unspektakulaer im Hostel bzw. Restaurant ausklingen.
Der Stadtkern von George Town ist klein genug, um bei einem Spaziergang erkundet werden zu koennen. Die erste Sehenswuerdigkeit entlang unseres Weges war die Cheong Fatt Tze Mansion, auch als "Blue Mansion" benkannt. Das gut restaurierte und inzwischen als Hotel und Museum genutzte Haus wurde Ende des 19. Jahrhunderts von einem chinesischen Haendler erbaut.
Den Vormittag verbrachten wir eher ruhig im Garten des Hostels, waehrend es am Nachmittag auf eine etwas laengere Busfahrt in Richtung George Town ging. George Town ist die groesste Stadt auf der im nordwesten von Malaysia gelegenen Insel Pulau Penang und unterlag, wie ganz Malaysia, "einer Abfolge unterschiedlicher Einflüsse, angefangen von Indern über Portugiesen, Niederländer und schließlich Briten." (Wikipedia). Dies spiegelt sich unter anderem in der Vielfalt an Moscheen, christlichen Kirchen, hinduistischen und buddhistischen Tempeln wieder.
Die bereits erwaehnte und fuer unseren zweiten Tag in den Cameron Highlands gebuchte Tour begann mit einem Besuch der Teeplantage des Unternehmens BOH. Neben der Plantage selbst konnten wir zudem auf dem Firmengelaende ein kleines Museum rund um den Teeanbau besichtigen und im Cafe einige Leckereien probieren.
Am zweiten Tag in Kuala Lumpur begonnen wir unsere Erkundungstour am Merdeka Square, dem Platz der Unabhängigkeit. Er war Schauplatz des erstmaligen Hissens der malaiischen Nationalflagge am 31. August 1957 und der Fahnenmast war mit einer Höhe von 100 Metern ehemals der höchste Fahnenmast der Welt.
Wir mussten frueh aufstehen, denn bereits um 8:35 ging unser Flug von Siem Reap nach Kuala Lumpur. Auch diesmal flogen wir wieder mit Air Asia. Am Flughafen in Malaysias Hauptstadt nahmen wir schliesslich einen Bus ins Stadtzentrum, und suchten die Jl. Petaling auf, Kuala Lumpurs Chinatown. Dort gibt es neben dem Markt und einigen Tempeln auch zahlreiche guenstige Unterkuenfte, wo wir auch zugleich unser Gepaeck ablieferten.
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Apsaras sind in der hinduistischen und Teilen der buddhistischen Mythologie halb menschliche, halb göttliche Frauen, die im Palast des Gottes Indra leben. Apsaras gelten auch als „Geister“ der Wolken und Gewässer und sind in dieser Hinsicht den Nymphen der griechischen und römischen Mythologie vergleichbar.
Einen besonderen Stellenwert erhielten Apsaras in der Mythologie der Khmer zur Zeit des historischen Konigreiches Kambuja, mit der heute als Angkor bekannten Hauptstadt (9. bis 15. Jahrhundert, Kambodscha). Eine Legende erzählt davon, dass König Jayavarman II., der als Gründer des Reiches Kambuja gilt, das Reich von Indra, dem König der Götter, zugewiesen bekam. Zugleich präsentierten die Apsaras den Menschen von Kambuja die Kunst des Tanzes.
Darstellungen der himmlischen, halb göttlichen, Tänzerinnen wurden in Angkor an vielen Tempelwänden in den Stein gehauen. Alleine im Angkor Wat finden sich insgesamt etwa 1850 Abbildungen, von denen keine einer anderen gleicht.
Die Tradition des höfischen Tanzes in Kambodscha, manchmal Apsara-Tanz genannt, geht auf den Königshof in Angkor zurück. Dieser kunstvolle Tanz hatte auch großen Einfluss auf die Entwicklung der im Westen bekannteren thailändischen Tanzkunst.
