Nach dem Fruehstueck verbrachten wir unsere letzten Stunden in Luang Prabang bei einem kleinen Spaziergang und in diversen Souvenirgeschaeften, da es bereits um 15.00 Uhr mit dem Flieger weiter nach Hanoi in Vietnam gehen sollte. Dabei entstanden auch diese Fotos von den Imbissbuden. Schon damals, aber auch jetzt rueckblickend muss ich sagen, dass Luang Prabang eine wirklich gemuetliche Kleinstadt mit eigenem Flair ist, und ich den Aufenthalt sehr genossen hatte. Gerne komme ich nochmal wieder...
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Die Reihenfolge der hier aufgefuehrten Seiten ist eher willkuerlich und nicht persoenlicher Wertung. Da ich kaum "reine" Laos-Blogs gefunden habe, wuerde ich mich ueber Hinweise und Vorschlaege zu weiteren interessanten Laos-Websites in Form von Kommentaren freuen!
Wie bereits erwaehnt befindet sich auf dem Gelaende des Royal Palace Museums auch ein beeindruckender Tempel. Dabei handelt es sich um den Wat Ho Prabang.
Links neben dem Museum gibt es noch ein Theater, nach dem Programm habe ich aber nicht weiter nachgeforscht. Interessanter ist da der Wat Ho Prabang Tempel auf dem Museumsgelaende, den ich im naechsten Beitrag vorstellen werde.
Sonntag, 4. Mai 2008
Den Sonntag widmeten wir ganz dem Sightseeing in Luang Prabang und Umgebung. Dazu machten wir uns zunaechst zu einem Elefantencamp auf, da Seyeong unbedingt einmal von den gewaltigen Tieren getragen werden wollte. Die Tour buchten wir bereits am Vortag ueber ein Reisebuero in der Stadt, und wurden mit dem Pickup direkt von unserem Hostel aus abgeholt. Aber auch ich fand es ziemlich beeindruckend, wie standfest diese Tiere doch sind: Ueber Stock und Stein, durchs Wasser, bergauf bergab.... da dachte ich schon manchmal: Na hauptsache der rutscht jetzt nicht im Schlamm aus!
Gegen 9 Uhr ging sie los, unsere Fahrt im Minivan von Vang Vieng nach Luang Prabang. Das Busticket konnten wir auch hier wieder direkt ueber unsere Unterkunft buchen, so dass dies kein Schwierigkeiten bereitete. Angeboten wurden allerdings zwei verschiedene Tickets: Mit dem normalen Bus, oder im Minivan. Das Minivan-Ticket war teurer und - so dachten wir jedenfalls - bequemer als der grosse Bus. Nun, wirklich bequem war die Fahrt nicht, aber immerhin sind wir trotz der Rennfahrt durch das kurvige Gelaende keinen Abhang hinunter geschossen und heile in Luang Prabang angekommen. Die Aussicht auf die Berge und das durchqueren der kleinen Doerfer (Ansammlung von wenigen Bambushuetten am Strassenrand) war auch sehenswert.
Nach einiger Zeit wurde es dann einer Mitfahrerin ziemlich schlecht von dem ganzen Geschaukel in unserem Gefaehrt, so dass wir eine kurze Pause mitten in der Pampa einlegen mussten. Hat mir aber auch nicht geschadet und den anderen, wie man auf dem Foto sehen kann, scheinbar auch nicht...
Als wenn die eine Pause nicht gereicht haette, liess sich unser Fahrer sein Mittagessen an der Raststaette nicht nehmen... Fast alle der Mitfahrer einschliesslich Seyeong kauften sich ein Sandwich... Naja, da weiss man wenigstens ungefaehrt, was man bekommt. Ich entscheid mich einsam und alleine in eines der Restaurants zu gehen und bestellte Gelbe Nudeln. Waren ziemlich lecker. Allerdings musste ich bei der Hygiene ein Auge zudruecken. Der Tisch klebrig, zwischen den Beinen am Tisch Hunde und sonstiges Federvieh.... zum Glueck hatte ich die Kueche nicht gesehen ;-)
Im Anschluss gab es dann auf der Strasse am Imbissstand noch einen Crepe.
