Jeju-Do, Korea

Die Insel Udo

Nach dem Fruehstueck wollen wir mit der Faehre auf die kleine Insel Udo aufbrechen. Da die Wolken von gestern so gut wie verschwunden sind, werden wir dort hoffentlich einen schoenen Strand vorfinden und etwas entspannen.

Hafen von Seongsanri

Der Ausflg auf Udo hat sich gelohnt. Den ganzen Tag lang hat die Sonne geschienen. Mit einem Bus-Tagesticket konnten wir die kleine Insel erkunden und haben uns fuer mehrere Stunden an zwei verschiedenen Straenden niedergelassen.

Pferde auf Udo, Estelle und John

Estelle

Wir sind natuerlich nicht die einzigen Touristen... :-)

John mit dem obligatorischen Bierchen am Strand :)

Ein weiterer Strand auf Udo

...und noch ein Strandfoto

Am Abend haben Estelle und ich uns entschlossen, eine weitere Nacht in dem Minbak (=privates Zimmer) zu verbringen. John wollte eigentlich nach Seoul zurueckfliegen. Uebberrascht ist er dann aber in der Nacht wieder zu uns gestossen, da er den letzten Flug verpasst hat (Die Dame am Telefon hat ihm die falsche Zeit genannt...). Wir haben den Tag dann mit einem Bierchen vor dem Fernseher (Es lief der franzoesische Film A la folie (He loves me, he loves me not) abgeschlossen. Filme werden hier uebrigens nicht nachsynchronisiert, sondern nur untertitelt. So konnte sogar ich ein wenig verstehen :)

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Jeju-Do, Korea

Seongsan Ilchulbong

Puenktlich um 4.30 hat der Wecker geklingelt, und um 5.00 Uhr waren wir bereits dabei den Sunshine Peak zu erklimmen. Allerdings haben nur John und ich uns auf den Weg gemacht. Estelle war nicht aus dem Bett zu kriegen :)

Seongsan Ilchulbong, der Sunrise Peak

Der Aufstieg hat weniger Zeit in Anspruch genommen als angenommen. Bereits um 5.30 Uhr waren wir die ersten auf dem Berg. Doch die koreanischen Touristen liessen nicht lange auf sich warten :) Doch so schnell sie dort oben waren, sind sie nach Sonnenaufgang und den obligatorischen Fotos auch wieder verschwunden. Unverstaendlch, denn es war wirklich ein schoener Ausblick. Wir haben wohl den perfekten Tag erwischt: Vollmond bei klarem Himmel bescherte selbst vor Sonnenaufgang eine tolle Sicht auf Seongsanri und das Meer.

Blick auf Seongsanri, vor Sonnenaufgang

Blick auf Seongsanri, kurz vor Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

Sonnenaufgang

John

Die koreanischen Touristen...

Jeju-Do, Korea

Ankunft in Seongsan-ri; Typhoon Chaba

Inzwischen bin ich in Seongsanri angekommen. Mit im Bus waren John, ein Amerikaner und Estelle, eine Kanadierin. Wir sind zusammen essen gegangen und haben uns eben gerade gemeinsam ein nettes Zimmer gemietet. Inklusive Internet :) Somit wird die erste Uebernachtung hier also doch nicht ganz so teuer. Fuer das Zimmer zahlen wir insgesamt nur 40000 Won. Zum Vergleich: Als Einzelperson zahlt man hier in der Region auch zwischen 20000 und 30000.

Estelle aus Kanada in unserem Minbak

Unser Minbak (privates Zimmer) in Seongsanri

Morgen frueh werden wir dann wohl gemeinsam so gegen 5.00 Uhr den bereits erwaehnten Sunshine Peak erklimmen.

Auch kenne ich nun den Grund fuer die Bewoelkung hier: In Japan wuetet gerade ein wirklich extremer Typhoon, der Jeju nur knapp verfehlt hat. Dies sieht man auch auf den Fotos:

Typhoon Chaba. Jeju ist die Insel suedlich des koreanischen Festlandes

Typhoon Chaba. Jeju ist die Insel suedlich des koreanischen Festlandes

Mehr zum Typhoon Chaba.

Jeju-Do, Korea

Jeju-si

Puenktlich um 11.40 Uhr bin ich mit Korean Air vom Gimpo Airport in Seoul in Richtung Jejudo gestartet. Da ich auf dieser Insel nur bis Freitag bleiben werde, habe ich das meiste Gepaeck im Hostel in Seoul zurueckgelassen und nur das noetigste Handgepaeck dabei. Somit laesst es sich doch wirklich angenehm reisen!

Gimpo Airport, Seoul

Der Flug hat eine Stunde gedauert, und vom Flughafen auf Jejudo bin ich mit dem Bus in die Stadt Jeju-si gefahren. Als erstes bin ich in Sinjeju ausgestiegen, dem neueren Stadtteil. Das war allerdings keine so gute Idee, denn dort gab es nichts weiter als ein paar Geschaefte und Shopping Malls.

Ankunft am Flughafen von Jejudo

Nach dieser Feststellung und einigen Kommunikationsproblemen mit den Busfahrern bin ich dann aber schliesslich doch noch im aelteren Stadtteil, Gujeju, angekommen. Hier habe ich mir einen Markt angeschaut und bin durch die doch recht ansprechende Fussgaengerzone geschlendert. Auch ein Spaziergang an einer, wenn auch kurzen, Flusspromenade (Sanjicheon) sowie dem Meerufer war ganz schoen.