Auch wenn wir auf unser Reise bereits zahlreiche Tempel gesehen haben, war der Besuch der Tempelanlagen in Angkor ein absolutes Highlight. Bei dem UNESCO-Weltkulturerbe handelt es sich nicht um einen einzelnen Tempel, sondern um ganze Tempelstaedte. Anders als die bisher gesehenen Anlagen sind die Tempel in Kambodscha aus Stein erbaut und die Ruinen erinnern an Szenen aus Indiana Jones und Tomb Raider. Letzterer wurde hier sogar teilweise gedreht.
Wie bereits geschrieben, buchten wir fuer drei Tage sowohl einen Fahrer als auch einen Tourguide. Da zwischen den einzelnen Tempeln und Komplexen teilweise erhebliche Entfernungen liegen, ist dies zwingend erforderlich. Auf einen Tourguide koennte man ggf. verzichten, da uns dieser jedoch mit umfangreichen Hintergrundinformationen versorgte war es aus unser Sicht jedoch eine sinnvolle Investition.
Unser Programm war wie folgt:
1. Tag (Donnerstag, 15. Mai 2008)
2. Tag (Freitag, 16. Mai 2008)
3. Tag (Samstag, 17. Mai 2008)
Ausserdem war in unserem Tour-Paket ein Buffet bei einer traditionellen Apsara Tanzvorstellung am Abend des zweiten Tages inbegriffen und am dritten Tag legten wir einen Stopp im Landminen-Museum ein.
Weitere Informationen zu den Anlagen in Angkor:
Am fruehen Vormittag verliessen wir die Hauptstadt bereits wieder und verbrachten den halben Tag im Bus nach Siem Reap. Wie nicht anders zu erwarten, endete die Busfahrt natuerlich mal wieder am Stadtrand, wo die Tuk Tuks bereits warteten. Da wir die Busfahrt ueber das Guesthouse in Phnom Penh gebucht hatten, schickten diese einen kostenlosen Fahrer von ihrem Pendant in Siem Reap, der uns bis vor die Tuer kutschierte.
Nach dem Aufstehen ging es auf Erkundungstour. Man koennte auch "Extreme Sightseeing" sagen, da es bereits am naechsten Morgen weiter nach Siem Reap gehen sollte und uns somit nur dieser eine Tag fuer die Erkundung der Hauptstadt blieb. Hier einige Eindruecke vom Stadtbild, weitere Berichte ueber die besuchten Sehenswuerdigkeiten folgen...
In Chau Doc wechselten wir wieder das Boot, um uns einige Orte in der naeheren Umgebung anzusehen, bevor es ueber die Grenze nach Kambodscha gehen sollte. Den ersten Stopp legten wir an einer Fischfarm ein. Nicht wirklich spektakulaer, aber immerhin erhielten wir so die Moeglichkeit, auch einmal eines der vielen Hausboote zu betreten.
Es gibt zwei ernstzunehmende Angebote in Braunschweig: Der Intensivkurs vom Sprachenzentrum der TU Braunschweig und das Kursangebot von der Volkshochschule International. An der Universitaet werden zur Zeit 5 Kursstufen (und ein DSH-Vorbereitungskurs), jeweils ca. 4 Wochen mit 150 Unterrichtsstunden, d.h. 6 Stunden Unterricht/Tag (Mo-Fr), fuer jeweils 495 Euro angeboten. An der Volkshochschule werden 6 Kursstufen angeboten, die bei 4 Unterrichtsstunden/Tag (Mo-Fr) ueber 8 Wochen auf eine vergleichbare Stundenzahl kommen. Die Kosten liegen mit 488 Euro etwas unter dem Unikurs.
Wer selbst schon einmal einen Intensivkurs in einer Fremdsprache absolviert hat wird wissen, dass 4 Stunden/Tag bereits mehr als genug sind. Nicht zuletzt deswegen hatte sich Seyeong, die im Sommer in Deutschland war, auch fuer das Angebot der VHS entschieden. Ausschlaggebendes Argument fuer die VHS war zudem die Moeglichkeit, jederzeit in den Kurs einsteigen und eine beliebige Anzahl an Wochen buchen zu koennen. Die Kursgebuehr wird dann entsprechend angepasst! Die VHS bietet einen tollen Service und auch der Sprachkurs hat laut Seyoeng sehr viel Spass gemacht.