Etwa einen Kilometer vor Vang Vieng wurde es ploetzlich immer lauter. Musik? Wo kommt denn die her, mitten in der Wildnis? Nach der naechsten Kurve wussten wir es: Bars, Kneipen und Restaurants am Flussrand - wohin man nur schaute. Und auch der Fluss fuellte sich immer mehr mit Menschen. Die meisten waren in Tubes (grosse Reifenschlaeuche) unterwegs und liessen sich von Bar zu Bar den Fluss entlang treiben. Andere konnten sich den Spass nicht nehmen lassen, sich von einem der vielen Sprungtuerme im Tarzan-Style in den Fluss zu stuerzen. Cool!! Um ehrlich zu sein, so habe ich mir die Partys in Suedostasien immer vorgestellt. Lauter verrueckte Backpacker und Aussteiger, dazu Bier und Drogen und das alles am Strand unter Palmen. Ok, einen richtigen Strand habe ich am Nam Song nicht gesehen, aber das haben die meisten hier in ihrem Rausch wahrscheinlich gar nicht gemerkt oder vermisst ;-)
Schliesslich konnten wir unseren Guide von einem kurzen Zwischenstopp ueberzeugen, um uns einmal das Geschehen aus der Naehe anzusehen. Bargeld hatten wir leider nicht so viel dabei, aber fuer ein Bierchen reichte es zum Glueck noch. War wahrscheinlich auch besser so, sonst waeren wir noch versackt..! Natuerlich haben wir prompt Kontakte zu den anderen Reisenden an unserem Tisch geknuepft, und wie es der Zufall so wollte war dies eine lustige Truppe aus mehreren Koreanern und einem Deutschen. Die Koreaner liessen es sich natuerlich nicht nehmen, gleich mal eine Flasche Lao-Lao zu ordern, dass ist der traditionelle laotische Schnapps. Und so kamen wir schliesslich auch noch in den Genuss.
Nach dem Abschied habe ich mich noch gefragt, wie diese lustige Truppe mit ihrem Alkoholpegel und in den Tubes bloss wieder lebend nach Vang Vieng kommen wollen... Aber irgendwie haben sie es doch geschafft - zum Glueck.
Auf dem Weg besuchten wir noch kurz ein kleines Dorf der Hmong, einer ethnischen Minderheit in Laos, die es nicht ganz leicht hat. Viele Maenner wurden in den 1960ern von der CIA fuer den Vietnamkrieg rekrutiert und seit dem Rueckzug der US Truppen und der Machtuebernahme der Kommunisten in Laos wurde diese Minderheit verfolgt und viele Menschen getoetet. Daher leben viele der noch in Laos ansaessigen Gruppen abgeschieden in den Bergen des Landes. Weitere Infos dazu gibts z.B. bei Wikipedia.
Die Hoehle war ziemlich lang, und ebenfalls ohne Lampe wenig empfehlenswert. Aus Sorge um unser Highttech-Equipment haben wir die Fotoapparate lieber im trockenen gelassen und somit gibt es an dieser Stelle auch nur Fotos vom schmalen Eingangsbereich der Tham Nam.
Er grillte uns Schaschlik und servierte es mit Reis auf einem Bananenblatt. Leider sagte er uns auf Nachfrage, dass dies kein typisch laotisches Gericht sei, sonderen eher etwas fuer die Touristen... Geschmeckt hat es aber trotzdem!
Nicht umsonst ist Vang Vieng unter Backpackern ein so beliebter Ort, denn aufgrund seiner Lage bieten sich hier allerhand Outdoor-Aktivitaeten an. Dazu zaehlen u.a. Wandern, Besichtigung diverser Hoehlen, Kajakfahren und Tubing. Demensprechend viele Reiseveranstalter gibt es in dem kleinen Ort. Um unsere kurze Zeit so effizient wie moeglich zu nutzen, entschieden wir uns fuer eine Ganztagestour mit dem Reiseveranstalter Green Discovery Travel, die wir bereits am Vortag kurz nach der Ankunft im Office buchten.
Um 9.30 Uhr starteten wir gemeinsam mit unserem persoenlichen Guide und erlebten so ziemlich alle der oben genannten Aktivitaeten: wir uns 4 verschiedene Hoehlen an, wanderten ein wenig durch die Landschaft und schauten uns ein kleines Dorf an, und legten schliesslich die letzten Kilometer zurueck nach Vang Vieng mit dem Kajak zurueck.
Dazu wurden wir zunaechst mit dem Auto in die Naehe der ersten Hoehle gebracht, die sicher allerdings auf der anderen Seite des Nam Song Flusses befand. Daher mussten wir diesen mit mit einer kleinen Bambusbruecke ueberqueren, was schon ein Erlebnis fuer sich darstellte. Vor allem die Tatsache, dass auch hier fuer die Ueberquerung ein geringer Brueckenzoll faellig wurde, brachte uns maechtig zum schmunzeln.
Die Fotos zu den einzelnen Aktivitaeten folgen ...
