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Apsaras sind in der hinduistischen und Teilen der buddhistischen Mythologie halb menschliche, halb göttliche Frauen, die im Palast des Gottes Indra leben. Apsaras gelten auch als „Geister“ der Wolken und Gewässer und sind in dieser Hinsicht den Nymphen der griechischen und römischen Mythologie vergleichbar.
Einen besonderen Stellenwert erhielten Apsaras in der Mythologie der Khmer zur Zeit des historischen Konigreiches Kambuja, mit der heute als Angkor bekannten Hauptstadt (9. bis 15. Jahrhundert, Kambodscha). Eine Legende erzählt davon, dass König Jayavarman II., der als Gründer des Reiches Kambuja gilt, das Reich von Indra, dem König der Götter, zugewiesen bekam. Zugleich präsentierten die Apsaras den Menschen von Kambuja die Kunst des Tanzes.
Darstellungen der himmlischen, halb göttlichen, Tänzerinnen wurden in Angkor an vielen Tempelwänden in den Stein gehauen. Alleine im Angkor Wat finden sich insgesamt etwa 1850 Abbildungen, von denen keine einer anderen gleicht.
Die Tradition des höfischen Tanzes in Kambodscha, manchmal Apsara-Tanz genannt, geht auf den Königshof in Angkor zurück. Dieser kunstvolle Tanz hatte auch großen Einfluss auf die Entwicklung der im Westen bekannteren thailändischen Tanzkunst.
Auch wenn wir auf unser Reise bereits zahlreiche Tempel gesehen haben, war der Besuch der Tempelanlagen in Angkor ein absolutes Highlight. Bei dem UNESCO-Weltkulturerbe handelt es sich nicht um einen einzelnen Tempel, sondern um ganze Tempelstaedte. Anders als die bisher gesehenen Anlagen sind die Tempel in Kambodscha aus Stein erbaut und die Ruinen erinnern an Szenen aus Indiana Jones und Tomb Raider. Letzterer wurde hier sogar teilweise gedreht.
Wie bereits geschrieben, buchten wir fuer drei Tage sowohl einen Fahrer als auch einen Tourguide. Da zwischen den einzelnen Tempeln und Komplexen teilweise erhebliche Entfernungen liegen, ist dies zwingend erforderlich. Auf einen Tourguide koennte man ggf. verzichten, da uns dieser jedoch mit umfangreichen Hintergrundinformationen versorgte war es aus unser Sicht jedoch eine sinnvolle Investition.
Unser Programm war wie folgt:
1. Tag (Donnerstag, 15. Mai 2008)
2. Tag (Freitag, 16. Mai 2008)
3. Tag (Samstag, 17. Mai 2008)
Ausserdem war in unserem Tour-Paket ein Buffet bei einer traditionellen Apsara Tanzvorstellung am Abend des zweiten Tages inbegriffen und am dritten Tag legten wir einen Stopp im Landminen-Museum ein.
Weitere Informationen zu den Anlagen in Angkor:
Am fruehen Vormittag verliessen wir die Hauptstadt bereits wieder und verbrachten den halben Tag im Bus nach Siem Reap. Wie nicht anders zu erwarten, endete die Busfahrt natuerlich mal wieder am Stadtrand, wo die Tuk Tuks bereits warteten. Da wir die Busfahrt ueber das Guesthouse in Phnom Penh gebucht hatten, schickten diese einen kostenlosen Fahrer von ihrem Pendant in Siem Reap, der uns bis vor die Tuer kutschierte.
Nach dem Aufstehen ging es auf Erkundungstour. Man koennte auch "Extreme Sightseeing" sagen, da es bereits am naechsten Morgen weiter nach Siem Reap gehen sollte und uns somit nur dieser eine Tag fuer die Erkundung der Hauptstadt blieb. Hier einige Eindruecke vom Stadtbild, weitere Berichte ueber die besuchten Sehenswuerdigkeiten folgen...
Zwei Drittel der Fläche des Landes bestehen aus dem Kambodschanischen Becken, das maximal 30 Meter über dem Meeresspiegel liegt. In dieser Ebene liegt der Tonle-Sap-See, der durch den Tonle-Sap-Fluss mit dem Mekong verbunden ist. Das Dangrek-Gebirge, das im Norden an Thailand grenzt, erreicht 600 m Höhe. Die Berge im Nordosten des Landes sind bis zu 1200 m hoch. Entlang des Golfs von Thailand verläuft das Kardamom-Gebirge, dessen Gipfel bis zu 1813 m (Phnom Aural) hoch sind.
Quellen: Textausschnitte aus Wikipedia Kambodscha vom 21.4.2008; die Karte stammt aus dem CIA World Factbook "Cambodia".
Klima
Das Klima ist tropisch-monsunal mit einer Regenzeit zwischen Mai und September. Der Südwest-Monsun bringt große Niederschlagsmengen mit. Der Mekong schwillt dabei bis zum 25-fachen seiner normalen Wassermenge an und überflutet die umliegenden Felder und Gebiete. Mit diesem Hochwasser ändert der Tonle-Sap-Fluss seine Richtung und füllt den Tonle-Sap-See auf, der auf das 3-fache seiner Größe wachsen kann. In der Trockenzeit von November bis April bläst der Wind aus Nord-Osten. Zu dieser Zeit regnet es meistens überhaupt nicht. Die Temperaturen sind über das Jahr hinweg sehr stabil und liegen zwischen 30 und 34 Grad Celsius. Allerdings schwankt die Luftfeuchtigkeit stark. In der Regenzeit liegt sie bei über 90 %. In der Trockenzeit kann sie unter 50 % sinken.
Quellen: Text und Diagramme aus: Wikipedia Kambodscha vom 21.4.2008
Wechselkurs
Waehrung in Kambodscha ist der Kambodschanischer Riel (KHR) und der heutige Kurs liegt bei etwa 1 EUR = 6200 KHR. Der Riel wird als Zahlungsmittel regelmäßig nur im lokalen Handel benutzt, für größere Geschäfte oder im Tourismus wird hauptsächlich der US-Dollar benutzt.
Quelle: Bloomberg Currency Calculator, Wikipedia Riel vom 21.4.2008
Sicherheitshinweise
Aktuelle Sicherheitshinweise und sonstige Reisehinweise, insbesondere auch ueber die Touristen-Abzocken (Scam) findet man auf der Webseite vom Auswaertigen Amt.
Die Gewaltkriminalität gegen Ausländer ist gering, jedoch in Touristengebieten und insbesondere in Phnom Penh ist ein Anstieg der Diebstahlkriminalität zu beobachten. Minengefahr besteht in einigen Landesteilen, insbesondere in Grenznähe zu Thailand, die Haupttouristengebiete sind aber geräumt. Die Verkehrsinfrastruktur ist unzureichend ausgebaut und oeffentl. Verkehrsmittel entsprechen nicht den deutschen Sicherheitsstandards. Von Fahrten mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad sowie von Fluegen mit der Fluggesellschaft PMT wird abgeraten. Alle Reisen auf dem Landweg sollten nach Möglichkeit so geplant werden, dass das Ziel mit Sicherheit vor Einbruch der Dunkelheit erreicht werden kann.
Visum
Deutsche Staatsbuerger benoetigen ein Visum, welches jedoch an den meisten Grenzuebergaengen bei Ankunft beantragt werden kann.
Quelle:Auswaertigen Amt
Flugverbindungen / Billigflieger Kambodscha
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