Nach der Tanzvorfuehrung wollten wir uns noch ein gemuetliches Bier goennen, doch leider hat es stark geregnet, so dass wir - ohne Regenschutz - das erstbeste Restaurant aufsuchten. Statt Bier gab es schliesslich einen indonesischen Klassiker auf den Teller, das Gericht Lawar. Nicht ohne Grund unter der Kategorie "Trau dich!" im Lonely Planet vorgestellt, wird diese Speise doch unter anderem aus Schweineblut hergestellt. Ansonsten aber recht vegetarisch, und vom Geschmack her ueberhaupt nicht mein Fall.
Am Abend besuchten wir eine traditionelle balinesische Tanzvorfuehrung von der angeblich einzigen Frauen-Tanzgruppe Balis. Dabei gibt es Vorstellungen mit verschiedenen indonesischen Taenzen - wir entschieden uns fuer Kecak und Feuertanz. Letzterer war besonders aufregend, da der Taenzer wie in Trance auf gluehenden Bananenschalen(?) tanzte.
Der Pura Taman Saraswati Tempel in Ubud zaehlt zu den schoensten Tempeln, die wir auf Bali gesehen haben. Nicht unerheblich traegt das Becken mit den vielen Lotusblumen dazu bei.
Das Museum Puri Lukisan in Ubud stellt Werke verschiedener Stilrichtungen moderner balinesischer Kunst aus. Ubud ist naemlich der Ort, an dem die moderne Kunstbewegung Balis ihre Wurzeln hat. Das Museum bietet neben den Ausstellungen auch verschiedene Kurse an, z.B. Kennenlernen traditioneller Musikinstrumente.
Auf dem Weg vom Ubud Palace zum Kunstmuseum kamen wir an dieser Tempelanlage vorbei, dem Pura Desa Ubud Tempel.
Der Ubud Palace ist eine kleine Palastanlage im Zentrum Ubuds und wird auch heute noch bewohnt. Allerdings sind grosse Teile fuer die Oeffentlichkeit zugaenglich.
Nach dem Check-In machten wir uns auf den Weg zum mehrfach im Lonely Planet angepriesenen Warung Ibu Oka, um eine echte indonesische Spezialitaet zu probieren: Babi Guling - gefuelltes Spanferkel. Dieses Restaurant ist inzwischen so beliebt, dass man Mittags rechtzeitig eintreffen sollte um lange Wartezeiten zu vermeiden und noch etwas vom nur einmal taeglich frisch zubereiteten Roast Suckling Pig abzubekommen. Das Essen war SEHR lecker. Ein genialer Tipp!
Als wir mit dem Perama Bus in Ubud ankamen, warteten schon einige Hostelbesitzer auf die neuen Touristen. Somit blieb uns die Suche nach einer Unterkunft erspart, und wir entschieden uns gleich fuer das erste Angebot, das Ubud View. Die Bungalow-artige Unterkunft liegt ca. 15 Minuten zu Fuss vom Zentrum Ubuds entfernt, und ist akzeptabel ausgestattet. Leider mussten wir in der Nacht feststellen, dass es ein wenig durchs Dach regnet. Aber wir sind ja schon ganz anderes gewohnt...