Ich gehe mal davon aus, dass diese gemuetliche und zu einem Nickerchen einladende Einrichtung auch ihren Grund hat - Vang Vieng hat naemlich auch den Ruf als Drogenhochburg. Klar, auch in Laos sind Drogen offiziell illegal, aber darum kuemmert sich scheinbar niemand - solange das Geld stimmt. Insbesondere sind die Bars hier fuer die sogenannten Happy Shakes und Happy Pizzas beruechtigt, also Shakes und Pizza, mit dem gewissen Extra. Manchmal konnte man dieses Extra aber auch einfach als Option zubuchen, so wie man es auch z.B. mit Extra-Knoblauch bei Joeys und Co in Deutschland macht. Natuerlich kein Wort von Drogen. Die extra Zutat wurde meist als Smiley :-) abgebildet...
Aber fragt mich nun bitte nicht, welche Drogen dort verwendet werden. Wir waren zum Glueck durch unseren Reisefuehrer vorgewarnt und haben uns von allem, was das Wort Happy im Namen trug, lieber ferngehalten. Wer weiss wo das sonst noch geendet haette... *rolleyes*
Trotz aller Befuerchtungen - man denke an das Essen in Thailand zurueck - hatten wir bei diesem Mal wohl die richtige Wahl getroffen. Kurz gesagt: das Essen war lecker. Seyeong begnuegte sich mit einer Pilzpfanne, ich entschied mich fuer gelbe Nudeln.
Und tatasaechlich, wir wurden nicht enttaeuscht. Selbst ohne Aircon war es von den Temperaturen her ertraeglich und ein Moskitonetz schuetze uns vor den Blutsaugern. Etwas seltsam waren allerdings die Geraeusche in der Nacht - keine Ahnung ob das Froesche waren??? Jedenfalls haben wir die beiden Naechte gut ueberstanden und wuerden dort jederzeit wieder einkehren!
Nach dem Aufstehen und einem gemuetlichen Fruehstueck im Hostel blieb uns noch etwas Zeit vor der Weiterfahrt nach Vang Vieng, so dass wir uns noch in einigen Souvenirgeschaeften umschauten. Aber irgendwann war es dann soweit, und der Bus stand vor der Tuer. Praktischerweise konnten wir das Busticket schon am Vortag direkt ueber das Guesthouse kaufen und wurden dann auch dort abgeholt.
Die Busfahrt war ziemlich anstrengend, wobei sich dies im Rueckblick auf die kurvige Fahrt von Vang Vieng nach Luang Prabang auch wieder relativiert. Trotzdem muss man eindeutig jedem Laos-Reisenden den Landweg ans Herz legen, denn nur so gewinnt man immerhin auch Eindruecke vom Leben der Landbevoelkerung. Ich fand es sehr schade, dass ich nicht selbst am Steuer sass und beliebig anhalten konnte. So machten wir leider nur eine kurze Pause an einer Raststaette... deren moderne und saubere Toiletten ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten moechte ;-)
Aber nochmal zurueck zum laendlichen Laos: Vielleicht sollte man sich beim naechsten Besuch einfach mal ein Motorrad kaufen und so das Land erkunden?? Ich glaub das waere ganz schoen cool.
Im Anschluss suchten wir uns eine Bar im oberen Stockwerk eines Gebaeudes und konnten so bei einem Cocktail den Blick auf den Mekong geniessen. Aber nicht nur das. Auch das rege treiben einiger schon etwas betagter Auslaender, die sich von vermutlich laotischen Prostituierten um den Finger wickeln liessen konnten wir beobachten.
Das ging uns irgendwann zuweit, so dass wir es bei dem einen Cocktail beliessen und auf dem Rueckweg zum Guesthouse noch auf ein Bier bei einer gemuetlichen Kneipe in der Naehe des Nam Phu reinschauten.
Laut Wikipedia wurde der Bau von König Sai Setthathirat I im 16. Jahrhundert in Auftrag gegeben und wurde auf den Ruinen eines Khmer-Tempels aus dem 13. Jahrhundert erbaut. Dieser wiederum wurde auf den Ruinen eines indischen Tempels aus dem 3. Jahrhundert erbaut. Diese Inder waren buddhistische Missionare aus der altindischen Dynastie Maurya, die vom König Ashoka gesandt wurden. Pha That Luang wurde von siamesischen Invasoren im 19. Jahrhundert zerstört und später originalgetrau wieder aufgebaut. Die Architektur weist einige Merkmale der laotischen Kultur auf und wurde so ein Symbol des laotischen Nationalismus.
Ist uebrigens ziemlich billig und schmeckt auch noch gut, so dass wir selbst in Bars Warnschilder ("Don't drink too much") gesehen haben :-)
Uebrigens sollte man zusehen, das Geld im Land loszugeben. Ansonsten eignen sie sich nur noch als Souvenir.