Sanjicheon

Irgendwo in Gujeju

Irgendwo in Gujeju

Irgendwo in Gujeju

Meerpromenade, Gujeju

Eigentlich haette ich mich gerne direkt nach der Ankunft fuer ein paar Stunden an den Strand gelegt, doch leider wurde ich hier von schoenen grauen Wolken begruesst. Noch ist es zwar warm und trocken, aber es gibt bestimmt noch Regen. Hoffentlich wird es die naechsten Tage besser....

Heute Abend werde ich mit dem Bus in den Ort Seongsan-ri an der Ostkueste fahren. Die Fahrt soll laut Reisefuehrer 1,5 Std. dauern (Jeju-si ist in der Mitte der Nordkueste). Dort moechte ich morgen frueh vor Sonnenaufgang auf den Ilchulbong, auch Sunrise Peak genannt, wandern. Vorausgesetzt ich komme rechtzeitig aus dem Bett :)

Seoul, Korea

Nachtpicknick bei Live-Musik vor der Seoul City Hall

Nach der Rueckkehr von der DMZ habe ich mich mit Jimin zum Nachtpicknick getroffen. Wir haben es uns auf der Gruenflaeche vor der Seoul City Hall gemuetlich gemacht. Ueberrascht wurden wir von einer Band, die Lieder von den Beatles gecovert hat. Insgesamt also ein gelungener Abend, auch als Abschied. Zumindest fuer knapp eine Woche... :) Denn Morgen fliege ich fuer ein paar Tage nach Jejudo. Das Wochenende werde ich dann aber wohl wieder "zu Hause" in Seoul verbringen.

Seoul City Hall bei Nacht

Gruenflaeche vor der City Hall

Gyeonggi-Do, Korea

Die innerkoreanische Grenze

Heute habe ich zusammen mit einigen Leuten aus dem Hostel an einer Busfahrt in die entmilitarisierte Zone (DMZ) teilgenommen. Die Highlights der Tour:

Vom Dora Observatory hat man einen schonen Blick auf das unbewohnte Propagandadorf des Nordens und auch die dort gehisste riesige nordkoreanische Fahne.

Dora Observatory

Blick auf Nordkorea

Nordkorea: Propagandadorf und riesiger Fahnenmast

Die Besichtigung des 3. Tunnels. Nordkorea hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Tunnel unter der DMZ gegraben. Der Tunnel befindet sich 73 Meter unter der Erde und endet nur 44 km von Seoul entfernt.

Eingang zum Tunnel

Kunstwerk zur Wiedervereinigung (auf dem Platz vor dem Tunnel)

Die Dorasan Station (Bahnhof) wurde von Suedkorea gebaut, um nach einer Wiedervereinigung den Personenzugverkehr mit dem Norden wieder aufnehmen zu koennen. Momentan dient dieses Bahnhofsgebaeude jedoch nur als Touristenattraktion.

Dorasan Bahnhof

Im Dorasan Bahnhof

In die Grenzstadt Panmunjeom, welche direkt an der Demarkationslinie am 38. Breitengrad liegt, konnten wir leider nicht. Dafuer haetten wir eine andere Tour buchen muessen. Da fuer diesen Ort jedoch ein sehr strikter Dresscode besteht (keine Jeans, usw.) kam ein Ausflug dorthin fuer die meisten von uns sowieso nicht in Frage.

Insgesamt war der Ausflug ganz nett, aber auch nicht ganz billig. Mit 46000 Won waren wir dabei, Touristenpreise eben. Leider durfte man in der DMZ nur an sehr wenigen Orten fotografieren. Die Fahrt mit dem Bus durch die leeren Strassen, teilweise mit Blockaden, Checkpunkten und natuerlich sehr viel Stacheldraht und Hinweisschilder auf die Minenfelder war aber dennoch ein einmaliges Erlebnis.

Korea

Zurueck im Hostel

Nun bin ich wieder im Hostel und werde wohl noch mit einigen Leuten hier zusammen etwas trinken.

Sonstiges über Korea

Noraebang - Privater Karaoke Raum

Im Anschluss sind wir dann noch zum Karaoke gegangen und haben eine Stunde lang gesungen, bzw. es versucht...

Noraebang (Karaoke Raum)

Gyeonggi-Do, Korea

Seoul Grand Park - Zoo & Vergnügungspark

Heute war ich zusammen mit Jimin im Seoul Grand Park. Dieser befindet sich etwas ausserhalb (ca. 1 Std) der Stadt und bietet verschiede Attraktionen. Wir haben den Tag im Zoo verbracht. Der ist zwar nicht besonders gross und hat auch keine ausgefallenen Tiere zu bieten, aber ansonsten war ich nun ja auch schon fast ueberall in dieser Stadt :)

Party & Music

Club Day

Gestern war der sogenannte Club Day im Gebiet der Hong Ik University. Dieser findet einmal im Monat statt und man kann fuer eine einmalige Gebuehr von 15000 Won die zahlreichen Clubs dieser Region besuchen. Zusammen mit Ricky aus Hongkong und Matthias aus Deutschland habe ich dort die halbe Nacht verbracht. Obwohl es wirklich eine ganze Menge an Diskotheken gibt, waren alle total ueberfuellt. Scheinbar war ganz Seoul an diesem Abend unterwegs :) Aber Spass gemacht hat es trotzdem, war ja auch der erste Abend dieser Art seit meiner Ankunft in Korea.