Jedenfalls starteten wir unsere Tour mit einem Mittagessen im Nazim am Nam Phu, einem indischen Restaurant. Diese Auswahl war wohl eine Folge unser schlechten Erfahrung mit dem Essen in Thailand, und so entschlossen wir uns, an diesem Tag auf einheimisches Essen zu verzichten.
Rueckblickend kann ich nun sagen, dass ich in Laos deutlich leckereres Essen probiert habe als in saemtlichen anderen Laendern. Aber auch hier gab es einige Speisen, die mir nicht wirklich zusagten. Das lag vermutlich vor allem an einem bestimmten Gewuerz - fragt mich jetzt aber nicht welches - das dort viel verwendet wird und einen ziemlich starken Eigengeschmack hat. Auch in Vietnam musste ich dieses in meiner Pho Bo Nudelsuppe hinnehmen...
Puenktlich um 19.00 Uhr wurden wir in unserem Hotel in Bangkok aufgelesen und zum Sammelpunkt gebracht. Von dort aus ging es dann in einen komfortablen Doppeldeckerbus in Richtung Nong Khai, dem Grenzuebergang zu Laos auf thailaendischer Seite. Waehrend der Fahrt wurden wir zunaechst noch mit einem schlechten Horrorfilm unterhalten und durften auch noch die eine oder andere thailaendische Raststaette kennenlernen, bevor wir schliesslich gegen 6.00 Uhr in dem kleinen Grenzort eintrafen.
An der letzten Raststaette, die direkt am Grenzfluss, dem Mekong, lag, bekamen wir die Unterlagen fuer den Visumsantrag und die Immigration ausgehaendigt. Von der Raststaette aus konnte man auch schon die sogenannte Friendship Bridge (Freundschaftsbruecke) sehen, die den eigentlichen Grenzuebertritt ermoeglicht.
Die Formalitaeten waren schnell geklaert und fuer 20 US Dollar gab es auch das Visum in den Pass. Sieht wirklich schick aus! In Laos angekommen, mussten wir dann in einen anderen Bus umsteigen und wurden schliesslich gegen 10.00 Uhr im Zentrum von Vientiane, Laos' Hauptstadt, abgesetzt.
Laos (Demokratische Volksrepublik Laos) ist der einzige Binnenstaat in Südostasien. Er grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar und hat sechs Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km²; Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane.
Der schmale Südteil von Laos liegt auf der Indochinesischen Halbinsel zwischen Vietnam im Osten, Kambodscha im Süden und Thailand im Westen. Der Nordteil des Landes liegt auf dem eigentlichen südostasiatischen Festland, hier teilt sich Laos zudem Grenzen mit Myanmar und der südchinesischen Provinz Yunnan.
Laos lässt sich topographisch in zwei Gebiete gliedern.
Ein von Gebirgen geprägtes Gebiet zieht sich in Nord-Süd-Richtung fast durch das gesamte Land und erreicht dabei Höhen über 2000 Meter, sein höchster Berg ist der Phu Bia mit 2.819 m. Diese Gebirgsregion umfasst etwa neun Zehntel des Landes.
Die übrige Region, in der sich auch die Hauptstadt Vientiane befindet, ist ein kleines Tiefland an der Süd- und Südwestgrenze zu Thailand.
Der bedeutendste Fluss ist der Mekong, der in Tibet entspringt und sich bei Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam) in ein über 39.000 km² ausgedehntes Flussdelta verästelt. Das Mekong-Delta entwässert in das Südchinesische Meer. Der Mekong bildet auf einer Länge von etwa 1000 Kilometern die Grenze zu Thailand und auch zu Myanmar; insgesamt berührt er laotisches Territorium auf 1.898 Kilometern. Der größte Teil des Landes entwässert somit in das Südchinesische Meer. Nur 12 % des Territoriums, ganz im Nordosten, entwässern in den Golf von Tonkin. Am Mekong liegt die Hauptstadt Vientiane und die Stadt Luang Prabang. Andere wichtige Flüsse sind der Nam Ou, Nam Ngum sowie der Nam Xebanghieng.
Quellen: Textausschnitte aus Wikipedia Laos vom 21.4.2008; die Karte stammt aus dem CIA World Factbook "Laos".
Klima
In Laos herrscht tropisches Klima mit hohen Temperaturen, wobei es durch die großen Höhenunterschiede regional zu starken Temperaturschwankungen kommen kann. Das Klima wird sehr stark von den Monsunen beeinflusst. Von Mai bis Oktober herrscht der Sommer- oder Südwestmonsun, der mit starken Niederschlägen und hoher Luftfeuchtigkeit verbunden ist. In dieser Zeit fällt eine Niederschlagsmenge von durchschnittlich 1778 Millimetern, während zwischen November und Februar durch den Nordostmonsun ein trockenes und kühleres Klima anzutreffen ist. In den Monaten März und April herrscht feucht-heißes Klima.
Quellen: Text und Diagramme aus: Wikipedia Laos vom 21.4.2008
Wechselkurs
Waehrung in Laos ist der Laotische Kip (LAK) und der Kurs liegt bei etwa 1 EUR = 14000 LAK. Neben dem Kip dienen der Thailändische Baht und der US-Dollar als nahezu gleichberechtigte Zahlungsmittel und man sollte bedenken, dass der Kip ausserhalb von Laos wertlos ist und nicht getauscht werden kann.
Quelle: Wikipedia Kip vom 21.4.2008
Sicherheitshinweise
Aktuelle Sicherheitshinweise und sonstige Reisehinweise, insbesondere auch ueber die Touristen-Abzocken (Scam) findet man auf der Webseite vom Auswaertigen Amt.
Gewarnt wird vor zunehmender Kriminalitaet in den von Touristen stark frequentierten Städten Vientiane, Luang Prabang und Vang Vieng. Dort soll es immer häufiger zu Überfällen und Handtaschendiebstählen kommen.
Bei Reisen über Land ist zu beachten, dass es entlang der Nationalstraße 13 in den vergangenen Jahren vereinzelt zu Überfällen kam. Seit Anfang des Jahres 2004 ist die Lage jedoch ruhig; Reisende, die auf dieser Landroute nach Luang Prabang reisen wollen, sollten sich dennoch des Risikos bewusst sein und gegebenenfalls die Fahrt durch ein örtliches Reiseunternehmen mit entsprechender Erfahrung organisieren lassen. Dies gilt auch für die Benutzung der Nationalstraße 7 zwischen Phoukhoun und vietnamesischer Grenze.
Ausserdem kam es ist in den letzten Jahren, zuletzt im Februar 2004 in Vientiane, sporadisch zu terroristischen Anschlägen mit kleineren selbstgefertigten Sprengkörpern auf Märkte und Bushaltestellen gekommen, die Regimegegnern zugerechnet wurden.
Reisen zur Ebene der Tonkrüge sollten sich auf die ausgewiesenen Touristenziele beschränken und schon wegen der Minengefahr (UXO) nur in Begleitung ortskundiger Reiseführer stattfinden.
Viele Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand. Zudem birgt der Straßenverkehr auf Grund des Verhaltens der Verkehrsteilnehmer besondere Risiken. Gerade abends und an Feiertagen tragen alkoholisierte Fahrer zum hohen Verkehrsrisiko bei. Die Unfallrate (auch mit Todesfolge) ist hoch. Benutzer motorisierter Zweiräder müssen seit Anfang dieses Jahres einen Schutzhelm tragen. Wird ein Ausländer in einen Unfall verwickelt, wird von ihm meist unabhängig von der Schuldfrage die Bezahlung des (gesamten) Schadens und ggf. Schmerzensgeld gefordert.
Der Sicherheitsstandard des Luftverkehrs hat sich mit dem Einsatz von Maschinen des Typs ATR 72 für die Inlandsstrecke Vientiane – Luangprabang und Vientiane – Phonsavan deutlich verbessert. Mit der Neubeschaffung zweier Maschinen des Typs MA 60 wurde die Sicherheit im Luftverkehr weiter erhöht. Problematisch bleiben die Verbindungen in die entlegenen Nordprovinzen wegen des häufig schlechten Wetters und der fehlenden technischen Ausstattung der dortigen Flughäfen. Insbesondere in der Regenzeit sollten diese Strecken gemieden werden.
Die Schnellboote ("Speed Boats") sind häufig in Unfälle verwickelt, gelegentlich mit tödlichem Ausgang. Da auf fast allen Strecken auch normale Boote (sog. "Slow Boats") verkehren, sollte auf die Benutzung der Schnellboote verzichtet werden.
Quelle: Auswaertiges Amt vom 21.4.2008
Visum
Fuer die Einreise wird ein Visum benoetigt, welches bei einem Aufenthalt bis zu 30 Tagen jedoch direkt bei der Ankufnt/Einreise fuer ca. 30 USD beantragt werden kann. Dazu werden zwei Passbilder benoetigt.
Quelle: Auswaertiges Amt vom 21.4.2008
Flugverbindungen / Billigflieger Laos
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